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506 neue Infektionen am Wochenende

Coronazahlen steigen rasant: Mühldorf auf Platz vier in Deutschland - Geht es noch weiter rauf?

In den heimischen Kliniken müssen wieder mehr Menschen mit ernsthaften Corona-Leiden behandelt werden.
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In den heimischen Kliniken müssen wieder mehr Menschen mit ernsthaften Corona-Leiden behandelt werden.

Mühldorf ist der Landkreis mit dem vierthöchsten Corona-Inzidenzwert in Deutschland. Können die Zahlen noch schlechter werden? Das sagt das Gesundheitsamt.

Mühldorf – Nur noch Fürstenfeldbruck (1179), Saarlouis (974) und Merzig-Wadern (948) hatten in der vergangenen Woche mehr Infizierte auf 100.000 Einwohner als der Landkreis Mühldorf. Durch 506 neue Fälle am Wochenende stieg der Corona-Inzidenzwert auf 948.

+++ Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie +++

Besondere Gründe für die drastisch gestiegenen Zahlen kann das Gesundheitsamt weiterhin nicht ausmachen. „Die hohe Zahl liegt am vergangenen langen Wochenende und an der Tatsache, dass an Wochenenden und Feiertagen keine Meldungen ans RKI erfolgen“, sagt Ärztin Dr. Cornelia Erat.

Lage nicht mit Herbst 2021 vergleichbar

Dem Gesundheitsamt sind nach ihren Angaben weiter keine örtlichen Schwerpunkte oder einzelne große Ausbrüche bekannt. „Die Zahlen sind auf viele kleine Ausbrüche zurückzuführen, oft sind wieder ganze Familien betroffen.“

Ein Grund für die Verbreitung des Virus ist nach Ansicht der Fachleute aus dem Gesundheitsamt, dass sich viele beim Volksfest vor zwei Wochen angesteckt haben. „Jedoch steigen die Fallzahlen nicht nur in unserem Landkreis, sondern in ganz Bayern und auch in anderen Bundesländern“, heißt es aus dem Gesundheitsamt.

Weiterer Anstieg wahrscheinlich

Erat präzisiert: „Mit einem Anstieg in den Herbst- und Wintermonaten war zu rechnen. Wir gehen aktuell auch von einem weiteren Anstieg aus, da aufgrund der kühlen Wetterlage viele Veranstaltungen wieder in Innenräumen stattfinden.“ Obwohl die Prognose für die nächste Zeit schwierig sei, rechnet das Gesundheitsamt auch in den kommenden Wochen nicht mit einem Abflauen der Zahlen.

In den heimischen Krankenhäusern musste am Mittwoch, den 5. Oktober, 61 Patienten behandelt werden, die mit Corona infiziert sind. Vier von ihnen sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation liegen, zwei müssen beatmet werden. Trotzdem ist die Lage nicht mit der im Herbst 2021 zu vergleichen, sagt Lungenchefarzt Dr. Grogor Zimmermann. „Aufgrund der hohen Impf- und Durchseuchungsrate haben wir nur noch selten schwere Fälle, beispielsweise mit massiven Lungenschäden.“

Sorgen bereitet dem Mediziner dagegen die Auswirkungen auf das Personal, wenn viele sich viele Mitarbeiter infizieren und nicht mehr zur Arbeit kommen können. 54 waren es am vergangenen Freitag.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt im Landkreis Mühldorf 33,5, im Landkreis Altötting 26,9.

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