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Nach Rückzug von Ex-Kanzler Kurz

Polit-Beben in Österreich hält an: Kanzler Schallenberg tritt zurück sobald Nachfolger feststeht

Polit-Beben in Österreich hält an: Kanzler Schallenberg tritt zurück sobald Nachfolger feststeht

Lesermeinungen zum Preis-Hammer an der Tankstelle

Hohe Spritpreise kurbeln Tanktourismus an: „Unterstütze die Abzocke an der Zapfsäule nicht“

Leser und Tankstelle mit hohen Spritpreisen
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Billige Spritpreise locken derzeit viele Deutsche zum Tanktourismus ins Ausland. Auch unser Leser Alexander Kerscher äußert seine Meinung dazu.

Wer derzeit in Deutschland volltanken möchte, muss deutlich mehr Geld hinblättern, als noch vor einem Jahr. Viele fahren zum Tanken deshalb ins Ausland. Zahlreiche Leser haben uns ihre Meinung zum Tanktourismus geschildert.

Landkreis - Diesel ist an der Zapfsäule so teuer wie noch nie, Superbenzin nähert sich seinem Allzeithoch. Doch warum wird Sprit derzeit immer teurer? Die Ursache liegt vor allem im steigenden Erdölpreis und der CO2-Steuer. Wer in Deutschland derzeit also volltanken möchte, muss deutlich mehr Geld hinblättern als noch vor einem Jahr. Viele Autofahrer ergreifen daher die Flucht und fahren in die Nachbarländer wie Tschechien, Polen oder Österreich.

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Zum Tanken über die Grenze nach Österreich

Zum Tanken nach Österreich fahren auch viele unserer Leser. So heißt es in den Kommentaren unter dem Facebook-Post von rosenheim24.de: „Heute erst tanken gewesen. 33 Cent Unterschied, macht bei einem 50l Tank 16,50 Euro aus. Dann gleich noch genutzt zum Einkaufen. Also, wenn sich das nicht lohnt?“ oder „Hab 1 km nach Österreich - sind mit Zigaretten gut 200 Euro Ersparnis im Monat“.

Auch interessant: Zum Tanken über die Grenze? Selbst Mühldorfern ist der Weg nach Österreich nicht zu weit

Wir haben Euch daher gefragt, ob auch Ihr durch die hohen Spritpreise nach Österreich oder Tschechien zum Tanken fahrt und ob Ihr den Tanktourismus nachvollziehen könnt.

Tanktourismus auch in der Region beliebt: Das sind Eure Leserbriefe

Anm. der Red.: Der Inhalt der Leserbriefe gibt ausschließlich die Meinung der Einsender wieder und muss nicht den Ansicht(en) der Redaktion widerspiegeln.

Daniel Dohrmann aus Bayern

Unser Leser Daniel Dohrmann äußert seine Meinung zum Tanktourismus durch die hohen Spritpreise.

Der Sprit ist einfach zu teuer. Das kann sich ja fast keiner mehr leisten. Wenn der Kanzler gestellt ist, dann kostet der Sprit wahrscheinlich über zwei Euro pro Liter. Das ist der Wahnsinn! Die Armen werden immer ärmer und die Reichen werden immer reicher.

Olivier aus dem Berchtesgadener Land

Gerade bei uns im Raum Berchtesgadener Land ist es oft gar kein wirklicher Umweg, da die Tankstellen grenznah sind und dies auch oft mit dem Einkaufen kombiniert wird. Und ab einer Differenz von 0,28 Euro rentiert es sich sogar für Gewerbetreibende mit dem Auto.

Denn obwohl diese die Steuer nur in Deutschland zurückbekommen (ausgenommen Lkw/Lieferwagen, denn da gibt es auch die österreichische Mehrwertsteuer zurück) ist der Sprit dann trotzdem günstiger. Deutschland wickelt sich gerade selbst ab mit dieser Klimahysterie und die Welt lacht.

Auch interessant: Warum Sie auf keinen Fall weitertanken sollten, wenn es geklickt hat

Alexander Kerscher aus Neuötting

Auch unser Leser Alexander Kerscher aus Neuötting äußert seine Meinung zum Tanktourismus durch die hohen Spritpreise.

Seit ich vor elf Jahren mit 18 das Auto fahren begonnen habe, bin ich ein „Tanktourist“. Teilweise weil es sich rechnet, aber auch weil es mir ums Prinzip geht und ich die Abzocke an der Zapfsäule seitens von Vater Staat nicht unterstützen möchte.

Erst am Sonntag (24. Oktober) war ich in Braunau (nach Hochburg/Ach fahre ich nicht mehr seit der unsinnigen Einbahnstraßenregelung in der Burghauser Altstadt) und habe dort 0,40 Euro je Liter gespart (1,40 Euro in Braunau vs. 1,80 Euro bei mir in Neuötting), da seit der Einführung des CO2-Preises die Ersparnis noch größer geworden ist.

Eine Fahrgemeinschaft kommt für mich nicht infrage, da ich damit den zentralen Vorteil des Autos (Flexibilität, die ja auch z.B. im Beruf gefordert wird) einbüße, für öffentliche Verkehrsmittel (falls überhaupt vorhanden?) gilt dies erst recht und für das Fahrrad gilt eine Mischung aus Faulheit, Zeitmangel, meistens unpassender Witterung und vor allem dem nicht vorhandenen direkten Radweg von Neuötting zum Werk Gendorf.

Ein E-Auto scheitert für mich an den hohen Anschaffungskosten, der unausgereiften Technik (Reichweiten und Ladeproblematik) und vor allem den hohen Stromkosten, die durch die verfehlte Energiepolitik (Energiewende) erst recht steigen werden. (Die steigende Blackout-Gefahr hat zumindest für das E-Auto keine Relevanz).

Siegfried aus Bayern

Wenn der Erdölpreis steigt, müssten die Spritpreise ja in jedem Land teurer werden. Aber ich habe zum Glück nur einen Kilometer nach Österreich, da liegt es auf der Hand, dass ich dort tanke.

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Karin aus Rheinland-Pfalz

Wir fahren schon lange nach Wasserbillig zum Tanken. Da gibt es manchmal einen Unterschied von bis zu 0,25 Euro pro Liter. Auch Kaffee und Tabakwaren sind dort viel günstiger als bei uns.

Moritz Straub aus Rotthalmünster

Ich als Kleinunternehmer (Berufsreiter und Sachverständiger für Pferdewirtschaft), der einen 150-PS-Schlepper und zwei Autos für den Betrieb braucht, muss sagen, dass mich die hohen Spritpreise schockieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kunde das ausbaden möchte. Nach Österreich fahren ist aufgrund der Steuerfaktoren für mich sinnlos.

Tanktourismus: Schickt uns Eure Meinungen und Erfahrungen

Eure Meinung ist gefragt: Wie geht Ihr mit der aktuellen Situation um? Fahrt Ihr wegen den hohen Spritpreisen nach Österreich oder Tschechien zum Tanken? Könnt Ihr den Tanktourismus nachvollziehen? Gründet Ihr durch die Rekord-Spritpreise Fahrgemeinschaften oder steigt sogar auf öffentliche Verkehrsmittel bzw. das Fahrrad um? Erwägt Ihr womöglich einen Umstieg auf ein E-Auto?

Schreibt uns zum Thema per Mail an leserbriefe@ovb24.de (Kennwort: „Tanktourismus“ im Betreff). Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort - und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt kompletten Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

jg

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