Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fachmann wird herangezogen

Neubau der Kläranlage in Weißbach: Gemeinderat Schneizlreuth konkretisiert Planungen

Kläranlage Weißbach
+
Die Kläranlage Weißbach a.d.A. ist dringend Sanierungsbedürftig.

Bereits vor einigen Monaten hatte der Schneizlreuther Gemeinderat und Bauingenieur Wolfram Kager, bezüglich des geplanten Neubaus der Kläranlage in Weißbach bemängelt, dass aus seiner Sicht die Daten für die Vergabe eines Ingenieurvertrages zu wage und zu unkonkret sind.

Schneizlreuth - Unter anderem fehlen eine Kostenermittlung für das eigentliche Bauwerk und konkrete Angaben zur Höhe des Honorars für das ursprünglich vorgesehene Ingenieurbüro. Dies berge die Gefahr, dass die daraus die Gesamtkosten nicht vernünftig kalkulierbar seien und es deshalb zu „bösen“ Überraschungen kommen könne.

In der letzten Sitzung informierte Kagerer nun den Gemeinderat über Fachgespräche mit einem ausgewiesenen Fachmann, der zudem eidesstattlich vereidigter Sachverständiger bei Gericht ist.

Varianten und Alternativen wurden diskutiert

In einem längeren Gespräch haben Kagerer und Bürgermeister Wolfgang Simon mit dem Fachmann bereits technische wie vertragliche Details besprochen. Dabei wurden auch mögliche Varianten und Alternativen, wie etwa eine Sanierung der bestehenden Kläranlage sachlich diskutiert.

Dieser erklärte sich nun bereit, für die Gemeinde alle relevanten Details für eine spätere Ausschreibung und Vergabe von Ingenieurleistungen zu ermitteln und auch den Bautyp der Kläranlage nach modernen Gesichtspunkten und Erfahrungswerten konkret festzulegen.

Als Honorar für diese Leistungen müsste die Gemeinde den üblichen Satz für Ingenieurleistungen bezahlen. Bürgermeister Simon zeigte sich sehr angetan von dem Gespräch, da der Fachmann sehr strukturiert und verständlich argumentierte und klare Auskünfte zu gestellten Fragen parat hatte. Der Gemeinderat war ohne Gegenstimme damit einverstanden, diesen eingeschlagenen Weg zu beschreiten, um die Planungen voranzubringen.

Jahresabschluss für Reinhalteverband abgesegnet

In einem weiteren Tagesordnungspunkt legte der Geschäftsführer der Gemeinde Schneizlreuth, Michael Faber, dem Gemeinderat den Jahresabschluss des „Reinhalteverband Pinzgauer Saalachtal“ für 2021 vor. Über die „Abwasserentsorgung Schneizlreuth GmbH“, einer 100-prozentigen Eigengesellschaft der Gemeinde Schneizlreuth, ist die Kommune Mitglied im oben genannten Verband, da die Abwässer aus der Altgemeinde Schneizlreuth in die Kläranlage Unken geleitet und dort geklärt werden.

Die Kläranlage Unken: Hier werden die Abwässer aus Alt-Schneizlreuth eingeleitet.

Geschäftsführer der GmbH ist Michael Faber. Eigentümervertreter ist der Gemeinderat. Nach den in Österreich geltenden Bilanzierungsvorschriften ist es Pflicht, den jeweiligen Jahresabschluss vorzulegen, über die Ergebnisverwertung (Gewinn bzw. Verlust) zu bestimmen und die Geschäftsführung des Reinhalteverbandes zu entlasten. Wie Faber informierte, wurde 2021 ein Gewinn von 6.682,95 Euro ermittelt, der für Investitionen im laufenden Jahr verwendet werden soll. Der Gemeinderat stimmte dem und dem vorgelegten Jahresabschluss einmütig zu und erteilte der Geschäftsführung die Entlastung.

wb