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Corona-Wochenbericht (Stand: 1. April)

So ist die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim: Gemeindezahlen im Überblick

Die 7-Tage-Inzidenz in Stadt und Landkreis Rosenheim
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Die 7-Tage-Inzidenz in Stadt und Landkreis Rosenheim

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln.

Rosenheim - Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 31. März 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. Wir bitten um Beachtung, dass der Auswertezeitraum aufgrund des morgigen Feiertags im Gegensatz zu den bisherigen Wochenberichten nur 6 Tage beträgt.

Aktuelle Lage: 

Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass seit Mitte Februar zunächst ein anhaltender Anstieg des Infektionsgeschehens in der Region bestand. Seit dem letzten Wochenbericht bewegen sich die Werte konstant auf hohem Niveau, in der Stadt zwischen 110 und 120 und im Landkreis zwischen 100 und 115. 

In der Stadt Rosenheim wurde der niedrigste Wert der 7-Tage Inzidenz am 18. Februar mit 36,2 erreicht und ein Maximum mit 218,7 am 16. März. Am 19. März wurde die 200-er Marke wieder unterschritten und liegt aktuell bei 107,0. Im Landkreis Rosenheim stieg dieser Wert von 42,5 am 13. Februar auf 108,7 am 20. März und liegt aktuell bei 114,4.

Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim täglich zwischen 14 und 85 neue Fälle gemeldet, dies entspricht den Zahlen der Vorwoche. 

Besorgniserregende Varianten:

Die besorgniserregenden Varianten des Coronavirus bilden auch in der Region die Mehrzahl der Fälle: Bislang wurden dem Gesundheitsamt 1.154 Fälle einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. Seit dem letzten Wochenbericht wurden 229 Fälle der britischen Variante von zuvor positiv in der PCR getesteten Personen gemeldet. Bislang ist in der Rosenheimer Region weiterhin lediglich ein bestätigter Fall der südafrikanischen Variante dem Gesundheitsamt gemeldet worden, über den bereits berichtet wurde. Die brasilianische Mutation wurde nicht nachgewiesen. 

Für Verdachtsfälle sowie bestätigte Fälle einer besorgniserregenden Variante gelten strengere Infektionsschutzmaßnahmen: Neben einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne, die nicht verkürzt werden kann, ist für die Beendigung der Quarantäne zusätzlich ein negatives Testergebnis erforderlich. Diese Maßnahmen gelten auch für die engen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts sind die Gebiete mit einem erhöhten Auftreten der Virusvarianten ausgewiesen:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Infektionsschutzmaßnahmen:

Trotz hoher Fallzahlen kann das Gesundheitsamt weiterhin die positiv Gemeldeten tagesaktuell telefonisch und schriftlich über ihre Infektion informieren und die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen anordnen. Auch die engen Kontaktpersonen können zeitnah kontaktiert und ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

„In der zurückliegenden Woche ist das Infektionsgeschehen in der Region Rosenheim auf der Stelle getreten. Die Werte der 7-Tage-Inzidenz liegen zwar derzeit unter dem Bundesdurchschnitt, bewegen sich aber weiter auf hohem Niveau über der 100-er Marke, so dass weiterhin keine Entwarnung gegeben werden kann. 

Der Anteil der besorgniserregenden Varianten an allen positiven PCR-Ergebnissen lag im März bei 60,4 Prozent, in der letzten Woche sogar bei 81 Prozent. Die britische Variante hat damit das ursprüngliche Virus abgelöst, was die hohe Anzahl von Neuinfektionen zur Folge hat. Die besorgniserregenden Varianten können den Verlauf der Pandemie verschlimmern, zu einer schnelleren Verbreitung der Infektionen, zu schwereren Verläufen, zu erhöhter Sterblichkeit und zu einer Überlastung der Intensivstationen führen. Bei einzelnen Sonderformen der besorgniserregenden Varianten kann sogar eine schlechtere Schutzwirkung der Impfung oder einer in der Vergangenheit durchgemachten Infektion resultieren. Nach wie vor befindet sich die Region Rosenheim inmitten der 3. Welle. Die Infektionen breiten sich ungehindert aus.

