Einsatz wegen Hilferufen

Halbstarke bewerfen Feuerwehrler mit Flaschen und attackieren Polizisten

Klingenberg - In Unterfranken kam es mal wieder zu einem Übergriff auf Rettungskräfte im Einsatz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Nach minutenlangen Hilferufen waren Feuerwehrleute, die sich auf die Suche nach einem vermeintlich Verunglückten gemacht hatten, mit Flaschen beworfen worden.

Grund für deren Einsatz im Klingenberger Weinberg am Mittwochabend war eine Mitteilung über Hilferufe, die minutenlang aus den Klingenberger Weinbergen zu hören waren. Die Feuerwehr war daraufhin alarmiert worden, um sich auf die Suche nach dem vermeintlich Verunglückten zu machen.

Gegen 21.50 Uhr hatten sie einige Personen an einer Hütte in Verlängerung der Hohbergstraße angetroffen. Noch ehe sie sich nach den Rufen erkundigen konnten, flogen ihnen mehrere Glasflaschen entgegen, die ihr Ziel nur knapp verfehlt hatten.

Die eingetroffenen Polizeibeamten stellten daraufhin die Personalien der fünf jungen Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren fest. Einer der Anwesenden beleidigte währenddessen ständig die anwesenden Beamten. Als er die Beamten dann auch noch angriff, musste er überwältigt und gefesselt werden. Aufgrund der Alkoholisierung wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen. Anschließend durfte er die Nacht in der Haftzelle der Obernburger Polizei verbringen.

An den sichergestellten Flaschen wurden Spuren gesichert, um sie dem oder den Flaschenwerfern zuordnen zu können. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Unterfranken

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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