Katz-und-Maus-Spiel um wilde Kuh hat ein Ende

Nach vier Monaten entdeckt und betäubt: "Büxi" ist wieder da

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Geisenhausen - Seit Mitte Oktober sorgte sie für Aufregung, jetzt ist sie endlich wieder da: Die Rede ist von der ausgebüxten Kuh im Landkreis Landshut, die jetzt von einem pensionierten Polizisten wieder eingefangen wurde.

Der Rentner aus dem Rottal, der gleichzeitig auch Jäger ist, hatte das Tier in einem Waldstück bei Geisenhausen entdeckt. Der Mann erwirkte bei der Polizei und beim Landratsamt Landshut eine Genehmigung, die Kuh, die inzwischen "Büxi" getauft wurde, mit einem Betäubungsgewehr zur Strecke zu bringen. Am Donnerstag hatte die Aktion nun Erfolg, wie verschiedene Medien inzwischen berichteten.

Anschließend wurde das betäubte Tier abtransportiert und inzwischen in ihr neues Zuhause gebracht: Das Gut Aiderbichl im Landkreis Deggendorf. Laut Polizeiangaben gehe es Büxi "ausgezeichnet", hieß es.

Die Suche nach dem Tier gestaltete sich außerordentlich schwierig. Nach ihrer Flucht von einem Bauernhof hatte sich ein regelrechtes "Katz-und-Maus-Spiel" entwickelt, wobei sogar mit einem Hubschrauber und einer Drohne nach Büxi gesucht worden war. Mitte Januar war das Tier dann erstmals von Spaziergängern wieder gesichtet worden.

Davor hatte im Jahr 2011 eine entlaufene Kuh für Schlagzeilen gesorgt. Yvonne, die vor fünf Jahren als "Kuh, die ein Reh sein will" bekannt wurde, lebt inzwischen bei gutem Futter ebenfalls auf dem Gnadenhof Gut Aiderbichl in Deggendorf. Sie war 2011 vor der Schlachtbank geflohen und hatte sich fast 100 Tage in den Wäldern bei Mühldorf versteckt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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