Große Suchaktion im Kaisergebirge

Bergsteiger stürzte 100 Meter in den Tod

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der 34-Jährige stürzte im Kaisergebirge (Hintergrund) bei der Zettenkaiser-Westgrat-Klettertour 100 Meter in die Tiefe.
  • schließen

Söll - Traurige Gewissheit: Der seit Sonntagabend im Kaisergebirge vermisste Bergsteiger ist tot. Der Mann aus dem Raum Ingolstadt stürzte rund 100 Meter in die Tiefe.

UPDATE 14.20 Uhr:

Wie die Polizei in Tirol soeben mitteilte, wurde der vermisste Mann nach einer großangelegten Suchaktion tot aufgefunden und geborgen. Der 34-Jährige (Anm. d. Red.: Zunächst sprach die Polizei von einem 44-Jährigen) stürzte demnach bei der Begehung der Zettenkaiser-Westgrat-Klettertour im Gratbereich auf einer Seehöhe von 1880 Metern aus ungeklärter Ursache in Richtung Norden etwa 100 Höhenmeter ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Totenbergung im Kaisergebirge

An der Suche nahmen die Bergrettung Scheffau, die Alpinpolizei Kufstein sowie zwei Hubschrauber des Innenministeriums teil.

Die Erstmeldung:

Ersten Informationen aus Tirol zufolge, soll sich eine Frau aus Deutschland gegen 22.30 Uhr bei der Polizei in Kufstein gemeldet haben. Ihr 34-jähriger Ehemann sei am Sonntagmorgen nach Tirol gefahren, um im Bereich Scheffau einen Gipfel des Kaisergebirges zu besteigen. Bis jetzt fehle jedes Lebenszeichen ihres Mannes.

Sofort machte sich die Polizei auf die Suche nach dem Auto des Vermissten und wurde um 23.30 Uhr fündig: Das Fahrzeug stand im Bereich des Hintersteiner Sees in Scheffau.

Seitdem suchen die Bergrettung und Alpinisten des Bezirks Kufstein nach dem 34-jährigen Mann. Auch Hubschrauber sind im Einsatz.

Bei dem 34-jährigen Vermissten soll es sich um einen Mann aus dem Raum Ingolstadt handeln, so die Auskunft bei der Polizei in Söll.

Landespolizeidirektion Tirol/vod

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser