Testtelegramm

Seat Ibiza TGI: Dank Erdgasantrieb zur guten Umweltbilanz

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Der Seat Ibiza TGI überzeugt mit seiner guten Umweltbilanz.

Seat setzt verstärkt auf umweltschonendes Erdgas. Jüngstes Mitglied der CNG-Familie ist der viertürige Ibiza TGI.

Der 90 PS starke 1,0-l-Dreizylinder hat im Vergleich zum Benziner-Bruder fünf Pferdestärken weniger unter der Haube, ist 117 Kilo schwerer und besitzt durch die zwei verbauten Erdgastanks unter dem Kofferraum weniger Staufläche (262 –1072 Liter). Dafür ist der Gas-Ibiza sauber und wirtschaftlich.

Seat Ibiza TGI schaltet automatisch auf Benzin um

Der Spanier mit Fünfgang-Schaltgetriebe ist ab 1.900 Touren und 160 Nm Drehmoment ausreichend antriebsstark und bis zu 180 km/h schnell.

Das Triebwerk startet bei Temperaturen über 10 Grad immer mit CNG und schaltet automatisch auf Benzin um, wenn die 13 kg fassenden Gastanks nach 300 bis 400 Kilometern leer sind. Die Benzinreserve beträgt 40 Liter.

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Volle Tanks für rund 30 Euro

Ab 17.270 Euro, rund 2.000 Euro mehr als der Benziner. Darum braucht man ihn: Er ist sauber und sparsam! Einmal Volltanken mit Erdgas und Super kostet rund 30 Euro.

Daneben glänzt der Erdgasantrieb durch seine Umweltbilanz: CNG-Antriebe emittieren im Vergleich zu anderen Verbrennern bis zu 25 Prozent weniger CO2 und bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide – was die Kfz-Steuer reduziert. Im Großraum München gibt’s momentan 12 CNG-Tankstellen.

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Uwe Fajga

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