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Schneise der Verwüstung

„Völliger Wahnsinn“: Scheunenbrand in Bayern außer Kontrolle - sechs Häuser komplett zerstört

Nach dem Brand im fränkischen Geroda im Landkreis Bad Kissingen ist ein Großteil der betroffenen Häuser komplett zerstört.
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Nach dem Brand im fränkischen Geroda im Landkreis Bad Kissingen ist ein Großteil der betroffenen Häuser komplett zerstört.

Ein Scheunenbrand in Geroda im Landkreis Bad Kissingen hat am Mittwoch (10. August) auf Wohnhäuser übergegriffen. Insgesamt sind sechs Gebäude betroffen und teilweise niedergebrannt. Zum Glück wurde niemand schwer verletzt.

Bad Kissingen - Ein Scheunenbrand im fränkischen Geroda ist außer Kontrolle geraten. Aus bislang noch ungeklärter Ursache brach am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr im Bereich einer Scheune ein Feuer aus. Der Brand breitete sich im Anschluss rasch aus und griff in der Folge auf mehrere Gebäude, unter anderem auch Wohnhäuser, über.

Feuerwehreinsatz im fränkischen Geroda

Als die ersten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Bad Brückenau und benachbarter Dienststellen am Einsatzort eintrafen, hatte die Scheune bereits lichterloh gebrannt und die Flammen hatten auf benachbarte Gebäude übergegriffen.

Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus der Region war schnell vor Ort und konnte das Feuer unter Kontrolle bringen. Allerdings sei das Feuer auch in der Nacht zum Donnerstag dreimal wieder kurz entfacht, sagte der Kreisbrandmeister Alexander Marx am Donnerstag (11. August).

Geroda: Mehrere Gebäude stehen in Flammen oder sind niedergebrannt. Ein Feuerwehrmann löscht. Ein Polizeisprecher berichtete von einem Scheunenbrand, der auf mehrere benachbarte Häuser in der Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen übergesprungen war. Mehrere Feuerwehren aus der Region waren in einem größeren Einsatz.

Die Brandursache ist weiterhin noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Großteil der betroffenen Häuser ist komplett zerstört. Der Kreisbrandmeister bezeichnet das Schadensbild als „völliger Wahnsinn“. Zur Schadenshöhe liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor - die Höhe wird aber auf im sechsstelligen Bereich geschätzt.

Der Brand habe sich laut Kreisbrandmeister sehr schnell ausgebreitet. „Dass ein Feuer sogar über eine Straße springt, ist ungewöhnlich“, so Marx. Zum Funkenflug habe vermutlich der Wind beigetragen. Derzeit sei es auch außergewöhnlich trocken. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Donnerstagmorgen an.

Bei dem Großbrand waren am Mittwoch und Donnerstagmorgen 200 Einsatzkräfte vor Ort. Ein Anwohner wurde leicht verletzt. 23 Menschen ließen sich laut Kreisbrandmeister medizinisch untersuchen.

dpa/mz

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