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Pressemitteilung der KAB in der Diözese Passau

Burghauser Sozialforum am 8. April im Livestream

Coronabedingt findet das Burghauser Sozialforum in diesem Jahr am 8. April 2021 um 19.30 Uhr als Livestream im Internet statt.
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Coronabedingt findet das Burghauser Sozialforum in diesem Jahr am 8. April 2021 um 19.30 Uhr als Livestream im Internet statt.

Burghausen - Coronabedingt findet das Burghauser Sozialforum in diesem Jahr am 8. April 2021 um 19.30 Uhr als Livestream im Internet statt. Die Altöttinger Kreisverbände von KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) in der Diözese Passau und DGB laden zusammen mit dem ver.di Ortsverein Altötting/Mühldorf herzlich dazu ein.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Diskutiert wird in der von der KAB-Diözesanvorsitzenden Angelika Görmiller moderierten Podiumsdiskussion über „Gemeinwohlökonomie“, eine alternative Wirtschaftsform, die keine Gewinnmaximierung beabsichtigt, sondern anstatt dessen auf Kooperation setzt. Interessierte können den Livestream über die Internetportale www.kab-passau.de, https://rosenheim.verdi.de und https://oberbayern.dgb.de verfolgen und auch eigene Fragen einreichen.

Mit dabei sein wird Hans-Jörg Birner (CSU), der Erste Bürgermeister von Kirchanschöring. Seine Gemeinde im Landkreis Traunstein war im vergangenen Jahr zunächst von einem Forschungsteam der Universität Göttingen gemeinwohlökonomisch bilanziert worden und hat in diesem Zuge eine Auszeichnung als Zukunftskommune erhalten.

Als Vertreter der Wirtschaft wird der Unternehmer Christoph Fischer von der EM-Chiemgau GmbH darlegen, dass auch Firmen sich an gemeinwohlökonomischen Prinzipien ausrichten können. Ludwig Maier von der Abteilung Wirtschaftspolitik des DGB Bayern wird seine Expertise über die Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein anderes Wirtschaften einbringen. Den Reigen der Experten wird in diesem Jahr Josef Holzbauer schließen, der als Umweltreferent des Bistums Passau im vergangenen Jahr neue ökonomische und ökologische Leitlinien für seine Diözese erarbeitet hat.

Die zentralen Säulen der Gemeinwohlökonomie sind Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie die demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Eine funktionierende Gemeinwohlökonomie beschränkt sich aber nicht nur auf den Einsatz von regenerativen Energien, das Trinken von fair gehandeltem Kaffee oder die Verwendung von Recycling-Papier. Generell geht es um ein Umdenken, wie man nachhaltig wirtschaftet und einkauft, wie Grund und Boden genutzt werden und wie Verkehr und Mobilität beschaffen sind. Darüber hinaus um Aspekte der Bildung im Sinne eines globalen Lernens. Bei der Online-Veranstaltung soll also erörtert werden, ob oder wie eine am Gemeinwohl orientierte Ökonomie funktionieren kann.

Pressemitteilung der KAB in der Diözese Passau

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