Weitere Lockerungen, z.B. im Rahmen einer Teilnahme der Stadt an dem Modellprojekt der Staatsregierung, müssen 1. vorsichtig und schrittweise erfolgen, 2. durch strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie durch eine intensive Teststrategie abgesichert und 3. durch stringente Kontrollmechanismen überwacht werden. Wir dürfen nicht riskieren, dass durch Unachtsamkeit und Unvernunft die Infektionszahlen durch die Decke gehen und so schweren Erkrankungen den Weg bereiten.

Auch wenn die 1. Prioritätsgruppe der Coronavirus-Impfverordnung – insbesondere die Bewohner von Heimen – bereits geimpft sind, so gibt es weiterhin eine sehr große Zahl vulnerabler Personen aufgrund Alters oder schwerer chronischer Grunderkrankungen. Allein in der Altersgruppe zwischen 70 und 80 Jahren leben in Stadt und Landkreis etwa 31.000 Menschen. Die dominierende britische Variante bewirkt nicht nur eine schnellere Infektionsübertragung, sondern sie ist von der Schwere der Erkrankungen auch gefährlicher. 

Bedeutsam hierbei ist die Tatsache, dass etwa die Hälfte aller Neuinfektionen im privaten Umfeld Familie und Freundeskreis stattfinden. Jeder Einzelne ist gefordert, vernünftig, diszipliniert und vor allem liebevoll mit sich und seinen Mitmenschen umzugehen. Das ist für mich gelebte Solidarität. Nur gemeinsam können wir Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Rosenheim die aktuelle Krise bewältigen.

Ich appelliere an jede Bürgerin und jeden Bürger, die bekannten AHA-L-Regeln einzuhalten, sich impfen zu lassen und auf Reisen derzeit zu verzichten. Wir haben die Waffen, den unsichtbaren Feind zu bekämpfen und zu besiegen, aber nur ein konsequentes, rücksichtsvolles und mitmenschliches Agieren wird uns alle aus dieser dunklen Zeit herausführen. Bitte übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst, Ihre Familien und die Schwächeren in der Gesellschaft. Haben Sie Vertrauen in unser Gesundheitssystem, das bislang die Menschen während der Pandemie nach Kräften bis an die Grenze der Erschöpfung erfolgreich betreut, gepflegt und behandelt hat.

Zeigen Sie aber auch die nötige Veränderungsbereitschaft, sich auf eine neue Normalität einzustellen, überprüfen Sie Ihr bisheriges Verhalten im Alltag und zeigen Sie einen solidarischen Umgang mit Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Dann können wir auch die letzten Strecke der Pandemie erfolgreich hinter uns bringen.“

Das Gesundheitsamt beobachtet auch weiterhin eine große Zahl von Infektionen am Arbeitsplatz. Als besondere Schwachstellen können hier Großraumbüros, unzuverlässiges Maskentragen, Verstöße gegen das Abstandsgebot, z.B. in Pausen- oder Umkleideräumen, und unzureichendes Lüften ausgemacht werden.

Wenn solche Ansteckungsmöglichkeiten geboten werden, kann sich die britische Variante leicht ausbreiten mit der Folge, dass z.T. ganze Betriebsbereiche aufgrund notwendiger Quarantäneanordnungen stillgelegt werden müssen. Die Unternehmen sollten, wo immer möglich großzügig Gebrauch von Homeoffice-Regelungen machen“, bewertet Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, die Lage.

Infektionsquellen:

Infektionsübertragungen ereignen sich weiterhin überwiegend im privaten Umfeld, das 48 Prozent der bekannten Infektionsursachen ausmacht. Etwa 12 Prozent fallen auf den Arbeitsplatz. Vereinzelt (ca. 2 Prozent) kommt es zu Infektionserkrankungen in Einrichtungen wie Kliniken, Pflege- und Behindertenheimen. Als Lichtblick sieht das Gesundheitsamt, dass kaum mehr Infektionen bei Bewohnern von Heimen auftreten. „Dies ist ein großer Erfolg der Impfungen in den Einrichtungen“, so Hierl. Es ereignen sich auch wieder einzelne Fälle und Ausbrüche in Schulen und Kitas (ca. 2 Prozent) und Asylbewerberunterkünften. 

Überwiegend werden die Fälle im Rahmen von Untersuchungen bei der Kontaktpersonennachverfolgung (ca. 40 Prozent) und bei Testungen aufgrund von Symptomen (ca. 42 Prozent) entdeckt.

