Baby-Drama in Indien

Neugeborenes fällt durch Zugtoilette - und überlebt

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Neu Delhi - Wie durch ein Wunder hat in Indien ein Baby überlebt, das bei seiner Geburt auf einer Zugtoilette durch die Schüssel auf die Gleise fiel.

Der Vorfall ereignete sich während eines kurzen Zwischenstopps des Zuges im Bundesstaat Rajasthan, wie der Bahnpolizist Subhash Vishnoi der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag berichtete. Bei der 22-jährigen Mutter hätten während der Zugfahrt am Montag plötzlich die Wehen eingesetzt, daher sei sie zur Toilette gegangen, sagte Vishnoi. Die Frau brachte einen Jungen zur Welt, der durch die Toilettenschüssel auf die Gleise fiel. Die fahrenden stillen Örtchen haben in Indien nämlich meist zur Entsorgung eine simple Öffnung nach außen.

Nach der Geburt fiel die Frau in Ohnmacht. Als ihre Angehörigen sie bewusstlos in der Toilette auffanden, war der Zug bereits zehn Kilometer weiter zum nächsten Bahnhof weitergefahren. Ein Wachmann fand unterdessen das schreiende Neugeborene auf den Gleisen und rief die Polizei. Die brachte den kleinen Jungen in einem Krankenhaus wieder mit seiner Mutter zusammen.

"Als die Frau und ihr Mann das Neugeborene lebend und in Sicherheit vorfanden, waren sie überglücklich", sagte der Polizist Ram Singh. "Sie hatten nicht damit gerechnet, dass es lebte."

AFP

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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