Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Dazugehöriger Torso am Rheinufer gefunden

Schrecklicher Fund in Bonn: Abgetrennter Kopf vor Landgericht abgelegt - Verdächtiger festgenommen

Schrecklicher Fund in Bonn: Abgetrennter Kopf vor Landgericht abgelegt - Verdächtiger festgenommen

ADAC erklärt die Konsequenzen

Schärfere Strafen für Raser in Österreich geplant – pünktlich zur Reisesaison

In Österreich sollen Raser künftig härter bestraft werden. Die Maßnahmen sollen rechtzeitig zur Reisesaison in Kraft treten. Was das für Autofahrer konkret bedeutet.

Österreich will Raser* künftig schärfer bestrafen. So soll nach einem Beschluss der Regierung vom 10. März das Bußgeld für besonders schnelles Fahren von 2.180 Euro auf 5.000 Euro erhöht werden, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Und nicht nur das: In besonders gefährlichen Fällen solle künftig auch das Fahrzeug beschlagnahmt werden können, kündigte Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) laut dpa an. Dieser Punkt müsse aber noch genau rechtlich geklärt werden, wenn das Auto zum Beispiel einem Dritten gehöre. Konkret soll dabei die Grenze der Geschwindigkeitsübertretung im Ortsgebiet bei 80 Stundenkilometern, außerhalb des Ortsgebiets bei 90 Stundenkilometern über dem erlaubten Wert liegen.

Österreich verschärft Strafen für Raser - wie lange droht Führerschein-Entzug?

Das Paket sieht laut dpa auch vor, dass die Entzugsdauer bei Geschwindigkeitsübertretungen deutlich verlängert wird. So sei im Wiederholungsfall bei groben Verstößen gegen das Tempolimit der Führerschein künftig drei Monate weg.

Lesen Sie zudem: Autofahrer ärgern sich über 30 Euro Strafe am Supermarktparkplatz

Ein Großteil des Maßnahmenpakets in Österreich solle im Sommer in Kraft treten, rechtzeitig zur Reisesaison, wie der ADAC ebenfalls berichtet. Auch ausländische Autourlauber, die zu sehr gegen das Tempolimit verstoßen würden, seien von den höheren Bußgeldern nicht ausgenommen, heißt es auf ADAC.de. „Wird ein deutscher Raser in Österreich ertappt, sollte er umgehend bezahlen“, so die Experten. Bußgelder könnten europaweit vollstreckt werden.

Lesen Sie zudem: Corona-Maske: Weiteres Bundesland führt Pflicht beim Autofahren ein

Österreich: Grenzwerte für Führerscheinentzug werden gesenkt

Geplant sei bei den Maßnahmen in Österreich zudem, dass auch die Grenzwerte für Führerscheinabnahmen gesenkt werden sollen, schreibt ADAC.de (Stand: 12. März) - um je 10 km/h. „Diese liegen dann innerorts bei 30 und außerorts bei 40 km/h, mit Entzugsdauern von zwei Wochen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 40 km/h innerorts und mehr als 50 km/h außerorts soll die Führerschein-Mindestentzugsdauer von zwei auf vier Wochen verdoppelt werden.“ Die geplanten Maßnahmen zum Führerscheinentzug hätten „für deutsche Autofahrer in der Regel nur Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis in Österreich“, heißt es weiter auf ADAC.de. (ahu) *rosenheim24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Fahrschüler freut‘s: Führerscheinprüfungen in Bayern wieder möglich - und nicht nur dort

Was bedeuten diese Verkehrszeichen?

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
Abbiegepfeil für Autofahrer
Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer.  ©  Malte Christians/dpa (Archivbild)
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen
Speedmarathon in Baden-Württemberg
Temposünder und Falschparker müssen davon abgesehen seit 9. November 2021 tiefer in die Tasche greifen. Der erneuerte Bußgeldkatalog sieht härtere Strafen vor: Wer beispielsweise innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt 70 Euro statt wie früher 35 Euro. Höhere Geldstrafen gibt es auch für jene, die verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken und halten. So kostet das Parken in zweiter Reihe nun 55 statt 20 Euro, noch teurer wird es, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden. Neu ist außerdem eine Geldbuße von 55 Euro für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge. © Uwe Anspach/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Rubriklistenbild: © dpa/David-Wolfgang Ebener

Kommentare