Anwohner fürchtet Rattenparadies

Müllhalde statt Grünfläche: Rosenheimer kämpft gegen den Dreck - jetzt reagiert die Stadt

Kein Platz für die Pflanzen: An der Straße Am Neubau wird die Grünfläche als Abstellfeld genutzt.
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Kein Platz für die Pflanzen: An der Straße Am Neubau wird die Grünfläche als Abstellfeld genutzt.

Seit Jahren sieht Martin Kärcher dabei zu, wie der begrünte Abschnitt am Ende der Straße Am Neubau zur Müllablage verkommt. Nach zahlreichen Briefen an die Stadt Rosenheim, schlägt das Umwelt- und Grünflächenamt jetzt eine Lösung vor.

Rosenheim –  Müllbeutel, Matratzen, Fahrräder und Roller haben sich mit der Zeit auf dem Grünstreifen am Ende der Straße Am Neubau in der Rosenheimer Innenstadt angesammelt. Anwohner Martin Kärcher versucht seit Jahren, dagegen vorzugehen und schickte bereits zahlreiche Briefe an die Stadt. Nach Anfrage des OVB reagierte man beim Umwelt- und Grünflächenamt und begann die Stelle zu säubern. Eine Planke soll zukünftig vor weiterer Verschmutzung schützen.

Schmutz sammelte sich über Jahre

„Immer wenn ich aus dem Fenster blickte, konnte ich sehen, wie der Ort nach und nach zur Mühlhalde wurde“, ärgert sich Martin Kärcher. Der 62-Jährige wohnt in der Straße Am Neubau, an deren Ende ein Zaun den benachbarten Kindergarten abgrenzt. Vor diesem Zaun wurde laut Kärcher vor rund fünf Jahren eine gepflegte Grünfläche angebaut, die sich mittlerweile immer mehr zum „Abstellplatz“ entwickelt.

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Neben diversen Fahrrädern, Mofas und Autoanhängern, wurden über die Jahre hinweg auch Mülltüten, Leergut und sogar eine Matratze in die einst ansehnliche Ecke geworfen. Neben dem optischen Aspekt, fürchtet der Rosenheimer vor allem um die Hygiene in dem Wohngebiet. „Ich habe sogar schon die ersten Ratten rumlaufen sehen“, echauffiert er sich. Vor allem im Hinblick auf den Kindergarten könne das so nicht weitergehen, weshalb sich Kärcher bereits mehrmals an die Stadt wandte, jedoch bisher keine Antwort erhielt.

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Auf Anfrage der OVB-Heimatzeitung berichtet Pressesprecherin Sabine Lemm jedoch, dass die Grünfläche aufgrund des aktuellen Hinweises bereits gereinigt wurde. Zudem war jemand vor Ort, der die Halterdaten der abgestellten Fahrzeuge ermittelt hat, um sie daraufhin entfernen lassen zu können. „An der genannten Stelle soll in dieser Woche außerdem eine Beplankung angebracht werden, die das Abstellen von Fahrzeugen zukünftig verhindert“, fügt Lemm hinzu.

Eine Planke soll die Lösung bringen

Für Martin Kärcher wäre das ein Grund zur Freude. Er habe bereits bemerkt, dass jemand von der Stadt da war, um die Büsche zumindest zwischen den Fahrzeugen so gut es ging zu säubern. Eine Planke fände der 62-Jährige eine „super Sache“, die die aktuelle Situation sicherlich verbessern würde. Wenn eine Abgrenzung den Müll reduziert, sieht er gute Chancen, dass in Zukunft weniger Ratten in der Straße am Neubau ihr Unwesen treiben werden.

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