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500 Tage Bürgermeister (Teil 6)

Christoph Greißl aus Kirchdorf dankt seinen Vorgängern

Hat Freude an seinem Amt als Bürgermeister, das sieht man: Christoph Greißl vor der Gemeinde in Kirchdorf.
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Hat Freude an seinem Amt als Bürgermeister, das sieht man: Christoph Greißl vor der Gemeinde in Kirchdorf.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Die Erneuerung der Dorfstraße in Kirchdorf war ein Großprojekt, das endlich über die Bühne gehen konnte. Das freut nicht nur die Bevölkerung, sondern auch Bürgermeister Christoph Greißl (FWG). Der heftet sich den Erolg aber nicht ans Revers, sondern dankt seinen Vorgängern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Kirchdorf – Seit der Kommunalwahl 2020 sind im Altlandkreis Wasserburg 13 neue Bürgermeister in Amt und Würden. Unsere Heimatzeitung fragte nach, wie die ersten 500 Tage ihrer Amtszeit verlaufen sind. Lesen Sie heute die Antworten von Christoph Greißl (FWG), Gemeindeoberhaupt von Kirchdorf

Wie hat Corona in den ersten 500 Tagen Ihrer Amtszeit mitregiert?

Christoph Greißl: Für viele Bürgerinnen und Bürger gab es in letzter Zeit natürlich kein anderes Thema als die Pandemie. Sämtliches öffentliche und gesellschaftliche Leben war stark beeinträchtigt und zeitweise komplett unterbunden. Für mich war es der Blick nach vorne und das Streben nach einer für unsere Gesellschaft „normalen“ Zeit, die stets im Vordergrund stand und nach wie vor meine Amtszeit mit begleitet.

Endlich ist nach vielen Jahren das Großprojekt Dorfstraße in Kirchdorf geschafft: Warum hat es so lange gedauert? Wie gefällt das Ergebnis Ihnen persönlich und wie ist die Resonanz in der Bevölkerung?

Greißl: Selbstverständlich ist ein so umfangreiches Projekt mit all seinen Schwierigkeiten und Komplikationen nicht im Handumdrehen erledigt. Die Erleichterung und Zufriedenheit der Anwohner waren daher nicht von der Hand zu weisen, als die letzte Baumaschine abtransportiert wurde. Die positive Resonanz über die Neugestaltung der Dorfstraße freut mich natürlich sehr und ist meinen beiden Vorgängern zu verdanken. Die waren es, die das Projekt in Angriff genommen und weiterverfolgt haben.

Die Energieversorgung Kirchdorf GmbH will sich neu aufstellen, auch um die Defizite zu mindern. Was ist geplant?

Greißl: Die Defizite der Energieversorgung begleiten die Gemeinde seit dem Bestehen der Anlage. Wir werden versuchen das Leitungsnetz der Anlage zu erweitern, um mehr Abnehmer an die Anlage anschließen zu können. Natürlich ist dies wiederum mit Investitionen verbunden, die erstmal gestemmt werden müssen.

Welche weiteren Themenschwerpunkte stehen in den nächsten Jahren Ihrer Amtszeit an? Was steht auf der Dringlichkeitsliste ganz oben?

Greißl: Die Erfahrung des vergangenen Jahres hat gezeigt, dass eine Dringlichkeitsliste gar nicht unbedingt notwendig ist, da sich oftmals die Dinge so ergeben, dass gehandelt werden muss. Meist rücken unvorhergesehene Themen und Probleme in den Vordergrund, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. Für eine gesunde und strukturierte Entwicklung einer Gemeinde ist es dennoch wichtig, dass in sämtlichen Bereichen investiert, erneuert und umgestaltet wird. In den kommenden Jahren stehen da einige Projekte an, die ich in die Wege leiten und gemeinsam mit dem Gemeinderat umsetzen und gestalten möchte. Zu diesen Themen zähle ich den Bau eines Bauhofs, ein Nutzungskonzept für das weitgehend leer stehende Gemeindeamt mit der Umgestaltung des dazugehörigen Vorplatzes, sowie die Erweiterung der Energieversorgung. Ein paar weitere Themen können als infrastrukturelle Maßnahmen zusammengefasst werden, zu denen ich diverse Straßenbaumaßnahmen sowie den Breitbandausbau zählen möchte.

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Worauf freuen Sie sich morgens, wenn Sie ins Rathaus gehen?

Greißl: Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, da ich ab und zu gar nicht sagen kann, was mich erwartet. Vielleicht ist es genau diese Beschaffenheit, die dieses Ehrenamt so spannend und attraktiv sein lässt. Viel Freude empfinde ich, wenn ich nach einem erfolgreichen Arbeitstag oder nach netten Bürgergesprächen mit Wohlsein und Zufriedenheit zu meiner Familie nach Hause fahren kann.

Wenn Sie einen Wunsch für Ihre Gemeinde frei hätten, dann …

Greißl: Für die Zukunft der Gemeinde wünsche ich mir, dass die Vereinsaktivitäten und Feste bald wieder in vollem Umfang stattfinden und gelebt werden können. Damit Zusammenhalt und Gesellschaft wieder wie gewohnt unsere Kultur und Lebensqualität prägen können.

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