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Nach Kontrolle auf A93 bei Kiefersfelden

Großes Suchaufgebot bei Bad Aibling: Mutmaßlicher Schleuser flüchtet nach Festnahme aus Krankenhaus

Bad Aibling – Große Aufregung herrschte am späten Mittwochabend (30. März) in Bad Aibling. Die Polizei suchte mit mehreren Streifen sowie mit einem Polizeihubschrauber nach einer flüchtigen Person.

Update, 15.18 Uhr - Mutmaßlicher Schleuser flüchtet nach Festnahme aus Krankenhaus

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Bundespolizei hat am Dienstag (29. März) bei Grenzkontrollen auf der A93 einen britischen Autofahrer und seine drei Begleiter festgenommen. Offenkundig war ihre Fahrt in mehrfacher Hinsicht illegal. Im Raum stehen unter anderem Urkunden- und Drogendelikte. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein für alle vier Briten Untersuchungshaft an. Einer von ihnen hat sich dem weiteren Verfahren allerdings durch Flucht entzogen.

In der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten einen SUV mit litauischen Kennzeichen. Der 28-jährige Fahrer wies sich mit seinem britischen Reisepass aus. Einen Führerschein konnte er nicht vorlegen. Dabei hätte er ohnehin nicht fahren dürfen. Ein Test belegte eindeutig, dass er unter Drogeneinfluss stand.

Zwei seiner Mitfahrer, 20 und 26 Jahre alt, waren ohne Einreisepapiere unterwegs. Der dritte, ein 28-Jähriger, hatte seinen Pass dabei. Wie der Fahrer stammen auch die anderen drei Insassen aus Großbritannien. Bei der Durchsuchung des Wagens und der Mitreisenden entdeckten die Beamten Haschisch und Kokain. Die Betäubungsmittel befanden sich im Auto verteilt, unter anderem in mehreren kleinen Schachteln. Zudem lagen im Handschuhfach gefälschte irische Dokumente sowie in der Mittelkonsole griffbereit ein Einhandmesser.

Auf der Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse wurden die Ermittlungen wegen versuchter unerlaubter Einreise, Einschleusens, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Mitführens eines gefährlichen Gegenstandes eingeleitet. Die Ermittlungen zu den aufgefundenen Drogen führt das Zollfahndungsamt in München.

Bei der Bundespolizei in Rosenheim gab der 20-Jährige an, gesundheitliche Beschwerden zu haben. Daraufhin wurde er nach Bad Aibling ins Krankenhaus gebracht. Nachdem sich bei der ärztlichen Untersuchung am Mittwoch keine gesundheitlichen Einschränkungen herausgestellt hatten, sollte auch er, wie schon seine Landsleute zuvor, die angeordnete Untersuchungshaft antreten. Der Mann flüchtete aber noch vom Krankenhaus aus. Trotz sofort eingeleiteter Großfahndung in Bad Aibling durch mehrere Streifen der Landes- und Bundespolizei sowie mit Unterstützung eines Bundespolizeihubschraubers blieb der Flüchtige verschwunden. Die Fahndungsmaßnahmen dauerten bis Donnerstagvormittag an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Update, 13.05 Uhr - Keine neuen Anhaltspunkte

Nach wie vor ist die Polizei auf der Suche nach der flüchtigen Person. Wie die Polizei Bad Aibling auf Nachfrage mitteilte, gibt es noch keine neuen Anhaltspunkte, die zu dazu führen könnten die Person zu finden.

Update, 9.30 Uhr - Wohl ein Drogendelikt

Wie ein Sprecher der Bundespolizei Rosenheim auf Nachfrage mitteilte, ist die Suche nach der flüchtigen Person nach wie vor in vollem Gange. Jedoch ergänzte der Sprecher, dass die Kontrolle, der sich die flüchtige Person entzogen hat, wohl doch nicht auf der Autobahn stattgefunden hätte, weitere Auskunft darüber soll eine in Kürze folgende Mitteilung bringen. Ursächlich für den Vorfall war den Angaben nach offenbar ein Drogendelikt.

Die Erstmeldung

Ein Leserreporter hatte uns gemeldet, dass am späten Mittwochabend (30. März) ein Großaufgebot an Polizeifahrzeugen bei der St. Georg-Siedlung im Einsatz war. Die Polizisten hätten wohl etwas oder jemanden mit Taschenlampen gesucht. Die Polizeiinspektion Bad Aibling bestätigte am Donnerstag auf Nachfrage, dass es einen Sucheinsatz gab, der auch am Morgen noch andauert. Unter anderem war dabei auch ein Hubschrauber beteiligt.

Des Weiteren führt ein Sprecher der Polizei auch den Grund für den Einsatz aus. Eine Person hat sich einer Polizeikontrolle an der Autobahn entzogen und ist zu Fuß in Richtung Stadtzentrum Bad Aibling geflohen. Diese Person ist derzeit immer noch flüchtig, weswegen die Suche auch am Donnerstag (31. März) fortgeführt werde. Die Polizei geht ebenfalls davon aus, dass der Hubschrauber im Laufe des Donnerstages noch einmal starten wird, um die Suche zu unterstützen.

Die Hintergründe, weshalb die Person geflohen ist, sind noch unbekannt.

**Weitere Informationen folgen**

vh

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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