Grausamer Tierhandel

Kakadus lebendig in Wasserflaschen gesteckt!

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Indonesien - Im Hafen von Surabaya in der indonesischen Provinz Ostjava entdeckte die Polizei über 20 lebende Kakadus in Wasserflaschen. Ein Schmuggler wurde verhaftet.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, waren die 22 Gelbwangenkakadus, die für den illegalen Handel in präparierte Wasserflaschen gesteckt wurden, noch am Leben.  Die Bild spricht sogar von 24 Tieren in den Flaschen, andere Medien von 21.

Die "International Union for Conservation of Nature" hat die Gelbwangenkakadus auf die Liste der von Aussterben bedrohten Tierarten gesetzt. Seit dem Jahr 2000 gilt die Art als besonders gefährdet.

Blühender Schwarzmarkt - oft unentdeckt vom Zoll

Die Tiere haben auf dem Schwarzmarkt einen Wert von bis zu 900 Euro pro Exemplar. In den Wasserflaschen sollten sie vom Zoll unentdeckt bleiben. Laut Focus werden jährlich über 10.000 Wildvögel alleine auf der indonesischen Insel Halmahera gefangen. Rund 40 Prozent der Tiere würden den Transport nicht überleben und verenden in Flaschen oder ähnlichen Behältnissen auf dem Schmuggelweg.

Die BILD kritisiert, dass die Tiere nach dem Auffinden offenbar nicht sofort befreit wurden, sondern die Polizei zunächst eine Pressekonferenz abgehalten hat, um den Fund zu präsentieren. Unbekannt ist, ob alle gefundenen Tiere überlebt haben.

Mehr Bilder dieser grausamen Tierquälerei im Video:

mg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © twitter.com/1001ptsDE

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