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Gesundheitsamt erwartet weitere Infektionen

Welle nimmt Fahrt auf: Volksfest und Wetter lässt Corona-Zahlen in Mühldorf weiter steigen

Start des 187. Münchner Oktoberfests
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Bei den Volkfesten haben sich wohl viele Menschen angesteckt, so die Vermutung des Gesundheitsamts Mühldorf. (Symbolbild).

Davon, dass sich viele beim Volksfest vor zwei Wochen angesteckt haben, sei auszugehen, so das Gesundheitsamt. Jedoch steigen die Fallzahlen nicht nur in unserem Landkreis, sondern in ganz Bayern und auch in anderen Bundesländern. Die kühlen Temperaturen und Innen-Veranstaltungen sorgen für eine verschärfte Lage.

Mühldorf – Von einem Abflauen der laufenden Ansteckungswelle ist derzeit nicht auszugehen. Vielmehr rechnet das Gesundheitsamt mit einem Anstieg der Neuinfektionen, auch wenn „eine Prognose schwierig“ sei, teilt das Landratsamt auf Nachfrage mit.

Ein steiler Anstieg bei den Neuinfektionen ist besonders in Mühldorf und Waldkraiburg zu verzeichnen.

Die Corona-Zahlen im Landkreis Mühldorf sind in den vergangenen beiden Wochen nach oben geschossen, gestern lag der Sieben-Tages-Wert der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner bei 820. Die Gründe für den rasanten Anstieg sind weiter diffus.

Nicht nur Volksfest bringt Inzidenz nach oben

Davon, dass sich viele beim Volksfest vor zwei Wochen angesteckt haben, sei auszugehen, so das Gesundheitsamt. Jedoch steigen die Fallzahlen nicht nur in unserem Landkreis, sondern in ganz Bayern und auch in anderen Bundesländern.

„Neben dem Volksfest treffen sich Bürgerinnen und Bürger auf einer Vielzahl von Veranstaltungen, die aufgrund der aktuell kühlen Wetterlage vermehrt wieder in Innenräumen stattfinden“, so der Wortlaut der Mitteilung. Kurzum, das Gesundheitsamt gehe von einem auch witterungsbedingten Anstieg der Fallzahlen aus.

Keine schweren Fälle im Krankenhaus

Unter den steigenden Zahlen leiden zunehmend die Kliniken, auch wenn „aufgrund der hohen Impf- und Durchseuchungsrate [...] nur noch selten schwere Fälle, beispielsweise mit massiven Lungenschäden“ gesehen werden, sagt Gregor Zimmermann.

Dass die Patienten nicht mehr so schwer erkranken und beatmet werden müssen, liege möglicherweise auch daran, dass Omikron keine so schweren Verläufe wie noch die Delta-Variante verursache, beurteilt der Chefarzt der Pneumologie am „InnKlinikum“ Mühldorf die Lage.

Es komme immer häufiger vor, so der Pneumologe, dass Patienten, die aufgrund einer anderen Erkrankung stationär aufgenommen werden mussten, corona-positiv getestet wurden.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Mühldorf

Auf die steigenden Corona-Zahlen blickt Zimmermann mit Sorge. Schließlich treffen diese auf den in ganz Bayern vorherrschenden Mangel an Pflegepersonal. „Das wird wieder ein herausfordernder Winter“, konstatiert Gregor Zimmermann. Aktuell fallen im gesamten „InnKlinikum“ 54 Mitarbeiter durch Corona aus. Tendenz auch hier steigend. Zumindest die Therapieoptionen bei Covid-19 haben sich verbessert, wenn man die Erkrankung früh genug erkenne und mit der Behandlung beginne, erklärt Zimmermann. „Die oralen Medikamente sind hier wirklich gut einsetzbar. Man muss diese aber früh genug bei gefährdeten Patienten einsetzen, damit die Medikamente optimal nutzen.“ Zimmermann appelliert hier insbesondere an die niedergelassenen Kollegen, die bereits viel bewirken können.

Etwas unter dem Durchschnitt liegt der Landkreis Mühldorf bei der Impfquote.

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