Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Umrüstung zum Roboterwagen

Waymo will digitalen Chauffeur für Privatautos einführen

Die Google-Schwesterfirma Waymo will ihre Roboterwagen-Technologie mit der Zeit auch in Privatfahrzeuge bringen. Foto: Andrej Sokolow
+
Die Google-Schwesterfirma Waymo will ihre Roboterwagen-Technologie mit der Zeit auch in Privatfahrzeuge bringen. Foto: Andrej Sokolow

Robotertaxis sind testweise schon an verschiedenen Orten im Einsatz. Waymo bietet einen solchen Dienst etwa in Phoenix an. Denken tut die Technologie-Firma allerdings einen Schritt weiter: Auch Privatautos sollen in Zukunft die Steuerungs-Software erhalten.

Las Vegas (dpa) - Die Google-Schwesterfirma Waymo will ihre Roboterwagen-Technologie mit der Zeit auch in Privatfahrzeuge von Verbrauchern bringen.

«Es wird in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein, zu sagen, man will einen Waymo-Chauffeur in seinem persönlichen Wagen installiert haben», sagte Firmenchef John Krafcikam am Rande der Technik-Messe CES (8. bis 11. Januar) in Las Vegas.

Zunächst stünden aber Robotertaxi-Angebote im Fokus. Einen solchen Dienst startete Waymo jüngst mit zunächst eingeschränkter Kundenzahl in einem Vorort der Stadt Phoenix im US-Bundesstaat Arizona.

Krafcik wollte nicht sagen, in welcher US-Stadt Waymo als nächstes einen Robotaxi-Service einführen könnte. Testfahrzeuge der Firma seien neben Phoenix und dem Silicon Valley auch in Seattle und Detroit unterwegs. New York sei auch ein interessanter Markt für Fahrdienste, «vielleicht der interessanteste im Land».

«Wir bauen keine Autos, wir entwickeln Fahrer», sagte Krafcik am Mittwochabend (Ortszeit). Diese Software werde in der Zukunft in verschiedenen Arten von Fahrzeugen einsetzbar sein. Waymo entstand aus den selbstfahrenden Google-Testautos, die der Internet-Konzern vor fast einem Jahrzehnt auf die Straße schickte. Die Firma gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Roboterwagen-Technologie. Diverse Autohersteller, Zulieferer und Start-ups arbeiten ebenfalls an solcher Technik.

Beu Krafciks Auftritt wurde auch bekannt, dass Waymo nach dem ersten tödlichen Roboterwagen-Unfall mit einem Auto des Fahrdienst-Vermittlers Uber die Situation auf einem Testgelände nachspielte. Eine solche Vorgehensweise sei in der Branche üblich, um daraus zu lernen, sagte Krafcik. Er hatte schon kurz nach dem Unglück betont, Waymo-Systeme wären mit der Situation fertig geworden. Der Uber-Testwagen hatte in Arizona eine Frau, die bei Dunkelheit die Fahrbahn überquerte, erfasst und getötet. Nach ersten Untersuchungen hatte die Software Schwierigkeiten, die Frau, die ein Fahrrad schob, zu erkennen.

Technik-Messe CES

Kommentare