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Hoher Anteil an Nachmittagsbetreuung  

Schülerzahlen in Burghausen: „Schulen sind sehr, sehr voll“

Im linken Gebäude wohnt derzeit der Hausmeister. Dort soll der Neubau der Kammerer-Schule entstehen.
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„Die Hans-Kammerer-Schule ist komplett voll“, berichtet Schulreferent Norbert Englisch. Die Stadt hat aber bereits eine Erweiterung in Planung.

Burghausen – Im Rahmen der Stadtratssitzung vom 11. November hat Schulreferent Norbert Englisch über die aktuellen und künftigen Schülerzahlen der Grund- und Hauptschulen in Burghausen referiert. Die Stadt ist gut gerüstet, dennoch gibt es einige Herausforderungen.

1.023 Schüler besuchen derzeit die Burghauser Schulen, für die die Stadt zuständig ist: 87 Schüler sind es an der Hans-Stethaimer-Grundschule in der Altstadt und 41 in Raithenhaslach, 241 an der Hans-Kammerer-Grundschule, 341 an der Johannes-Hess-Grundschule und 313 an der Franz-Xaver-Gruber Mittelschule.

Aktuelle Schülerzahlen in Burghausen: „Schulen sind sehr, sehr voll“

„Die Schulen sind schon sehr, sehr voll“, berichtet Schulreferent Norbert Englisch. Die Anzahl der Klassen seien bereits am Limit - insgesamt sind es 49. 20,8 Schüler pro Klasse sei aber ein durchaus guter Durchschnitt. Für das Schuljahr 25/26 werden an den Burghauser Schulen 1.191 Schüler erwartet – in insgesamt 56 Klassen.

Die Stadt habe bereits viele Hausaufgaben erledigt. „Einige stehen aber noch an, wie die Erweiterung der Hans-Kammerer-Schule“, so Englisch. Besonders diese sei enorm wichtig, da im Neubaugebiet an der Burgkirchener Straße bereits einige Familien wohnen bzw. sich neu ansiedeln werden. All diese Kinder fallen nämlich in das Gebiet der Hans-Kammerer-Schule.

68 Prozent der Kinder werden nachmittags betreut

„Im aktuellen Schuljahr werden 68 Prozent aller Kinder auf unterschiedliche Weise nachmittags betreut“, schildert der Schulreferent. Dabei wurden einigen Kindern hierfür bereits abgesagt, wenn beispielsweise die Eltern am Nachmittag zuhause sind. Auch im Hinblick auf einen Anspruch auf eine Betreuung am Nachmittag im Jahr 2025 stehe die Stadt deshalb vor einer großen Herausforderung.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der hohe Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund. 522 Schüler und damit rund die Hälfte aller Kinder weisen einen solchen auf. „Dabei sprechen wir von vielen unterschiedlichen Nationen – manche haben kaum Deutschkenntnisse, andere dagegen sehr gute. Das ist für alle Beteiligten nicht immer einfach“, so Englisch.

Für die Ausführungen bedankte sich Bürgermeister Florian Schneider und stellte auch gleich ein Zeugnis für die städtische Arbeit bezüglich der Schulen aus: „Burghausen hat seine Hausaufgaben erledigt. Soweit wie ich das beurteilen kann, ist das eine Note eins.“

jz

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