Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verkehrsaufkommen rund um Rosenheim

Lockdown trifft auf Blockabfertigung – eine große Herausforderung für die Polizei

Autofahrer brauchen Geduld: Die Blockabfertigung bei Kiefersfelden produziert auf der Inntalautobahn oft kilometerlangen Rückstau.
+
Autofahrer brauchen Geduld: Die Blockabfertigung bei Kiefersfelden sorgt auf der Inntalautobahn oft für kilometerlangen Rückstau.

Allein im Dezember hat die Regierung Österreichs sechs weitere Blockabfertigungen angekündigt. „Das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen“, prophezeit der Rosenheimer Polizeihauptkommissar Roman Hörfurter: „Egal ob mit oder ohne zusätzlichen Corona-Beschränkungen“.

Rosenheim/Kiefersfelden Österreich ist seit dem 22. November im Lockdown, die Testpflicht an der Grenze wurde verschärft und die Blockabfertigung führt zu kilometerlangem Rückstau. Für die Verkehrspolizei Rosenheim ist diese Mischung eine große Herausforderung. Auch wenn die Verkehrsbelastung laut Polizei seit dem Lockdown nicht direkt zugenommen hat, halten die vom Nachbarland „abgeschobenen“ Probleme die Beamten in Atem.

Fahrt durch das Nachbarland möglich

„Daran, dass wir hier viel zu tun haben, ändert der Lockdown in Österreich nichts“, bilanziert Polizeihauptkommissar Roman Hörfurter eine Woche nach der Einführung der neuen Beschränkungen.

Seit Montag (22. November) befindet sich das Nachbarland im Lockdown, der sich jedoch nur geringfügig auf die Region und den Grenzverkehr auswirke.

„Man kann immer noch problemlos durch Österreich durchfahren“, meint Hörfurter. Lediglich beim Anhalten nach der Grenze bedarf es eines aktuellen negativen Corona-Tests. Der Reiseverkehr ist laut Polizei daher genauso groß wie vorher.

Eine kleine Änderung bringen die neuen Vorschriften für die Grenzkontrollen der Bundespolizei bei der Autobahnausfahrt Kiefersfelden allerdings mit sich. „Hier prüfen wir im Rahmen unserer allgemeinen Kontrollen, ob die grundsätzlich erforderlichen 3G-Regelungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung eingehalten werden“, meint Rainer Scharf, Pressesprecher der Bundespolizei Rosenheim.

Da Österreich vom Robert Koch-Institut (RKI) als Hochrisikogebiet eingestuft wurde, bedarf es zur Einreise nach Deutschland eines Impf- oder Genesenennachweises beziehungsweise eines aktuellen negativen Corona-Tests. Die Verstöße leitet die Bundespolizei laut Scharf an die Kreisbehörde weiter, die daraufhin ein Bußgeldverfahren einleiten. „Bislang wurden allerdings lediglich in wenigen Einzelfällen solche Verstöße festgestellt“, meint der Pressesprecher.

Viel mehr zu schaffen macht der Verkehrspolizei die Blockabfertigung, die nicht nur die Lastwagen, sondern den kompletten Reiseverkehr beeinträchtigt.

So kam es am vergangenen Mittwoch laut Polizeihauptkommissar Hörfurter zu einem über 25 Kilometer langen Stau. Dieser war Auslöser für den folgenschweren Auffahrunfall zwischen einem Sattelzug und einem Tanklaster auf Höhe Wasserwiesen-Pang. „Infolgedessen musste die A8 in beiden Fahrtrichtungen bis in die Nacht hinein gesperrt werden“, berichtet der Polizeihauptkommissar. Auch die Ausweichstrecken rund um Rosenheim waren stundenlang dicht.

Entspannung nicht in Sicht

Auch wenn der österreichische Lockdown zunächst für keine größeren Unruhen sorgte, bleibt die Belastung für den Reiseverkehr laut Polizei hoch. Denn allein im Dezember hat die Regierung in Österreich sechs weitere Dosierungsmaßnahmen für Lkw angekündigt. „Das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen“, prophezeit Hörfurter. „Egal ob mit oder ohne zusätzlichen Corona-Beschränkungen“.

Kommentare