Geisenhausen: Strecke Mühldorf - Landshut gesperrt

Zug kracht gegen Traktor - Fahrer schwerst verletzt

Traktor von Zug erfasst
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Bei einem Unfall in Geisenhausen wurde ein Traktorfahrer schwerst verletzt.

Geisenhausen - Ein schwerer Unfall hat sich am Samstagnachmittag gegen 15.55 Uhr im Landkreis Landshut ereignet. Ein Zug krachte in Geisenhausen auf einem Bahnübergang gegen einen Traktor. Der Traktorfahrer wurde schwerst verletzt.

Update, 19.29 Uhr - Weitere Details zum Unfallhergang bekannt - Ermittlungen laufen


Der Fahrer eines Traktors kollidierte am Samstagnachmittag am Bahnübergang in Irlach bei Geisenhausen (Landkreis Landshut) mit einer Regionalbahn, welche von Landshut in Richtung Mühldorf a. Inn unterwegs war. Der Traktorfahrer hatte auf dem Frontlader einen Strohballen, dieser wurde komplett zerrissen.

Unfall bei Geisenhausen im Landkreis Landshut am 1. August

Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto
Zug prallt gegen Traktor
Zug prallt gegen Traktor. © Dominik Götz fib Foto

Durch den Aufprall wurden zwei Türen der Bahn aus der Verankerung gerissen. Der Traktorfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die rund 30 Zuginsassen sowie die Lokführerin wurden bei dem Unfall nicht verletzt und mit einem eingerichteten Schienenersatzverkehr weiterbefördert.

Laut Aussage vor Ort funktionierte die Bahnübergangsicherung mittels Signalton und Warnleuchten. Die Feuerwehren aus Geisenhausen und Bergham übernahmen zunächst die Versorgung des Verletzten sowie der Passagiere. Anschließend wurde der Bahnübergang gereinigt und das Stroh weitestgehend aus dem Gleisbett entfernt.

Der völlig zerstörte Traktor wurde durch einen Radlader geborgen, der Zug wurde in die Werkstatt nach Mühldorf geschleppt. Der Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt die Polizeiinspektion Vilsbiburg zusammen mit der Bundespolizei. Die Bahnstrecke war für mehrere Stunden voll gesperrt. 

Erstmeldung:

Ein folgenschwerer Unfall hat sich am Samstagnachmittag in Geisenhausen ereignet. Wie die Polizei auf Anfrage von rosenheim24.de berichtet, wollte ein Traktorfahrer mit seinem Fahrzeug einen Bahnübergang überqueren. Er wurde dabei von einem herannahenden Zug seitlich erfasst. Der Traktorfahrer erlitt dabei schwerste Verletzungen, er befindet sich aber laut Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr.

Unfall in Geisenhausen - Bilder vom Unfallort

Traktor mit Zug kollidiert
Zug kollidiert mit Traktor: Bilder vom Unfallort © fib/DG
Bild vom Unfallort
Bilder vom Unfallort © fib/DG
traktor von zug erfasst
Bilder vom Unfallort © fib/dg
Bild vom Unfallort
Bilder vom Unfallort © fib/DG
traktor von Zug erfasst
Traktor kollidiert mit Zug: Bilder vom Unfallort © fib/DG

Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt etwa 30 Passagiere. Weder sie noch die Lokführerin wurden durch das Unfallgeschehen verletzt.

Für die Dauer der Aufräum- und Bergungsarbeiten sowie der notwendigen Ermittlungsmaßnahmen wurde die Bahnstrecke Mühldorf - Landshut vollkommen gesperrt.

Zur genaueren Unfallursache können zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine genaueren Angaben gemacht werden, diese ist noch Inhalt von Ermittlungen.

Im Einsatz stehen die Landespolizei, die Freiwillige Feuerwehr sowie die Bundespolizei.

-dp/fib/DG-

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