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Kradfahrer stößt mit Auto zusammen

Bad Feilnbach „im Schockzustand“: Gemeinde trauert um 16-jähriges Unfallopfer

Das Kleinkraftrad des 16-jährigen Unfallopfers ist nach dem Zusammenstoß mit dem Auto völlig zerstört.
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Das Kleinkraftrad des 16-jährigen Unfallopfers ist nach dem Zusammenstoß mit dem Auto völlig zerstört.

Der Unfalltod eines 16-jährigen Jugendlichen am Dienstag (26. Oktober) hat in Bad Feilnbach für tiefe Bestürzung gesorgt. „Unsere Gedanken sind bei der Familie des jungen Mannes“, sagte Zweiter Bürgermeister Josef Rauscher, der als Feuerwehr-Einsatzleiter selbst an der Unfallstelle war.

Bad Feilnbach – Nach dem Tod eines 16-jährigen Kradfahrers, der am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war, ist die Erschütterung in Bad Feilnbach groß. „Die Gemeinde befindet sich im Schockzustand“, sagt Zweiter Bürgermeister Josef Rauscher, der als Einsatzleiter der Feuerwehr als einer der ersten an der Unfallstelle angekommen war. „Unsere Gedanken sind bei der Familie des jungen Mannes.“

Nässe auf der Fahrbahn

Der 16-jährige Fahranfänger aus Bad Feilnbach war nach Angaben der Polizei gegen 17.45 Uhr auf seinem Kleinkraftrad auf der Kreisstraße RO24 zwischen Berghalde und Dettendorf unterwegs. In einem Waldstück verlor der Jugendliche aufgrund der nassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte auf die Gegenfahrbahn.

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Ein 32-jähriger Autofahrer aus der Gemeinde Tegernsee (Landkreis Miesbach), der auf der Gegenfahrbahn unterwegs war, versuchte zwar noch, dem Motorrad auszuweichen, konnte einen Zusammenprall aber letztlich nicht verhindern. Der Aufprall war so heftig, dass der 16-Jährige noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Der Autofahrer blieb zwar äußerlich unverletzt, stand jedoch nach Angaben eines Sprechers der Polizeiinspektion Brannenburg „sichtlich unter Schock“.

Kreisstraße stundenlang gesperrt

Für die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße an der Unfallstelle für rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Au und Dettendorf leiteten den Verkehr um. Die schwerste Aufgabe wurde Einsatzkräften der Polizei und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams zu teil, die die Todesnachricht den Eltern des 16-Jährigen überbringen mussten.

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Für Feuerwehr-Einsatzleiter Rauscher eine schier unvorstellbare Situation. „Jeder, der Kinder hat, denkt in einem solchen Moment natürlich daran, was wäre, wenn es um das eigene Kind gehen würde“, so Rauscher, der die Familie des Opfers persönlich kennt. Dass mittlerweile bereits eine Kerze an der Unfallstelle brenne, habe ihn „tief bewegt“.

Erinnerungen werden wach

Zumal bei Rauscher im Zuge des tödlichen Unfalls am Dienstagabend tragische Erinnerungen wacht geworden sind. Nur rund 100 Meter von der Unfallstelle entfernt hatte vor Jahren eine ehemalige Schulfreundin Rauschers ihr Leben bei einem Autounfall verloren.

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