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Alternatives Volksfest muss auf 2022 verschoben werden

Kein grünes Licht für Mühldorfer Traditionsvolksfest

„Es ist sehr schade, wir haben alles versucht, aber ein alternatives Fest ist mit den derzeitigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben nicht vereinbar“, bedauert 1. Bürgermeister Michael Hetzl aus Mühldorf am Inn.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Mühldorf am Inn - Alle Bemühungen, ein alternatives Volksfest auf die Beine zu stellen, hatten keinen Erfolg - auch heuer wird es nichts mit dem Mühldorfer Traditionsvolksfest.

Grund hierfür ist die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die öffentliche Festivitäten derzeit generell untersagt. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ist zum aktuellen Zeitpunkt auch nach einer Auskunft der Regierung von Oberbayern infektionsschutzrechtlich nicht vertretbar.

„Es ist sehr schade, wir haben alles versucht, aber ein alternatives Fest ist mit den derzeitigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben nicht vereinbar“, bedauert 1. Bürgermeister Michael Hetzl. Wie die Situation Ende August aussehe, könne derzeit niemand beantworten und deshalb gäbe es auch kein „grünes Licht“ für ein solches Fest.

„Wir haben bis zum letztmöglichen Zeitpunkt alles versucht, aber uns läuft die Zeit davon“, so Hetzl weiter. „Mein großer Dank gilt den beteiligten Brauereien, dem Festwirt, den Schaustellern sowie Landrat Max Heimerl, dem Landratsamt und Gesundheitsamt sowie der Polizei Mühldorf. Es gab viele gemeinsame intensive Gespräche, aber die Durchführung eines Volksfestes ist im Moment leider nicht realistisch.“

„Alle Akteure sind übereinstimmend zum Schluss gekommen, dass wir nun absagen müssen“, so Hetzl weiter. „Weiter abzuwarten, wie sich die gesetzlichen Vorgaben im Juli entwickeln, ist aufgrund des großen Vorlaufs einer solchen Veranstaltung nicht möglich.“

Und auch Kulturamtsleiter Walter Gruber betont: „Wir haben alles bis ins letzte Detail durchgeplant und versucht, gemeinsam eine Lösung zu finden. Aber wenn wir keine behördliche Genehmigung bekommen, hilft es leider nicht.“ Ein weiteres Abwarten sei nicht möglich, da die Brauereien, der Festwirt und die Schausteller Planungssicherheit brauchen.

Für Landrat Max Heimerl ist zum jetzigen Zeitpunkt diese Entscheidung leider zwingend. Die derzeit geltende Verordnung lässt keine öffentlichen Festivitäten zu und dazu zählt ein Volksfest. Wann und ob es weitergehende Öffnungen oder ein bayernweites Konzept für Großveranstaltungen geben wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

„Wir sind momentan in der erfreulichen Situation, dass die Corona-Lage unter Kontrolle ist, aber sie ist noch nicht stabil. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben uns gezeigt, dass das Pandemiegeschehen sehr dynamisch und unkalkulierbar ist. Aufgrund dieser Unwägbarkeiten auch vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung bei den Virus-Varianten ist es derzeit nach wie vor sehr schwierig, vorauszuplanen und größere Veranstaltungen mit hohem planerischen und finanziellem Aufwand zu organisieren. Aus jetziger Sicht wäre ein Volksfest nicht zu verantworten.“

So hoffen nun die Verantwortlichen von Stadt und Landkreis auf ein Volksfest im Jahr 2022.

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisstadt Mühldorf a. Inn und des Landratsamtes Mühldorf

Rubriklistenbild: © Mohssen Assanimoghaddam

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