Stand 20. November 2020

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt

Landkreis - Die Bilder von überfüllten Krankenhäusern und Intensivstationen gingen um die Welt. Deutschland hat es Gott sei Dank nie so schlimm erwischt. Wie sieht es aktuell aus? Wir haben die Zahlen, wie viele COVID-19 Patienten derzeit im OVB24-Gebiet auf der Intensivstation behandelt werden.

Die im Intensivregister angegebenen Zahlen für unsere Region steigen: Aktuell (Stand 20. November, 8.19 Uhr) werden in den fünf Landkreisen in unserem Verbreitungsgebiet 37 COVID-19 Patienten intensivmedizinisch behandelt, 17 davon werden invasiv beatmet.

So viele COVID-19 Patienten werde derzeit in der Region auf Intensivstationen behandelt

9.11.12.11.16.11.18.11.20.11.
LK Altötting002 (2 beatmet)3 (2 beatmet)4 (2 beatmet)
LK Mühldorf6 (3 beatmet)6 (5 beatmet)5 (1 beatmet)5 (1 beatmet)6 (1 beatmet)
LK Berchtesgadener Land6 (2 beatmet)6 (3 beatmet)3 (2 beatmet)6 (2 beatmet)4 (2 beatmet)
LK Traunstein9 (4 beatmet)9 (8 beatmet)12 (8 beatmet)12 (10 beatmet)14 (9 beatmet)
LK Rosenheim00000
Rosenheim Stadt5 (2 beatmet)8 (1 beatmet)9 (2 beatmet)9 (2 beatmet)9 (3 beatmet)
GESAMT2629313537

Insgesamt stehen in den fünf Landkreisen aktuell 243 Intensivbetten zur Verfügung. Die Auslastung aktuell: Berchtesgadener Land: eins frei, 17 belegt; Landkreis Traunstein: 14 frei, 52 belegt; Landkreis Rosenheim: 16 frei, 54 belegt; Stadt Rosenheim: sechs frei, 38 belegt; Landkreis Mühldorf am Inn: zwei frei, 14 belegt; Landkreis Altötting: keins frei, 29 belegt.

Der Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt in den Landkreisen Altötting 13,8 Prozent, Mühldorf 37,5 Prozent, Berchtesgadener Land 22,2 Prozent, Traunstein 21,2 Prozent, Rosenheim Null Prozent und Rosenheim Stadt 20,5 Prozent.

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt.

Derzeit werden laut DIVI-Intensivregister in ganz Bayern 531 COVID-19 Patienten auf Intensivstationen behandelt,
313 davon werden invasiv beatmet (Stand 20. November 8.19 Uhr). Deutschlandweit sind aktuell 3.600 Menschen mit COVID-19 in intensivmedizinischer Behandlung, 2.087 davon werden beatmet. Am 30. September waren es 350 (194 mit Beatmung), am 26. Oktober 1.315 (608 mit Beatmung), am 5. November 2.587 (1.373 mit Beatmung), am 9. November 2.929 (1.621 mit Beatmung), am 12. November 3.149 (1.799 mit Beatmung), am 16. November 3.394 (1.929 mit Beatmung) und am 18. November 3.544 (2.031 beatmet).

Intensivpatienten Bayernweit:

30.9.56 (34 beatmet)
26.10.121 (63 beatmet)
5.11.320 (165 beatmet)
9.11.373 (178 beatmet)
12.11.444 (178 beatmet)
16.11.491 (290 beatmet)
18.11.514 (307 beatmet)
20.11.531 (313 beatmet)

20,5 Prozent (834 Betten) der Intensivbetten sind in Bayern derzeit frei, 3.231 belegt. Ende September waren es 27,3 Prozent. Der Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt bayernweit am 20. November 13,0 Prozent. Zwei Tage zuvor waren es 12,5 Prozent.

Was ist das DIVI-Intensivregister?

Das DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts erfasst täglich die freien und belegten Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin von etwa 1.300 Akut-Krankenhäusern in Deutschland. Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie werden zudem auch aktuelle Fallzahlen intensivmedizinisch behandelter COVID-19 PatientInnen aufgezeichnet. Das Register soll in der Pandemie, und darüber hinaus ermöglichen, Engpässe in der intensivmedizinischen Versorgung im regionalen und zeitlichen Vergleich zu erkennen.

Damit soll das DIVI-Intensivregister eine Grundlage zur Reaktion und zur datengestützten Handlungssteuerung in Echtzeit schaffen. Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen.

jz

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel (dpa)

Kommentare