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Mitarbeiter finden Neugeborenes gerade noch rechtzeitig

Kurz nach der Geburt: Säugling in Bayern vor Klinik abgelegt – Polizei fahndet nach Mutter

Ein Säugling wurde kurz nach der Geburt vor einer Klinik im bayerischen Immenstadt abgelegt und von Mitarbeitern wohl noch gerade rechtzeitig entdeckt. Nun fahndet die Polizei nach der Mutter des Neugeborenen.

Immenstadt (Landkreis Oberallgäu) – Sofort werden Erinnerungen an den schrecklichen Vorfall aus Ruhpolding wach, wo am Sonntag (4. Dezember) ein toter Säugling in der Nähe eines Wanderweges gefunden wurde. Während nach der dramatischen Entdeckung im Landkreis Traunstein die Ermittlungen laufen, wurde nun in Bayern erneut ein Neugeborenes abgelegt – diesmal allerdings mit glücklicherweise besserem Ausgang.

Wie das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Süd/West berichtet, teilten am Dienstagvormittag (6. Dezember) gegen 6.30 Uhr Beschäftigte des Klinikums Immenstadt mit, dass sie ein Neugeborenes im Eingangsbereich der Notaufnahme gefunden hätten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Kind kurz nach der Geburt im Windfang des Krankenhauses abgelegt.

Zeugen beobachten mögliche Mutter

„Der Säugling war zum Auffindezeitpunkt leicht unterkühlt, jedoch sonst in einem guten gesundheitlichen Zustand“, erklärt ein Pressesprecher der Polizei und fügt weiter an: „Zeugen beobachteten im relevanten Tatzeitraum eine Frau, welche als Mutter des Säuglings in Betracht kommt“.

Polizeiangaben zufolge wird die Frau als 20 bis 25 Jahre alt, sehr gepflegt, mit einer grünen Daunenjacke und einer weiß-grauen Mütze bekleidet sowie hochdeutsch sprechend, beschrieben.

Bevölkerung bietet überwältigende Unterstützung an

Doch wie geht es für das junge Leben nun weiter? Das Kind wurde inzwischen bereits offiziell vom Jugendamt des Landkreises Oberallgäu in Obhut genommen. Die Vormundschaft wurde durch das Familiengericht bestellt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wird das Kind einer qualifizierten Pflegefamilie übergeben.

„Das Jugendamt des Landkreises bedankt sich für die große Bereitschaft der Bevölkerung, sich um das Kind zu kümmern, bittet aber darum, von weiteren Angeboten abzusehen. Darüber hinaus weist die Behörde darauf hin, dass natürlich auch die Mutter jede Art von Unterstützung erhalten wird, sollte sie sich melden“, so das Polizeipräsidium weiter.

Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln

Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo Kempten unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten übernommen. Zeugen, welche Hinweise auf die Tat oder die Kindsmutter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Kempten unter der Telefonnummer 0831/9909-0 zu melden.

aic/Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Marijan Murat

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