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Winterdienst in Neumarkt-St. Veit

Gegen Eis und Schnee gerüstet – die Männer vom Winterdienst stehen ab 3 Uhr früh bereit

Bauhofleiter Martin Wolf (links) hat für volle Silos gesorgt. Ferdinand Hölzl belädt mit seinem Lader den Dreiachser von Maxi Huber mit Split.
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Bauhofleiter Martin Wolf (links) hat für volle Silos gesorgt. Ferdinand Hölzl belädt mit seinem Lader den Dreiachser von Maxi Huber mit Split.

Mit Streusalz und Split sorgt Neumarkts Bauhof im Winter für freie Straßen. Rund 120 Kilometer Gemeindestraßen durchlaufen das Gebiet der Rottstadt, die mit 6061 Hektar die flächengrößte Gemeinde des Landkreises ist. Viel Arbeit also für den Winterdienst.

Neumarkt-St. Veit Das stellt besonders zur Winterzeit den Räum- und Streudienst vor gewaltige Aufgaben. Aktuell hat Bauhofleiter Martin Wolf bereits alle Vorkehrungen für einen reibungslosen Winterdienst getroffen. Von November an bis in den April stehen er und seine Leute mit ihren Fahrzeugen und genügend Streugut bereit.

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Nach dem Winter ist vor dem Winter

Um das Steinsalz und den Split kümmert sich der Bauhofleiter schon ab April jedes Jahres. Dann holt er von Lieferanten Angebote ein und vergleicht die Preise. Das ist angesichts der benötigten Mengen eine wichtige Aufgabe. Für den Winter 2021/2022 hat er insgesamt 750 Tonnen Steinsalz und 250 Tonnen Split eingelagert. „Ich lagere das in jeweils zwei Silos, denn wenn eines frühzeitig leer wird, dann kann ich nachbestellen, damit das Streugut nicht plötzlich ausgeht. Lieber helfe ich Nachbargemeinden aus, wenn es nötig ist“, berichtet er.

Die Silos sind mit Streusalz und Split gut gefüllt.

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„Wenn der Schnee einsetzt, arbeiten wir jeden Tag in zwei Schichten“, erklärt Martin Wolf. „Und zwar, wenn es nötig ist, von 3 Uhr morgens bis 20 Uhr am Abend.“ Und das geht folgendermaßen: Der jeweilige Einsatzleiter der Bereitschaft entscheidet um 3 Uhr früh, ob der Räumdienst notwendig ist. Wenn das der Fall ist, dann sind vier Großfahrzeuge, drei kleinere Räumfahrzeuge und ein Fußtrupp spätestens um halb vier im Einsatz.

„Mit den Großfahrzeugen räumen wir natürlich nach Dringlichkeitsstufen: Hauptstraßen, Straßen mit Linienverkehr und öffentliche Einrichtungen sind bis 7 Uhr geräumt. Dann kommen erst die Siedlungen ohne Durchgangsstraßen dran“, erklärt Wolf den Ablauf. Gehwege und Zufahrten zu öffentlichen Gebäuden werden von den kleineren Räumfahrzeugen und vom Fußtrupp vom Schnee befreit.

Parkende Fahrzeuge sind ein Hindernis

„Es wäre gut, wenn im Winter die Anwohner ihre Garagen für die Autos benützten. Für unsere breiten Fahrzeuge sind die Laternenparker oft ein gefährliches Hindernis“.

Wenn die Straßen zu sehr zugeparkt sind, dann lässt Martin Wolf seine Fahrer dort gar nicht räumen. Die Gefahr, Schaden anzurichten, ist ihm zu groß. Er hat eine Bitte an die Bevölkerung: „Wir wollen bürgerfreundlich sein. Wenn Wünsche, Beschwerden oder Ratschläge fällig werden, soll man bitte mich unter der Nummer 8900 anrufen.“ Die Fahrer selbst hätten im Einsatz genug um die Ohren. Sie könnten sich die Hinweise oft gar nicht merken und bei ihm melden.

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Schneepflugfahrer, die gerade Bereitschaft haben, müssen in diesen Wochen ihr Leben komplett darauf einstellen. Es kann ja sein, dass sie um 3 Uhr morgens körperlich und geistig fit sein müssen, um ihre schweren Fahrzeuge sicher und zügig über verschneite und zugeparkte Straßen zu steuern. „Da ist es gut, wenn man sich abends schon früher ins Bett legt“, weiß auch Maxi Huber, der Jüngste im Team der Räumfahrzeuglenker.

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