Gastwirt rief Polizei

In Bayerischen Alpen: 23-Jährige stürzt ab - Retter können ihr nicht mehr helfen

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Eine 23-Jährige aus Berlin stürzte beim Wandern am Hochgern ab - die Retter konnten ihr nicht mehr helfen. (Symbolbild)

Eine Frau stürzt beim Wandern am Hochgern ab. Die Retter können der 23-Jährigen nicht mehr helfen. Zuvor hatte ein aufmerksamer Gastwirt die Polizei verständigt.

Staudach-Egerndach - Eine junge Frau ist beim Wandern am Hochgern abgestürzt und ums Leben gekommen. Ein Gastwirt aus Staudach verständigte am Mittwoch die Polizei in Grassau, dass eine 23-jährige Frau aus Berlin vermutlich nicht von einer Wanderung zum Hochgern zurückgekehrt ist. Das teilte die Polizei mit.

23-Jährige abgestürzt: Retter können ihr nicht mehr helfen

Die Polizei Grassau organisierte mit der Bergwacht eine große Suchaktion. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers konnte die Frau schließlich in einer Rinne unterhalb des Hochlerchgipfels orten. Sofort wurde ein Bergwacht-Notarzt zu der 23-Jährigen abgeseilt, konnte jedoch nur noch ihren Tod feststellen.

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Wohl aus großer Höhe abgestürzt: 23-Jährige aus Berlin stirbt

Die Polizei geht davon aus, dass die Frau aus großer Höhe beim Begehen eines kleinen alpinen Steiges abgestürzt ist. Die Frau wurde durch die Alpineinsatzgruppe der Polizei zusammen mit der Bergwacht und dem Hubschrauber geborgen, wie die Polizei weiter berichtet.

23-Jährige abgestürzt: 40 Rettungskräfte im Einsatz

Am Einsatz waren insgesamt 40 Rettungskräfte der Polizei Grassau, der Alpinen Einsatzgruppe, der Bergwachten Marquartstein, Grassau, der Bergwacht-Lawinenhundestaffel sowie des Technikbusses Chiemgau beteiligt.

Ein Ort trauert: Auf dem Weg zur Bergmesse am Frauenalpl-Kreuz ist kürzlich ein 36-jähriger Garmisch-Partenkirchner auf tragische Weise ums Leben gekommen. Einer, den viele Einheimische kannten.

Ein 55-jähriger Deutscher ist während einer Wanderung mit seinen beiden Söhnen in Österreich gestorben. Auch ein Hubschrauber-Einsatz konnte ihn nicht retten. 

In Österreich wurden zwei Deutsche nach einer Wanderung tot geborgen. Eine Wanderin war abgerutscht. Bei dem Versuch, ihr zu helfen, stürzte auch ihr Begleiter ab. Ein 38-Jähriger ging zusammen mit einer Begleiterin am Entschenkopf wandern. Auf dem Rückweg stürzte er ab - und zog sich tödliche Verletzungen zu. Nach einer privaten Feier auf einer Berghütte ist ein 32-jähriger Mann tödlich verunglückt. Er stürzte in die Tiefe - seine Freunde hatten ihn zuvor gewarnt. Ein Mann stürzte am Grünstein 150 Meter in die Tiefe - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Da er keinen Ausweis bei sich trug, konnte er noch nicht identifiziert werden.

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