Zyklon: Schwere Verwüstungen auf den Fidschi-Inseln 

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Wellington - Einer der schwersten Zyklone seit 30 Jahren hat auf den Fidschi-Inseln im Pazifik schwere Verwüstungen angerichtet. Hinterlassen hat er Not, Elend und Tote. Jetzt herrscht Notstand.

Einer der schwersten Zyklone seit 30 Jahren hat auf den Fidschi-Inseln im Pazifik schwere Verwüstungen angerichtet. Die Regierung rief am Dienstag den Notstand für die nördlichen und östlichen Regionen aus. Zyklon “Tomas“ hatte das Meer zu sieben Meter hohen Wellen aufgepeitscht, die vor allem auf der zweitgrößten Insel Vanua Levu über die Strände hereinbrachen und Dörfer unter Wasser setzten.

Winde mit Spitzengeschwindigkeiten von 230 Kilometern in der Stunde entwurzelten Bäume und rissen Strommasten um. Das Auge des Zyklons zog am Dienstag an der Hauptstadt Suva und dem internationalen Flughafen vorbei, doch wirbelten Sturmausläufer auch dort mit Hurrikan-Stärke.

Keine Gefahr für Touristen

Zu der Insel Vanua Levu brachen die Telefonverbindungen ab, so dass das Ausmaß der Schäden zunächst gar nicht abzusehen war. Es bestehe kein Zweifel, dass viele Häuser, Gesundheitsstationen, Schulen und Flugplätze beschädigt oder zerstört seien, sagte Anthony Blake, Sprecher der Katastrophenschutzbehörde. Die Polizei verhängte eine Ausgangssperre, um Plünderungen zu verhindern.

Der Militärmachthaber Voreqe Bainimarama mobilisierte die Truppen, um Nahrungsmittel und Zelte zu verteilen und bei den Aufräumarbeiten zu helfen. 17 000 Menschen waren in Notunterkünfte geflüchtet. Für Touristen bestand keine Gefahr, teilte die Tourismusbehörde mit. Die Hotels und Ferienanlagen seien gut vorbereitet gewesen und mit Nahrungsmitteln und Medikamenten eingedeckt. Auf Fidschi machen überwiegend Neuseeländer und Australier Urlaub.

dpa

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