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+++ Eilmeldung +++

Großeinsatz am Mittwochabend

Polizei zerschlägt illegales Prostitutions-Netzwerk im Landkreis Traunstein

Polizei zerschlägt illegales Prostitutions-Netzwerk im Landkreis Traunstein

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Stiko-Entwurf: Kinder mit bestimmten Erkrankungen impfen - München schließt Schnelltest-Stationen

Coronavirus - Abstrich für Corona-Test
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Symbolbild

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (8. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 31,5, Landkreis Rosenheim 27,6, Landkreis Traunstein 20,9, Landkreis Berchtesgadener Land 19,8, Landkreis Mühldorf 12,9, Landkreis Altötting 23,3 (Quelle/Stand: RKI, 8. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3918, Landkreis Rosenheim 13.829, Traunstein 10.977, Berchtesgadener Land 5940, Mühldorf 6939, Altötting 6044 (Quelle/Stand: RKI, 8. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 62, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 215, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 8. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.384 Todesfälle in Deutschland (15.036 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.30 Uhr - Stiko-Entwurf: Kinder mit bestimmten Erkrankungen gegen Corona impfen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Corona-Impfung laut einem vorläufigen Entwurf nur Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen. Das Gremium nennt laut dem als vertraulich gekennzeichneten Papier, das der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag, rund ein Dutzend Krankheitsbilder, die mit anzunehmendem erhöhtem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf einhergingen. Eine generelle Impfempfehlung für die Altersgruppe wird in dem Entwurf nicht ausgesprochen.

Die Stiko listet auf: Fettleibigkeit, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression, schwere Zyanose, schwere Herzinsuffizienz, schwere pulmonale Hypertonie, chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion, chronische Niereninsuffizienz, chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen, maligne Tumorerkrankungen, Trisomie 21 (Down-Syndrom) und syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung.
Zusätzlich sieht der Stiko-Entwurf eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren vor, „in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren Covid-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht (z.B. Menschen unter relevanter immunsuppressiver Therapie)“.

Wie nach entsprechenden Äußerungen von Stiko-Mitgliedern zu erwarten war, wird im Entwurf zunächst wegen „großer Wissenslücken” hinsichtlich der Sicherheit keine generelle Impfempfehlung für die Altersgruppe ausgesprochen. Der Piks sei aber „nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten möglich”.

Update, 19.45 Uhr Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein berichtet von 13 Neuinfektionen. Derzeit liegen landkreisweit 301 aktive Corona-Fälle vor. In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit elf Covid-19-Patienten behandelt, sechs davon auf der Normalstation, fünf werden intensivmedizinisch betreut.Mittlerweile wurden im Kreis Traunstein 74.069 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 36.224 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 19.23 Uhr - „Überbrückungshilfe III Plus”: Bundesregierung einigt sich auf Verlängerung von Wirtschaftshilfen

Die Bundesregierung hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine Verlängerung von Wirtschaftshilfen für besonders belastete Unternehmen in der Corona-Krise geeinigt. Die Überbrückungshilfe III solle als „Überbrückungshilfe III Plus” bis Ende September 2021 verlängert werden, hieß es am Dienstag in Regierungskreisen. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, dass Betriebe schneller wieder öffnen.

Die Überbrückungshilfe III als zentrales Hilfsinstrument der Regierung ist bisher bis Ende Juni befristet. Wirtschafts- sowie Finanzministerium hatten in den vergangenen Wochen über eine Verlängerung verhandelt.
Nach dpa-Informationen sollen Unternehmen künftig eine Personalkostenhilfe erhalten, wenn sie Mitarbeiter früher aus dem Kurzarbeitergeld-Bezug herausholen oder Beschäftigte neu einstellen.

Angepasst werden solle auch die Neustarthilfe. Bislang zahlt der Bund an Soloselbstständige in allen Branchen und Wirtschaftszweigen, die hohe Umsatzeinbußen, aber kaum Fixkosten haben, bis zu 7500 Euro als Neustarthilfe. Das Geld werde zusätzlich zu anderen Leistungen gezahlt und nicht darauf angerechnet. Diese Summe solle erhöht werden, hieß es. Künftig könnten Soloselbstständige für die ersten drei Quartale des Jahres damit bis zu 12.000 Euro bekommen.

Update, 18.25 Uhr - Negativ-Bescheide ohne Test: München schließt Schnelltest-Stationen

Die Stadt München hat fünf Betreibern von insgesamt 23 Teststellen untersagt, weiterhin Corona-Schnelltests durchzuführen. Das Gesundheitsreferat hatte unterschiedliche Mängel festgestellt, „zuletzt in mehreren Fällen unter anderem den Versand von negativen Testergebnissen, ohne dass ein Test überhaupt durchgeführt wurde”, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk über Schließungen von Teststationen in der Landeshauptstadt berichtet.

Mit dem Widerruf der Beauftragung können die Betreiber keine Bürgertests mehr mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns abrechnen. Zuvor hatten Medien berichtet, dass mehrfach Menschen, die etwa wegen zu langer Warteschlangen nach der Registrierung noch vom Test abgesprungen waren, dennoch ein offiziell gültiges, negatives Testergebnis auf ihr Handy bekommen hatten. Die Betreiber seien aufgefordert worden, sich zu erklären, erläuterte das Gesundheitsreferat. „Zudem wurden die Betreiber aufgefordert, ihre Probanden über die erfolgte fehlerhafte Übermittlung umgehend zu informieren.”

