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Unfälle aufzeichnen

Umfrage: Mehr Verkehrssicherheit durch Dashcams?

Dashcams können hilfreich sein
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Mit Aufnahmen einer Dashcam lässt sich bei einem Unfall oft die Schuldfrage schneller klären. Laut einer Umfrage würden auch viele einen standardmäßigen Einbau in Neuwagen befürworten.

Seit 2018 sind Dashcam-Videos als Beweismittel vor Gericht zugelassen. Wie gut die kleinen Autokameras bei Verkehrsteilnehmern ankommen, hat nun eine Umfrage untersucht.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn es auf der Straße kracht, stellt sich schnell die Frage: Wer hat Schuld? Hier könnten die Aufnahmen einer Dashcam helfen. Aber machen sie das Verkehrsgeschehen sicherer?

Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer hat das Gefühl, dass das so ist: In einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1005 Personen finden 68 Prozent der Befragten, dass die auf dem Armaturenbrett oder der Windschutzscheibe angebrachten kleinen Kameras grundsätzlich zur Verkehrssicherheit beitragen. 59 Prozent betonen zudem, in Fahrzeugen mit einer Dashcam selber vorsichtiger zu fahren.

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) wünscht sich, dass Dashcams standardmäßig in Neuwagen eingebaut werden. Ähnlich viele (46 Prozent) würden befürworten, dass Dashcams gesetzlich vorgeschrieben werden. Rund ein Fünftel (22 Prozent) dagegen empfindet Dashcams als Eingriff in die Privatsphäre und wollen deshalb, dass sie verboten werden. 39 Prozent haben das Gefühl, dass Dashcams eine Atmosphäre der Überwachung erzeugen.

Seit 2018 sind die Aufnahmen der kleinen Videokameras als Beweismittel vor Gericht zulässig. Wer sich eine zulegt sollte aber darauf achten, dass Aufnahmen aus Datenschutzgründen nicht ständig, sondern nur im Falle eines Unfalls gespeichert werden, so die Experten der Bitkom. Und wer mit dem eigenen Auto ins Ausland fährt, sollte sich vorher darüber informieren, ob die Kameras auf dem Armaturenbrett dort erlaubt sind.

© dpa-infocom, dpa:210316-99-845915/2

Presseinfo Bitkom