Polizei nimmt gesuchte Person bei Rosenheim fest

Freund kann auch nicht mehr helfen: Geldstrafe nicht beglichen - 120 Tage Gefängnis

Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag, den 16. November, einen Nigerianer für vier Monate hinter Gitter gebracht. Er war nahe Rosenheim in einem internationalen Reisezug festgenommen worden.

Die Mitteilung der Bundespolizei im Wortlaut:

Dem Haftbefehl zufolge war der nigerianische Staatsangehörige 2019 vom Amtsgericht Ebersberg wegen unerlaubten Aufenthalts zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Justizschulden in Höhe von 3600 Euro hatte er jedoch bisher nicht beglichen. Ersatzweise sah das Gericht eine Freiheitsstrafe von 120 Tagen vor.

Um den Gang ins Gefängnis zu verhindern, kontaktierte der verurteilte Straftäter einen guten Bekannten. Doch der Freund konnte nicht helfen. Er war offenbar nicht in der Lage, den geforderten Betrag auszulegen. Daher brachten die Bundespolizisten den Nigerianer in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Dort wird er voraussichtlich vier Monate lang bleiben müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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