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Große Aufregung im Landkreis Mühldorf

Weiteres Tier getötet, ein anderes setzt Flucht unermüdlich fort: Polizei gibt neue Details zur Jagd

Mittlerweile mussten insgesamt drei Tiere erlegt werden.
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Mittlerweile mussten insgesamt drei Tiere erlegt werden.

Lohkirchen - Im Bereich Lohkirchen, Mößling, Erharting und Niederbergkirchen herrscht weiterhin große Aufregung: Insgesamt sechs wildgewordene Rinder hielten und halten die Einsatzkräfte seit Mittwochvormittag auf Trab. Drei Tiere mussten von Landwirten und Polizei bereits erschossen werden, zwei konnten wieder eingefangen werden, ein Tier ist weiterhin auf der „Flucht“.

Update, 15.11 Uhr - Polizei gibt neue Details bekannt

In einer weiteren Pressemitteilung gibt die Polizei neue Details zu dem Fall mit den „entlaufenen Kühen“ bekannt. Demnach wurde das dritte getötete Rind am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr im Bereich der A94 nahe des Anschlussstelle Mühldorf-Nord gesichtet. Dort stand das Tier in der Nähe der B299 Anschlussstelle auf einer Wiese, lief aber mit Eintreffen der ersten Streifenbesatzung in Richtung der Bahngleise.

Umgehend wurde von der Polizei Mühldorf die erneute Sperrung der Bahnlinie veranlasst. Der Zugverkehr musste komplett eingestellt werden. Auch in Abstimmung mit dem verständigten Tierhalter sei ein Einfangen des Tieres nicht möglich gewesen.

Nachdem eine konkrete Gefahr für Verkehrsteilnehmer auf der B299 und der BAB A94 bestand, musste die Kuh letztendlich von einem Polizeibeamten erschossen werden“, heißt es weiter.

Mit Stand 14.30 Uhr ist noch ein Tier abgängig. Das Suchgebiet kann nicht von der Polizei konkret eingeschränkt werden. Das Tier wird jedoch in nahegelegenen Waldstücken rund um Rohrbach vermutet. Als örtlich zuständige Sicherheitsbehörden wurden das Landratsamt Mühldorf am Inn und die Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach informiert.

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, falls in den o.a. Bereichen eine Kuh auffallen sollte, bitte umgehend die Polizei in Mühldorf unter 08631/3673-0 anzurufen oder den Notruf 110 zu wählen.

Erstmeldung:

Ein eigentlich routinemäßiges Vorgehen bei einem Bauernhof in der Nähe von Wimpasing geriet am Vormittag des 4. Mai außer Kontrolle. Mehrere Kühe wurden um kurz vor 11 Uhr mit einem Transportfahrzeug auf eine Sommerweide gebracht, doch beim Abladen zeigten sich sechs Kühe plötzlich wild aufgebracht und durchbrachen den angelegten Weidezaun, rannten unaufhaltsam davon.

Kühe auf der Flucht: Drei Tiere erschossen - ein Rind weiter vermisst

Drei der sechs Kühe, die aus Lohkirchen entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion in Erharting von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Lohkirchen entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion in Erharting von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden.
Drei der sechs Kühe, die aus Erharting entlaufen sind, mussten nach einer Suchaktion von der Polizei erschossen werden. © fib/Eß

Obwohl zwei Landwirte vor Ort waren, konnten die Tiere nicht gebändigt werden. Im Verlauf der „Flucht“ teilten sich die Kühe auch noch auf - Drohnen mit Wärmebildkamera wurden eingesetzt. Da sich die Rinder unweit der Bahnstrecke zwischen Mühldorf und Landshut aufhielten, musste diese zeitweise aus Sicherheitsgründen gesperrt werden - für die in der Nähe befindliche B299 wurde eine Verkehrsmeldung veranlasst. Etwa eineinhalb Stunden später gelang es den alarmierten Beamten und weiteren herbeigeeilten Landwirten dann zwei Rinder einzufangen.

Bei zwei anderen Rindern sahen die Experten am Mittwoch keine andere Chance und mussten die Tiere erlegen. „Es wurde erst versucht, das Tier zu betäuben“, sagte Landwirt und Erhartings Zweiter Bürgermeister Christian Mittermüller, aber leider ohne Erfolg. Es folgten mehrere Schüsse. „Da war Gefahr in Verzug!“, rechtfertigt er das Vorgehen. Und er erklärt: „Wenn ein aggressives Rind auf dich zu rennt, kann das auch tödlich ausgehen!“, so Mittermüller, verweist darauf, dass eines der später erlegten Rinder noch einen Metzger angegriffen habe, bevor es den Todesstoß versetzt bekam.

Drittes Rind erschossen

Mittlerweile musste leider auch ein drittes Tier erschossen werden. Die Gefahr für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer war laut einem Polizeisprecher der Polizeiinspektion Mühldorf einfach zu groß. „Das Tier war auch Stunden nach dem Ausbruch nicht zu bändigen“, so der Sprecher. Die Kuh eilte über Stunden neben der B299 hin und her.

Das letzte Tier irrt immer noch umher. Weiterhin seien mehrere Beamte im Einsatz. „Das Gebiet ist leider sehr unübersichtlich. Wir gehen davon aus, dass sich das Rind derzeit in einem Wald befindet“, ergänzt der Sprecher im Gespräch mit innsalzach24.de. Deshalb könne man aktuell auch keine Drohnen einsetzen. Man hoffe, dass sich das Tier mit der Zeit beruhigt und „wenn es Hunger bekommt, sich ruhig auf eine Wiese begibt“. Man wolle wieder versuchen, es einzufangen.

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, falls in den o.a. Bereichen eine Kuh auffallen sollte, umgehend die Polizei in Mühldorf unter 08631/3673-0 anzurufen oder den Notruf 110 zu wählen.

mz

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