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Nachruf

Trauer um Haags ehemaligen Polizeichef Matthias Held

Matthias Held
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Matthias Held

Eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens in Haag ist von uns gegangen.

Haag - Matthias Held, einst Polizeichef, stellvertretender Bürgermeister, CSU-Vorsitzender und Gemeinderat, ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben.

Bis zwei Wochen vor seinem Tod konnte sich Matthias Held als Privatier noch seinen Lieblingsbeschäftigungen widmen, eine Pfeife schmauchend ein Buch lesen und mit Frau Sieglinde und Hund Spazierrunden durch Haag einlegen.

Als Auszubildender musste Matthias Held von seinem Heimatort Neumarkt St. Veit schon 1965 durch Haag fahren.

Als roten Faden seines Engagements, das er seit 1974 als stellvertretender Stationsleiter und seit 1990 als Polizeichef leistete, wertete er das „gute und persönliche Verhältnis zur Bevölkerung“. So legte er Gewicht darauf, dass der Jugendbeamte in Kindergärten und Schulen die ersten Kontakte pflegte. Er begleitete Haag – von einer Zeit, als die Bürger noch jeden Fremden kritisch unter die Lupe nahmen, bis hin zum modernen Wohnort mit „sämtlichen Delikten wie anderswo, aber ohne Auswüchsen“, wie er einmal kommentierte. Ein wichtiges, auch leidiges Thema, das Matthias Held in Haag seit der ersten Stunde begleitete, blieb die Verkehrsbelastung.

Im gesellschaftlich-politischen Leben trat er die Nachfolge von Fritz Gruber als Vorsitzender der Haager CSU an. Im Gemeinderat wirkte er von 1978 bis 1990. Als Zweiter Bürgermeister fungierte Matthias Held von 1984 bis 1990.

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Eine besondere Auszeichnung erhielt Matthias Held als scheidender Polizeichef von Haag nach 40 Dienstjahren. Während seiner Dienstzeit hatte er Freude an der Organisation der Freundschaftsschießen der Haager Polizisten mit den Schwarzpulverschützen.

Matthias Held im Ruhestand: Lieblingsbeschäftigung war das Pfeife rauchen.

Der ehemalige Kollege und damalige Stellvertreter Otto Trautmannsberger kondolierte mit der Feststellung: „Ich habe ihn als sehr angenehmen, gebildeten, fachlich sehr fähigen Vorgesetzten kennengelernt.“ Matthias Held habe den behördlichen Druck abgefedert.

In seiner Freizeit führte es ihn und seine Frau Sieglinde, mit der er 55 Jahre verheiratet war, nicht nur in die heimischen Wälder zum Schwammerlsuchen, sondern auch auf Reisen bis in die USA, nach Thailand und Griechenland.

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