Impfungen:

Insgesamt sind ca. 49.200 Impfungen seit Impfstart vor allem in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese erfolgt. 30.179 davon waren Erstimpfungen, 19.016 Zweitimpfungen. Insgesamt 8.952 dieser Impfungen wurden in stationären Einrichtungen sowie betreuten Wohnformen in Stadt und Landkreis Rosenheim verabreicht. Seit dem 29.03.2021 ist das zweite Impfzentrum auf der Loretowiese in Betrieb, sodass – abhängig von der verfügbaren Menge an Impfstoff – die Impfkapazität des gemeinsamen Impfzentrums Rosenheim deutlich erhöht werden konnte.

Es wird darauf hingewiesen, dass für die Impfung gegen COVID-19 eine Registrierung unter https://impfzentren.bayern zu erfolgen hat. Es darf sich bereits jeder impfwillige Bürger registrieren, unabhängig von der Priorisierung nach der Coronavirus-Impfverordnung und der jeweiligen Mobilität. Besteht ausnahmsweise keine Möglichkeit zur Internetnutzung, ist auch eine telefonische Registrierung bei der Impfhotline unter der Rufnummer 08031/ 365 8899 möglich. Die bayerische Software errechnet automatisch nach bestimmten Algorithmen die Priorisierung gemäß der jeweils geltenden Coronavirus-Impfverordnung anhand der erfolgten Angaben des Bürgers.

Das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt können hierauf keinen Einfluss nehmen. Bitte sehen Sie daher von Anfragen zur Höherpriorisierung oder vorgezogenen Impfungen an das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt ab. Neben dem jeweiligen Alter werden von der Software auch berufliche und medizinische sowie Einrichtungsindikationen entsprechend berücksichtigt. Der Zeitpunkt der Registrierung bzw. die Wartezeit hat keinen Einfluss auf die Priorisierung.

Seit dem 12. März können bereits registrierte Personen einsehen, welcher Priorität diese von der Software zugeordnet worden sind. Hierfür muss man sich mit dem bei der Registrierung vergebenen Passwort im Account unter https://impfzentren.bayern einloggen. Anschließend können auch die eingegebenen Daten überprüft und ggf. aktualisiert werden oder bei Bedarf (z.B. nach Impfung in einer Arztpraxis) der Account gelöscht werden.

Die Impfberechtigung muss am Impftag zwingend im Impfzentrum ausreichend belegt werden (z. B. mittels eines gültigen Ausweisdokuments, einer Arbeitgeberbescheinigung und/oder eines ärztlichen Attests). Ein Formblatt für eine Arbeitgeberbescheinigung und eine Bestätigung für enge Kontaktpersonen von schwangeren und nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person kann auf der Homepage des Landkreises Rosenheim heruntergeladen werden. Eine Vorab-Übersendung von ärztlichen Attesten ist weder notwendig noch gewünscht. Die jeweils vorhandenen Erkrankungen sind in der Registrierungssoftware von jedem Bürger entsprechend auszuwählen und das ärztliche Attest muss anschließend am Tag der Erstimpfung im Impfzentrum vorgelegt werden.

Um Warteschlangen vor dem Impfzentrum zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger mit Termin gebeten, pünktlich zu erscheinen.

Seit dem 01.03.2021 können Personen mit seltenen Erkrankungen, die in der jetzigen Impfverordnung wegen ihres relativ seltenen Vorkommens und damit verbundener ungesicherter Evidenz noch nicht berücksichtigt wurden, Anträge bei der neu eingerichteten Bayerischen Impfkommission (www.impfkommission.bayern) einreichen. Diese prüft, ob der Antragsteller mit hoher oder erhöhter Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen COVID-19 hat. Eine Einordnung in die höchste Priorisierungsgruppe ist jedoch nicht möglich.

„Eine anfängliche Zurückhaltung gegenüber den recht neuen Impfstoffen ist durchaus nachvollziehbar. Mehrere Monate nach Impfstart lässt sich jedoch, neben natürlicherweise aufgrund einer Aktivierung des Immunsystems nach Impfungen auftretenden Impfreaktionen, eine sehr geringe Rate an echten Impfkomplikationen verzeichnen. Zuletzt haben verständlicherweise die bekannt gewordenen Fälle schwerer Impfkomplikationen in zeitlicher Verbindung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca verunsichert. Diese wurden jedoch vor allem bei jüngeren Impflingen beobachtet, sodass eine Beschränkung der Indikation durch die STIKO und den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz auf Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, hier mehr Klarheit und Sicherheit schafft“, bewertet Hierl.

