Schon 73 Tote bei Unruhen in Jamaika

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In Jamaika sind inzwischen 73 Menschen bei Unruhen gestorben.

Kingston - Die Unruhen in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston haben nach offiziellen Angaben bislang mindestens 73 Menschen das Leben gekostet.

Der gesuchte Drogenboss Christopher “Dudus“ Coke, dessen Anhänger sich seit Anfang der Woche erbitterte Gefechte mit den Sicherheitskräften liefern, ist noch immer untergetaucht, wie der stellvertretende Polizeichef Glenmore Hinds am Donnerstag sagte.

“Wir suchen nach wie vor nach Mr. Coke“, sagte Hinds. “Natürlich können wir nicht sagen wo.“ Schauplatz der Kämpfe ist das Armenviertel Tivoli Gardens im Westen von Kingston. Die Situation eskalierte, nachdem sich die jamaikanische Regierung entschlossen hatte, Coke an die USA auszuliefern. Das US-Justizministerium bezeichnet ihn als einen der gefährlichsten Drogenbosse der Welt. dapd

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