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Im Notfall versuchen, die Scheibe einzuschlagen?

Hitzefalle: Kinder oder Tiere im Auto eingeschlossen  – so sollten Sie als Beobachter reagieren

Bei hohen Temperaturen wird das Auto schnell zur Hitzefalle. Wer als Passant ein Auto mit allein zurückgelassenen Kindern oder Tieren entdeckt, sollte je nach Situation schnell handeln.

Für Kinder und Tiere kann das Auto im Sommer schlimmstenfalls zur tödlichen Hitzefalle werden. Sie sollten niemals - auch nicht nur kurz - im Auto zurückgelassen werden, warnt der ADAC. Dort kann die Temperatur schnell auf bis zu 60 Grad Celsius steigen. Wer dann Kinder oder Tiere im geparkten Auto in der Sonne zurücklässt, bringt sie sogar in Lebensgefahr. Selbst etwaig geöffnete Fenster spielen dabei keine Rolle.

Im Auto: Schnell steigen die Temperaturen ins Unerträgliche

Baugleiche Autos mit unterschiedlich geöffneten Fenstern* haben bei einer Untersuchung des Autoclubs bei 28 Grad Außentemperatur fast dieselben bedrohlichen Werte erreicht. Blieben die Fenster zu, stieg die Temperatur nach zehn Minuten auf 38 Grad und nach 20 Minuten zeigte das Thermometer 45 Grad an. Beim Auto mit zwei leicht heruntergekurbelten Fenstern stiegen die Werte auf 36 respektive 42 Grad. Deutlich über 50 Grad wurden nach einer Stunde in der prallen Sonne in beiden Autos gemessen.

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Was soll ich tun, wenn ich eingeschlossene Kinder im Auto entdecke?

Wer als Passant im Sommer ein Auto mit allein zurückgelassenen Kindern oder Tieren entdeckt, sollte je nach Situation schnell handeln. „Besonders kleine Kinder wissen sich nicht zu helfen und kommen ja auch gar nicht allein aus dem Kindersitz“, sagt ADAC-Sprecherin Katherina Lucà.

„Am besten ist, im Zweifel Öffentlichkeit herzustellen und andere auf die Situation hinzuweisen.“ Auf einem Supermarkt-Parkplatz könnte man beispielsweise zunächst versuchen, die Verantwortlichen im Laden ausrufen zu lassen. Polizei oder Feuerwehr zu rufen sei stets richtig. Die Rettungskräfte können das Auto öffnen, ohne die Scheibe einzuschlagen, was die Insassen vielleicht verletzt.

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Im Notfall versuchen, die Scheibe einzuschlagen

Wer aber notfalls selbst die Scheibe einschlägt, weil Gefahr in Verzug ist und das Kind bereits zu kollabieren droht, sollte ebenfalls vorher Polizei oder Feuerwehr alarmieren. Ratsam ist zudem ein Beweisfoto mit dem Handy von der Situation zu machen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es Streit mit dem Autobesitzer wegen Sachbeschädigung geben kann. Allerdings sind dem ADAC Gerichtsurteile dazu bisher nicht bekannt.

Erwachsene, die versehentlich im Auto eingesperrt wurden, können besser als Kinder auf sich aufmerksam machen. Das kann notwendig werden. „Nicht alle von außen verschlossenen Autos lassen sich ohne weiteres von innen öffnen“, sagt Sprecherin Lucà. dpa-tmn *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Was bedeuten diese Verkehrszeichen?

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
Abbiegepfeil für Autofahrer
Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer.  ©  Malte Christians/dpa (Archivbild)
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen
Speedmarathon in Baden-Württemberg
Temposünder und Falschparker müssen davon abgesehen seit 9. November 2021 tiefer in die Tasche greifen. Der erneuerte Bußgeldkatalog sieht härtere Strafen vor: Wer beispielsweise innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt 70 Euro statt wie früher 35 Euro. Höhere Geldstrafen gibt es auch für jene, die verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken und halten. So kostet das Parken in zweiter Reihe nun 55 statt 20 Euro, noch teurer wird es, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden. Neu ist außerdem eine Geldbuße von 55 Euro für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge. © Uwe Anspach/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Rubriklistenbild: © Christin Klose

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