Fallzahlenentwicklung: 

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 25.03.2021 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 282 neue Fälle (am 25.03.: 337) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 15.051 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 11.780, Stadt: 3.271). Mittlerweile wurde bei mindestens 13.311 Personen eine Genesung dokumentiert. 487 Personen (am 25.03.: 481) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 432, Stadt: 55). Von den Verstorbenen waren 16 (am 25.03.: 16) Personen unter 60 Jahren. 334 (am 25.03.: 331) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden 6 Personen (am 25.03.: 3) gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Hiervon waren 4 Personen über oder gleich 80 Jahren und zwei Personen zwischen 60 und 80 Jahren. 2 dieser Verstorbenen waren in einem Heim betreut worden.

Gemeldete COVID-19-Fälle pro Tag in Stadt und Landkreis Rosenheim

Bislang wurden dem Gesundheitsamt 1.154 Fälle (Landkreis 877, Stadt 277) (am 25.03.: 925) einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. In einem Fall handelt es sich um die südafrikanische Variante (B1.351), über den bereits berichtet wurde, in allen anderen Fällen um die britische (B.1.1.7). Hiervon wurden dem Gesundheitsamt seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 25.03. 24 Uhr 229 Fälle gemeldet. Alle Fälle sind bei der Gesamtfallzahl von COVID-19-Fällen enthalten. Im März betrug die Rate positiver britischer Varianten an allen positiv gemeldeten Fällen 60,4%, seit dem letzten Wochenbericht liegt sie sogar bei 81,0%.

Alterstruktur der Fälle in Stadt und Landkreis Rosenheim

99 (am 25. März: 107) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 18 Patienten (am 25. März: 13) auf einer Intensivstation

Gemeldete COVID-19-Verstorbene pro Tag in Stadt und Landkreis Rosenheim

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 01.04.2021 (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 107,00 (am 25. März: 119,59), für den Landkreis Rosenheim bei 114,41 (am 25. März: 99,87).

Übersicht über Infektionsumfeld und Testanlass für den Zeitraum 26.03.-31.03.2021 bei neu gemeldeten Fällen (Stand 31.03. 24 Uhr):

InteraktionsumfeldProzent
Arbeitsplatz12,2
Kita, Schule, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen1,7
Privater Haushalt47,7
Freizeit1,3
Medizinische Einrichtungen1,7
sonstiges8,0
nicht ermittelbar/Quelle unbekannt27,4
gesamt100
Testanlass
Verdachtsmeldung42,1
Kontaktnachverfolgung40,2
Testen/Reihentestung3,8
Einreise aus Risikogebiet2,3
sonstiges11,6
gesamt100

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinde:

Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche z.B. in Pflegeeinrichtung zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, sodass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Gemeinde\tFälleDifferenz der Fälle zur Vorwoche\tAktive Fälle
Albaching\t8600
Amerang132+411
Aschau\t261+336
Babensham\t11604
Bad Aibling\t968+578
Bad Endorf\t361+419
Bad Feilnbach\t461+219
Bernau am Chiemsee\t300+1442
Brannenburg\t325+1040
Breitbrunn am Chiemsee\t6604
Bruckmühl\t683+1076
Chiemsee200
Edling\t215213
Eggstätt\t15102
Eiselfing\t131213
Feldkirchen-Westerham\t386219
Flintsbach am Inn\t177824
Frasdorf103519
Griesstätt11317
Großkarolinenfeld\t272222
Gstadt am Chiemsee\t7801
Halfing126612
Höslwang6711
Kiefersfelden414210
Kolbermoor8902491
Neubeuern121717
Nußdorf am Inn\t15318
Oberaudorf\t273313
Pfaffing16127
Prien am Chiemsee\t3951237
Prutting11439
Ramerberg4645
Raubling4931154
Riedering306619
Rimsting101614
Rohrdorf am Inn\t262312
Rosenheim327160288
Rott am Inn\t146517
Samerberg150211
Schechen288514
Schonstett\t51811
Söchtenau154412
Soyen16618
Stephanskirchen\t373733
Tuntenhausen295626
Vogtareuth112413
Wasserburg am Inn\t6581038

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts:

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

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