2. Oktober: Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit

Notwendig: Gemeinsam gegen Gewalt

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New York - Der tägliche Blick in die Medien offenbart vor allem eins: Gewalt, wo man auch hinsieht. Grund genug, einen Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit zu begehen:

Ein britisches Pärchen wird während des Thailand-Urlaubes bestialisch ermordet. Deutsche Geiseln werden auf den Philippinen festgehalten. WM-Mord in Bad Reichenhall. Rentner in Reihenhaus erschlagen. Vater will Sohn mit 3,5 Kilogramm TNT in die Luft sprengen. Verzweifelte Suche nach Jenisa. ISIS-Truppen sind auf dem Vormarsch.

Tagtäglich wird jeder, egal ob durch Anzeigetafeln in öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch den morgendlichen Blick auf Online-Portale, mit schrecklichen, gewaltvollen, reisserischen Schlagzeilen konfrontiert.

Es geht aber auch anders: Der 2. Oktober ist der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit, ausgerufen im Jahr 2007 durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen. In Gedenken an Mahatma Gandhi, der am 2. Oktober 1869 geboren ist. Der "International Day of Non-Violence" soll, so hielt es die UN-Resolution fest, "die Botschaft der Gewaltlosigkeit (...) verbreiten." Außerdem verfolgt sie den Wunsch "eine Kultur von Frieden, Toleranz, Verständnis und Gewaltlosigkeit zu gewährleisten."

In Zeiten, die von Intoleranz, Krieg und fehlender Empathie gegenüber Mitmenschen gekennzeichnet sind, macht dieser Tag durchaus Sinn und regt bestenfalls viele Menschen zum Nachdenken an. Darüber, wie ein jeder positiv gegen Gewalt einstehen kann.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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