Verschwundenes Flugzeug

MH-370: Familien protestieren gegen Unterbrechung der Suche

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MH-370 wird weiter vermisst.

Peking - Die Verkehrsminister der beteiligten Länder hatten vor einer Woche angekündigt, die kostspielige Suche nach der verschwundenen Maschine bis auf weiteres zu unterbrechen. Für die Angehörigen eine schlimme Botschaft.

Die Angehörigen der chinesischen Passagiere des verschwundenen Malaysia Airlines-Fluges MH-370 haben gegen die Unterbrechung der Suche nach dem Wrack protestiert. „Mein Sohn ist in dem Flugzeug. Wie kann sich ein so großes Flugzeug einfach auflösen? Führende Politiker brechen ihr Versprechen, weiterzusuchen, bis sie Antworten finden“, sagte der Vater Li Eryou (59) bei einer Demonstration vor dem Außenministerium in Peking am Freitag.

Rund zwei Dutzend Familienmitglieder hatten sich versammelt, um Politikern einen Beschwerdebrief zu übergeben. „Wir sind sehr traurig und wütend über die gemeinsame Entscheidung der drei Länder. ... Wir wollen wissen, wer verantwortlich ist“, hieß es darin.

122 Millionen Euro für die Suche

Die Verkehrsminister der beteiligten Länder Malaysia, China und Australien hatten vor einer Woche angekündigt, die kostspielige Suche nach der 2014 verschwundenen Maschine bis auf weiteres zu unterbrechen, wenn sie in den nächsten Wochen kein Ergebnis bringt. Das Flugzeug mit 239 Insassen wich am 8. März 2014 eine Stunde nach dem Start in Kuala Lumpur vom Kurs nach Peking ab und verschwand.

Die Suche hat bislang 180 Millionen australische Dollar (122 Mio Euro) gekostet. Bislang sind nur Trümmerteile an Küsten im südlichen Afrika angespült worden.

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