Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz

Snowboarderin (14) stürzt bei Schanzensprung aus rund zehn Metern Höhe

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Bischofswiesen - Bei einem Schanzensprung stürzte eine 14-jährige Snowboarderin aus rund zehn Metern Höhe auf den Rücken. Sie wurde mit Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht:

Am Sonntag, den 10. Februar, wurde im Wintersportgebiet Götschen eine 14-jährige Snowboarderin schwer verletzt, als sie über eine Schanze fuhr und aus geschätzten zehn Metern Höhe auf den Rücken abstürzte

Rettungswagen mit Notarzt angefordert

Der ehrenamtliche Pistenvorsorgedienst der Reichenhaller Bergwacht übernahm die medizinische Erstversorgung, wobei der Notfallsanitäter, die Rettungsassistentin, der Rettungssanitäter und ein zufällig anwesender Notarzt kurz nach 13 Uhr das Reichenhaller Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt anforderten. 

Die Bergwacht brachte die Münchnerin mit dem Akja von der Mitte der Halfpipe zur Talstation und übergab sie dort an die Besatzung des nachgeforderten Pongauer Notarzthubschraubers "Martin 6", der sie zum Salzburger Landeskrankenhaus flog.

Weitere Einsätze am selben Tag

Bereits gegen 11 Uhr musste der ehrenamtliche Pistenvorsorgedienst eine 23-jährige Skifahrerin aus Laufen mit vermutlich gebrochenem Unterschenkel und gegen 15 Uhr noch eine neunjährige Skifahrerin aus Dänemark mit vermutlich gebrochenem Unterarm nach einem Zusammenstoß versorgen. 

Der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes übernahm die beiden Verletzten und brachte sie zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Am Hochschwarzeck verletzte sich gegen 14.20 Uhr ein 13-jähriger Einheimischer am Knie. Eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes übernahm ihn von der Bergwacht Ramsau und brachte ihn in die Kreisklinik Berchtesgaden.

An Wochenenden und Feiertagen besonders viele Unfälle

An den Wochenenden und Feiertagen kümmern sich die Ehrenamtlichen der regionalen Bergwachten um den Vorsorgedienst in den heimischen Wintersportgebieten, wobei an diesen Tagen meist besonders viel passiert, da sehr viele Menschen frei haben und bei schönem Wetter entsprechend viel auf den Pisten los ist. 

Werktags sorgen von Dezember bis in den Mai hinein in 36 großen bayerischen Skigebieten neben den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Bergwacht rund 190 hauptamtliche Frauen und Männer der Skiwacht des Deutschen Skiverbands (DSV) für die Sicherheit der Skifahrer, Snowboarder und Langläufer, die alle zugleich ehrenamtliche Einsatzkräfte in der Bergwacht sind und über die notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten verfügen.

Pressemeldung des Bayerischen Roten Kreuzes

Quelle: BGland24.de

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