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Abschlepp-Chaos: Mann strandet an Tankstelle - doch das Schlimmste kommt noch

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Ein Mann musste fast einen Tag lang auf den Abschleppdienst warten.

Ein Mann aus Großbritannien ist stinksauer auf seinen Pannendienst. Nachdem sein Porsche stehenblieb, musste er stundenlang darin ausharren.

Mohammad Aliaus, ein Geschäftsmann aus Nottingham, bemerkte auf dem Weg nach Hause ein Problem mit den Reifen an seinem Porsche 986. Besorgt hielt er an einer Tankstelle und verständigte den RAC, das britische Pendant zum ADAC. Doch damit begann das Dilemma erst.

Mann braucht Abschleppdienst - doch dieser ist völlig überfordert

Dem Online-Portal BBC gegenüber berichtete er von sieben Stunden langem Warten, bis endlich ein Truck des Pannendienstes ankam, um seinen Porsche abzuschleppen. Doch dann stellte sich heraus, dass das Pannenauto sich nicht eignete, um das Spezialfahrzeug zu bergen.

Eine Stunde später wurde dann ein weiteres Auto bereitgestellt, um den Porsche abzuholen. Aber anstatt zum gestrandeten Mohammad Aliaus zu fahren, stoppte der Fahrer in Toddington, um seine vorgeschriebene Pause zu nehmen.

Anschließend musste der Geschäftsmann, der auch noch ein Rückenleiden hat, weitere vier Stunden in seinem Wagen ausharren, bis endlich der nächste Truck bei ihm ankam. Als Aliaus schließlich nach Hause zurückkehrte, waren ganze 21 Stunden vergangen - von 17:30 Uhr bis 14:30 Uhr des nächsten Tages war er in seinem Porsche gestrandet gewesen.

Vorsicht: Diese Autos haben die meisten Pannen.

Mann stinksauer: Abschleppdienst will guten Willen zeigen

Dem BBC erzählte der britische Geschäftsmann später seine Leidensgeschichte: "Das Ärgerliche war, dass sie ständig irgendetwas versprochen haben, in Kontakt bleiben wollten, mir Uhrzeiten angegeben und sie dann wieder geändert haben." Aufgrund seiner vollen Mitgliedschaft hätte ihm eine Übernachtung in einem Hotel zugestanden sowie ein Ersatzfahrzeug - doch nichts davon sei ihm angeboten worden. 

Der RAC hat sich mittlerweile in einem Statement für das Chaos entschuldigt. Zudem will der Automobilclub dem Mann als "Geste des guten Willens" 100 Pfund Schadensersatz zukommen lassen.

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