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Kurz vor Mittag in Rosenheim

Schwerer Unfall auf Umgehungsstraße – Offenbar auch Schwerverletzte

Schwerer Unfall auf Umgehungsstraße – Offenbar auch Schwerverletzte

Diese Schritte sind wichtig

Keller steht unter Wasser, was tun?

Landkreis - Die ergiebigen Niederschläge seit Sonntag halten die Feuerwehren im Landkreis auf Trab. Allerorts müssen Straßen gesperrt und Wasser abgepumpt werden. Ist der Keller nach Starkregen überflutet, ist richtiges Handeln wichtig. Darauf solltet ihr achten.

Der Dauerregen und die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen machen nicht nur den Einsatzkräften, sondern auch vielen Hausbesitzern zu schaffen. So reagieren ihr richtig, wenn der Keller unter Wasser steht:

Nach Starkregen steht der Keller unter Wasser - Schritt 1

Als Allererstes sollten Hausbesitzer überprüfen, ob der Strom abgestellt ist. Ein Kurzschluss im Keller kann sonst zur tödlichen Gefahr werden. Liegt der Stromkasten aber da, wo das Wasser schon steht, besser die Feuerwehr oder den Energieversorger anrufen. Das empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Schritt 2: Warten bis der Pegel sinkt

Nicht in jedem Fall darf man das Wasser sofort abpumpen. Bei hohen Pegelständen sollte man das sogar erst tun, wenn der Grundwasserspiegel ausreichend gesunken ist. Das BBK warnt, dass sonst die Bodenwanne des Hauses beschädigt werden kann. Das Bundesumweltministerium ergänzt in seiner Hochwasserfibel als Richtwert: Mit dem Abpumpen kann man beginnen, wenn der Außenwasserstand niedriger ist als der Wasserstand im Haus. Es empfiehlt sich auch, die Versicherung umgehend zu verständigen und das Aufräumen mit dieser zu besprechen. Handelt man übereilt, verliert man unter Umständen Versicherungsansprüche.

Schritt 3: Wasser abpumpen und Schlamm entfernen

Hat man alles geklärt, sollte man dennoch schnell handeln. Das Wasser muss baldmöglichst weg, damit sich Wände, Böden, Holz, Dämmungen und Trockenbauelemente nicht vollsaugen. Schlammreste kann man mit sauberem Wasser wegspritzen. Ist das Wasser abgepumpt, sollte man schnellstmöglich den Schmutz beseitigen, da besonders organische Materialien anfangen zu stinken und faulen.

Schritt 4: Schadenliste erstellen

Ist das Wasser aus dem Keller heraus, sollten Hausbesitzer zuerst eine Schadensliste erstellen und Fotos zur Dokumentation machen, rät die Verbraucherzentrale. Es kann unter Umständen sogar sein, dass ein Gutachter die Räume ansehen muss, bevor man richtig aktiv werden darf. Hier ist besonders wichtig: Nichts wegwerfen ohne Absprache.

Schritt 5: Folgeschäden vermeiden

Versicherte müssen dafür sorgen, dass die Schäden nicht noch schlimmer werden. Das bedeutet: Alles, was in der feuchten Umgebung neu oder weiteren Schaden nehmen kann, muss aus den Räumen heraus und trocknen können. Die Räume selbst sollten die Eigentümer so bald wie möglich beispielsweise mit Trocknungsgeräten etwa aus dem Baumarkt trocknen. Sind die Räume trocken, kann man mit dem Sanieren der Böden und Wände beginnen.

jb

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

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