Weißbierbrauerei Unertl

Mühldorfer fragen sich: Was wird aus der Wasserquelle, wenn die Brauerei Unertl schließt

Die Wasserstelle bleibt offen: Mühldorfer können den artesischen Brunnen auf dem Gelände der Brauerei weiter nutzen.
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Die Wasserstelle bleibt offen: Mühldorfer können den artesischen Brunnen auf dem Gelände der Brauerei weiter nutzen.

Mühldorfer Weißbier kommt künftig aus Aldersbach, was wird aus dem Wasser? Viele Mühldorfer nutzen den Brunnen auf dem Gelände der Brauerei Unertl, um kostenlos Wasser aus einem artesischen Brunnen zu zapfen. Ob das auch nach dem Verkauf des Geländes möglich ist, weiß Brauereichef Wolfgang Unertl.

Mühldorf – Der Brunnen der Brauerei Unertl am Rande des Brauereigeländes bleibt auch dann offen, wenn die Bierproduktion eingestellt und nach Aldersbach verlagert wird. Das sagte Weißbräu Wolfgang Unertl bei der Vorstellung seiner Pläne.

Die sehen vor, dass auch die letzten Biersorten, die derzeit noch in Mühldorf hergestellt werden, künftig aus Aldersbach kommen. Das jetzige Brauereigelände soll in den kommenden Jahren zu einem Wohngebiet werden.

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Um die mit vielen Preisen ausgezeichnete Qualität des Mühldorfer Weißbiers zu garantieren, setzte Unertl auf erstklassige Rohstoffe. Dazu zählte vor allem das Wasser, das der Weißbräu mit einem artesischen Brunnen auf dem Gelände fördert.

Damit auch Mühldorfer Nichtbiertrinker davon profitieren, stellt Unertl das Wasser seit Jahren kostenlos zur Verfügung. In einem kleinen Wasserhaus am Rande des Brauereigeländes können Besucher Wasser für den Hausgebrauch zapfen. „Das wird auch so bleiben“, verspricht der Bräu jetzt.

Denn die Quelle wird nach dem Ende des Brauereibetriebs zugänglich bleiben. „Die gehört weiter mir“, sagt er.

Ende März geht der Brauereibetrieb in der Weißgerberstraße zu Ende, alle Unertl Biersorten werden dann in Aldersbach hergestellt. Unertl will aber weiter Festwirt auf dem Mühldorfer Volksfest bleiben und in Zukunft eine Hausbrauerei in der Stadt betreiben.

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