Auch „Hausschuh“ am Innufer in Wasserburg gefunden

Steht wie eine Eins: Ehrenplatz für versteinerten Penis „Wazi“

Stein in Penis-Form am Inn in Wasserburg entdeckt
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Ein Spaziergang am Inn scheint sich wohl immer zu lohnen: Eine Wasserburgerin fand dieses kuriose Fundstück in Penis-Form auf Höhe des Altstadt-Sportplatzes am Innufer.

Ein Spaziergang bei Niedrigwasser am Inn rund um Wasserburg scheint sich aktuell allem Anschein nach besonders zu lohnen. Denn zuletzt wurde eine ziemlich anrüchige Versteinerung gefunden.

Wasserburg am Inn - „Sieht aus, als wäre er damals in Aktion gewesen, bevor er versteinert wurde.“ Diese Vermutung liegt nahe, wenn man den kurios geformten Stein näher betrachtet. Schaft und Eichel sind deutlich erkennbar, sicher eingebettet in einen großen schützenden Stein und versteckt im groben Kiesbett des Innufers - jedoch nicht gefeit vor neugierigen Blicken von so manchen Spaziergängern.

„Heiße Aktionen am Innufer“ aus grauer Vorzeit? Stumme Zeugen deuten darauf hin

Den Stein in Penis-Form fand eine Wasserburgerin beim Spazierflanieren am Dienstagnachmittag (27. April). Sie entschied sich dazu ihn kurzerhand mitzunehmen. Über ihren Mann landete das Beweisfoto schließlich in der Redaktion von wasserburg24.de. „Wazi“ hat das Ehepaar ihr Fundstück kurzerhand liebevoll benannt - „Wasserburger Zipfel“.

In einem Blumenkasten im Garten des Wasserburger Ehepaars hat „Wazi“ einen Ehrenplatz in netter Gesellschaft bekommen.

Einen Ehrenplatz im Garten hat er auch schon bekommen. „Wazi“ ruht nun in einem Blumenkasten zwischen anderen Dekorationen und steht dort sprichwörtlich wie eine Eins. „Er wird freilich in Ehren gehalten bei uns - und das bis in alle Ewigkeit“, versprechen die beiden Wasserburger.

Die Vermutung liegt tatsächlich nahe, dass an der anrüchigen Geschichte ein Fünkchen Wahrheit stecken könnte. Denn ein weiterer Spaziergänger fand noch am selben Tag am Ufer nahe des Altstadtsportplatzes - nahe des ersten Fundorts - einen steinernen „Hausschuh“, der durchaus zu „Wazi“ gehört haben könnte. Möglicherweise hatte der Akteur am Ende auch noch seine Clogs dabei.

Ein steinerner Hausschuh lag nicht weit entfernt von „Wazi“.

Augen offen halten am Innufer lohnt sich

Aktuell führt der Inn rund um Wasserburg Niedrigwasser. Weitläufige Sand- und Kiesbänke rund um die Altstadt-Halbinsel laden gerade bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein zum Flanieren und Verweilen ein. Ein Spaziergang lohnt sich in in der Stadt zwar immer, mit Blick auf die exzentrisch versteinerten Fundstücke der letzten Tage aber derzeit ganz besonders.

Insider-Tipp: Besonders am Innufer auf der Nordseite zwischen dem Parkplatz am Gries und der Realschule könnte die Chance groß sein, einen extravagant geformten Stein zu finden. Und eine Prise Fantasie darf natürlich auch nicht fehlen.

mb

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