Ursache noch unklar

Mehrere Verletzte bei Explosion in Osttürkei

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Bereits Ende August hat es im Südosten der Türkei eine Explosion mit mehreren Toten gegeben

Van/Türkei - Bei einer Explosion im Osten der Türkei sind Medienberichten zufolge mehrere Menschen verletzt worden.

Die Detonation ereignete sich in der Nähe der dortigen Zentrale der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP und des Gouverneurssitzes in der Stadt Van, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Die Ursache der Explosion blieb ebenso wie die Zahl der Verletzten zunächst unklar. Berichte über eine Autobombe wurden zunächst nicht bestätigt.

Laut Zeugenaussagen ließ die Detonation die Fensterscheiben der umliegenden Gebäude zerbersten. Zudem brach ein Feuer aus. Mehrere Krankenwagen waren laut Fernsehsender NTV vor Ort. In Van, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, waren Mitte August bei der Explosion einer Autobombe drei Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Für das Attentat auf das Polizeihauptquartier im Zentrum der Stadt wurde damals die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verantwortlich gemacht.

Seit dem gescheiterten Militärputsch Mitte Juli hatte die türkische Regierung ihr Vorgehen gegen die PKK verschärft. Die Kurdenrebellen antworteten mit einer Reihe von Anschlägen, bei denen Dutzende Soldaten und Polizisten getötet wurden. Am Sonntag setzte die türkische Regierung mehrere gewählte, prokurdische Bürgermeister im Südosten des Landes wegen angeblicher Verbindungen zur PKK ab.

Afp

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