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Glatte Straßen

100 Tonnen mehr Salz als im Vorjahr: Winterdienst in Waldkraiburg hat heuer viel zu tun

Bei Schnee und Glätte ist der Winterdienst der Stadt Waldkraiburg gefordert. Diesen Winter mehr als noch vor einem Jahr.
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Bei Schnee und Glätte ist der Winterdienst der Stadt Waldkraiburg gefordert. Diesen Winter mehr als noch vor einem Jahr.

Schnee, Regen und wieder Schnee – der Winterdienst der Stadt Waldkraiburg hat in dieser Saison bereits auf unterschiedliche Witterungen reagieren müssen. Auch in den vergangenen Tagen waren die Fahrzeuge wieder im Dauereinsatz.

Waldkraiburg – Wenn es draußen schneit, sich die Kinder am Schlittenberg vergnügen oder einen Schneemann bauen, bedeutet das für die Mitarbeiter des Winterdiensts Hochsaison. Zwölf eigene Kräfte der Stadtwerke und ein Mitarbeiter einer Fremdfirma sind dann auf den Gemeindestraßen unterwegs, um sie vom Schnee freizuhalten.

Etwa 90 Kilometer im Waldkraiburger Stadtgebiet und Gemeindeverbindungsstraßen fallen in den Zuständigkeitsbereich des städtischen Winterdienstes, hinzukommen Gehwege, Bushaltestellen und selbstständige Wege wie Verbindungswege und Fahrradwege. Der Arbeitstag für die Mitarbeiter beginnt früh: Bereits um 3 Uhr morgens geht es los zur Straßenkontrolle. Ist ein Räumdienst erforderlich? Wenn ja, dann verlassen um 4 Uhr die Fahrzeuge den Hof und machen sich auf den Weg. Bis 21 Uhr fahren sie immer wieder – je nach Witterung – ihre Strecken ab und halten die Straßen frei. Priorität haben zunächst die Hauptstraßen, dann erst die untergeordneten Straßen.

Eine Regelung, die auch für die Anwohner nachvollziehbar ist. Denn Beschwerden, dass Straßen zu spät geräumt werden oder dass Einfahrten durch den Räumdienst wieder mit Schnee zugeschüttet worden sind, gibt es bei den Stadtwerken nicht. Die Bürger seien verständnisvoll.

Aber auch ohne Schnee ist der Winterdienst gefordert. „Dieses Jahr sind die Wetterumschwünge extrem“, sagt Herbert Lechner, Geschäftsführer der Stadtwerke. Bei Temperaturen um die Null Grad Celsius gefriere Nässe leicht auf, dann hilft nur noch Streusalz gegen die Glättegefahr. Deshalb wird die Stadt heuer auch im Vergleich zum Vorjahr mehr Streusalz benötigen. Bis zum Ende der Wintersaison 2019/2020 wurden 400 Tonnen Streusalz verbraucht. „Dieses Jahr könnten es etwa 100 Tonnen mehr werden“, vermutet Lechner.

Auf Schnee und Glätte müssen Autofahrer besonders zwischen 21 und 4 Uhr achten. Denn in dieser Zeit steht der Winterdienst still. „Das hat aber nichts mit der coronabedingten Ausgangssperre zu tun, sondern in der Zeit gilt keine Verkehrssicherungspflicht“, klärt Herbert Lechner auf.

Auch im Hinblick auf Corona sind die Stadtwerke beim Winterdienst bislang gut durch die kalte Jahreszeit gekommen. „Wir hatten bislang keine Einschränkung und hoffen auch, dass es so bleibt.“

hi

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