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Schon ab den frühen Morgenstunden Verkehrsbehinderungen

Über 50 Kilometer Stau wegen Blockabfertigung - Polizei zieht Bilanz

Blockabfertigung auf der A93 Symbolbild
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Die Lkw-Blockabfertigung auf der Inntalautobahn sorgt immer wieder für Probleme.

Kufstein/Kiefersfelden – Einen Tag nach dem Feiertag in Österreich (Mariä Empfängnis) kommt es am Freitagmorgen (9. Dezember) einmal mehr zu Verkehrsbehinderungen auf bayerischer Seite der Inntalautobahn (A93). Auch die A8 ist betroffen:

Service

Update, 13.49 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Die Behörden des Landes Tirol führten nach dem Feiertag Mariä Empfängnis ab 5 Uhr erneut eine Lkw-Dosierung auf der österreichischen Inntalautobahn A12, am sogenannter Sorting-Point, kurz vor der Anschlussstelle Kufstein Nord, durch.

Anfänglich wurden nur maximal 100 Lkw pro Stunde die Einfahrt nach Österreich erlaubt. Bis zum Ende der Maßnahmen um 10 Uhr erfolgte eine Erhöhung auf 200 Lkw pro Stunde.

Da am Tage zuvor nur in Österreich ein Lkw- Fahrverbot galt, war mit einem erheblichen Lkw-Aufkommen und somit auch mit einem Rückstau auf der A93 und der A8 zu rechnen. Dementsprechend hoch war auch der Kräfteansatz der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim. Mit Unterstützungskräften der ZED Rosenheim und der Bayerischen Bereitschaftspolizei sorgten die Einsatzkräfte dafür, dass die Behinderungen für den Individualverkehr so gering wie möglich blieben. In diesem Zusammenhang mussten auch mehrere Verstöße aufgrund verbotswidrigen Überholens bzw. Rückwärtsfahren auf der Autobahn geahndet werden.

Wegen dem sehr hohen Lkw-Andrang, viele Trucker parkten bereits in Grenznähe, stauten sich die Lastkraftwagen bereits in den frühen Morgenstunden auf der A93 bist über das Inntaldreieck zurück auf die A8 und es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Um 13.30 Uhr erreichte der Lkw-Rückstau seine Höchstlänge von 52 Kilometern. Es waren die gesamte A93, die A8 in Fahrtrichtung Salzburg bis zur Anschlussstelle Weyarn und in Fahrtrichtung München bis zur Anschlussstelle Rohrdorf betroffen.

Der Stau auf der A8 hat sich in Fahrtrichtung München mittlerweile komplett aufgelöst. In Fahrtrichtung Salzburg kommt es nur noch zwischen Weyarn und dem Irschenberg zu leichten Behinderungen. Die A93 ist bei weiterhin hohem Verkehrsaufkommen aktuell störungsfrei.

Die nächsten Dosierungsmaßnahmen finden am 13. und 14. Dezember 2022 statt.

Pressemeldung Verkehrspolizei Rosenheim

Update, 13.36 Uhr - Immer noch Auswirkungen der Blockabfertigung auf der A8

Laut Bayerninfo.de staut es sich auf der A8 immer noch in Richtung Salzburg zwischen Weyarn und Irschenberg. Der Stau hat eine Länge von 6,4 Kilometer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt drei Kilometer pro Stunde. Es wird mit einer Zeitverzögerung von rund zweieinhalb Stunden gerechnet.

Update, 12.05 Uhr - Stau auf der A8

Stau ohne Ende: Wegen der Blockabfertigung herrscht auf der A8 München Richtung Salzburg das Chaos. Mittlerweile zieht sich die Blechkolonne zwischen Weyarn und Rosenheim West über eine Länge von rund 14,5 Kilometern. Es wird mit einer Zeitverzögerung von bis zu über zwei Stunden gerechnet.

Update, 9.20 Uhr:

Das Stauchaos hat sich inzwischen weit über die „Grenzen“ der A93 hinaus ausgeweitet – was angesichts des vorangegangenen Feiertags auch zu befürchten war: Inzwischen staut sich der Lkw-Fahrer bis auf die A8. zurück, und zwar bis fast zur Anschlussstelle Irschenberg. Somit hat der Lkw-Stau eine Länge von rund 40 Kilometern erreicht. Wie lange die Maßnahme noch aufrechterhalten bleibt, ist derzeit nicht bekannt.

Update, 7 Uhr:

Der Stau auf bayerischer Seite der Inntalautobahn nimmt weiter zu: Um kurz vor 7 Uhr betrug der Zeitverlust laut dem Verkehrsportal bayerninfo.de bereits über eine Stunde. Es staut sich inzwischen bereits bis weit hinter die Anschlussstelle Oberaudorf zurück.

Die Erstmeldung:

Die Tiroler Behörden haben wieder pünktlich um 5 Uhr mit der „beliebten“ Dosierungsmaßnahme auf der österreichischen Seite der Inntalautobahn (A12) begonnen. Gegen 5.30 Uhr staute sich der Lkw-Verkehr laut dem Verkehrsportal bayerninfo.de und laut Verkehrsmeldungen deshalb auf bayerischer Seite (A93) bereits auf einer Länge von rund fünf Kilometern, bis hinter die Anschlussstelle Oberaudorf zurück. 

Wie lange die Maßnahme am Freitag aufrechterhalten werden soll, ist derzeit nicht bekannt. Zudem ist zu befürchten, dass die Auswirkungen der „Dosierung“ diesmal wieder besonders stark ausfallen werden. Denn am Donnerstag (8. Dezember) war in Österreich Feiertag – und deswegen herrschte Lkw-Fahrverbot, weshalb viele Brummis in der Gegend vor der Grenze parken und warten mussten.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass im Bereich des Staus ein Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen besteht und der Standstreifen nicht befahren werden darf. Außerdem sind die Anschlussstellen freizuhalten. Zudem gilt seit kurzem auf vielen Ausweichstraßen ein Transitverbot für Lastwagen.

Die letzten Blockabfertigungen hatten wiederholt ein heftiges Verkehrschaos in unserer Region ausgelöst. Einen Überblick über die restlichen Termine im Jahr 2022 gibt es HIER.

mw

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