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Stadtrat macht den Weg frei

Wohnen auf dem Firmengelände entlang der Waldkraiburger Siemensstraße

Das Firmengelände an der Siemensstraße wird zum Teil noch gewerblich genutzt. Um die geplante Bebauung schrittweise realisieren zu können, soll das Areal in ein Wohn- und Mischgebiet umgewandelt werden.
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Das Firmengelände an der Siemensstraße wird zum Teil noch gewerblich genutzt. Um die geplante Bebauung schrittweise realisieren zu können, soll das Areal in ein Wohn- und Mischgebiet umgewandelt werden.

Wo heute noch ein Firmengelände ist, könnte in Waldkraiburg schon bald Wohnen möglich sein. Denn ein bislang gewerblich genutztes Areal entlang der Siemensstraße soll einer Wohn- beziehungsweise Mischnutzung zugeführt werden.

Waldkraiburg – Die Weichen dazu hat der Stadtentwicklungsausschuss bereits im vergangenen Jahr gestellt. Auslöser dafür war ein Antrag zum Bau eines Einfamilienhauses im südlichen Bereich des Grundstücks. Weil aber gleichzeitig die gewerblich genutzten Gebäude zum Teil verschwinden sollten, es aber einen Gewerbeanteil auf der Fläche braucht, sprach sich der Stadtentwicklungsausschuss für die Änderung des Bebauungsplans aus.

Lärmschutz im Bebauungsplan festgeschrieben

Damit soll es möglich werden, das bislang gewerblich genutzte Areal städtebaulich geordnet als Wohn- und Mischgebiet auszuweisen. Damals hieß es in der Sitzung, dass die Bebauung schrittweise realisiert werden soll. Behörden und Träger öffentlicher Belange hatten die Gelegenheit, sich zu den aktualisierten Planungen zu äußern.

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Bei der Planaufstellung wurde ein immissionsschutztechnisches Schallgutachten in Auftrag gegeben. Die Vorgaben, um den Lärmschutz einzuhalten, wurden im Bebauungsplan festgesetzt und müssen auch eingehalten werden. Auch ein benachbarter Firmenbetrieb wird durch die Wohnbebauung nicht eingeschränkt. Mit anlagenbedingten Geräuschimmissionen im Geltungsbereich rechnet die Stadt ohnehin nicht, da das nächstgelegene Betriebsgebäude nur als Lager dient.

An der Eichendorffstraße müssen ein paar Bäume gefällt werden

Die Stadt reagiert unter anderem auf einen Einwand der Kreistiefbauverwaltung, wonach der Sicherheitsstreifen zwischen Parkbucht und Radweg nicht als Radweg genutzt werden darf. Außerdem liegt die Zufahrt zur Tiefgarage nach Meinung der Kreistiefbauverwaltung zu nah am Einmündungsbereich zur Kreisstraße.

Dies soll auch geändert werden, weshalb die Zufahrt von der Siemensstraße abrückt. Aus diesem Grund reduziert sich minimal die Anzahl der zu erhaltenden Bäume entlang der Eichendorffstraße. Der Änderungsvorschlag wurde bereits mit den Fachbehörden abgestimmt. Es bestehen keine Bedenken.

Weil eine erneute Auslegung des Plans nicht notwendig war, stimmte der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig dafür, die Änderung als Satzung zu beschließen.

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