Update, 16.07 Uhr - Keine Quarantäne: Seehofer legt Ausnahmeregel für Fußball-EM vor

Das Bundeskabinett will am Mittwoch die Details der bereits angekündigten Ausnahmen von der Corona-Quarantänepflicht für die Fußball-EM beschließen. Von dieser bis zum 28. Juli befristeten Ausnahme-Regelung für die Europameisterschaft sei jeder erfasst, der zur Teilnahme, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert worden sei, hieß es am Dienstag aus dem Bundesinnenministerium.

Von der Pflicht zur Anmeldung und Absonderung nach Einreise aus einem sogenannten Virusvariantengebiet sollen also nicht nur Fußballer ausgenommen sein, sondern beispielsweise auch Journalisten, die von den Spielen berichten. Auch das für solche Gebiete eigentlich verhängte Beförderungsverbot gelte für diese Fälle nicht, teilte das Ministerium mit. Es müsse jedoch rund um die Veranstaltung ein „strenges Schutz- und Hygienekonzept“ eingehalten werden. Dazu zähle auch ein täglicher Corona-Test.

Dem Vernehmen nach soll der Entwurf für die geänderte Corona-Einreiseverordnung auch Ausnahmen für Besuche von Diplomaten enthalten. Auch hier sollen engmaschige Tests vorgeschrieben sein.

Update, 15.04 Uhr - Lockerungen im Berchtesgadener Land kommen ab Donnerstag

Das zuständige Landratsamt Berchtesgadener Land meldet keinen weiteren Corona-Fall, die Zahl der aktuell aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 37. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit sieben Covid-19-Patienten stationär behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

Ab Donnerstag, 10. Juni, gelten im Berchtesgadener Land die in der 13. Bayerischen Infektionsmaßnahmenschutzverordnung (BayIfSMV) festgelegten Lockerungen bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50. Der Landkreis ist am heutigen Dienstag mit einer Inzidenz von 19,8 den fünften Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Das Landratsamt hat dies am heutigen Dienstag auch im Amtsblatt bekannt gegeben. Damit werden ab Donnerstag weitere Lockerungsschritte möglich.

Update, 14.06 Uhr - 46 Prozent der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft

In Deutschland sind inzwischen 46 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 10.05 Uhr) haben 38,2 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. 18,2 Millionen Menschen (21,9 Prozent) sind vollständig geimpft. Insgesamt sind demnach 55,5 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Am Montag wurden laut RKI 577.653 Dosen gespritzt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb am Dienstag bei Twitter, bei den Über-60-Jährigen seien über 80 Prozent und bei den 18- bis 59-Jährigen 40 Prozent mindestens einmal geimpft. „Wollen wir eine Impfquote von über 75 Prozent erreichen, müssen wir mindestens noch 15 Millionen Menschen überzeugen.“

Impfwillige können sich seit Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig stiegen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein.

Update, 12.46 Uhr - Mädchen (9) bei Augsburg versehentlich gegen Corona geimpft

In Schwaben hat ein Arzt eines kommunalen Impfzentrums einem neunjährigen Mädchen unzulässigerweise eine Corona-Impfung verabreicht. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Mediziner eingeleitet worden, nachdem das Kind die Spritze bekommen hat. Zunächst hatte der Augsburger Sender Hitradio RT1 über die Impfung berichtet.

In Deutschland ist eine Immunisierung mit dem Vakzin von Biontech inzwischen für Kinder ab zwölf Jahren erlaubt, Jüngere dürfen keine Impfung erhalten. Nach Angaben der Polizei ist noch unklar, wie es zu der Impfung des Kindes in Bobingen (Landkreis Augsburg) kam. Dazu sollen nun die Beschäftigten des Impfzentrums befragt werden. Das Mädchen war nur als Begleitung ihres Vaters, für den die Spritze eigentlich war, in dem Zentrum.

Das Augsburger Landratsamt gab zu dem Fall keine Stellungnahme ab und verwies auf den privaten Betreiber. Eine Anwältin erklärte im Namen des Dienstleisters, dass der Arzt irrtümlich angenommen habe, das Kind sei eine Risikopatientin, die tatsächlich geimpft werden müsse. Es liege ein individuelles Versagen des Impfarztes vor. Das Unternehmen habe sich danach sofort von dem Mitarbeiter getrennt.

Wie der Vater dem Radiosender schilderte, ist es zu der Impfung gekommen, nachdem der Arzt mit dem Kind in der Behandlungskabine gescherzt habe. Danach habe sich der Mediziner sofort entschuldigt. Das Mädchen kam nach dem Vorfall zur Beobachtung in eine Klinik. Nach Angaben des Vaters hatte die Impfung bislang keine gesundheitlichen Folgen für die Tochter. „Der fehlt überhaupt nichts.“

Update, 11.55 Uhr - Nur ein neuer Fall im Landkreis Mühldorf

Aus dem Landkreis Mühldorf am Inn wurde vom zuständigen Landratsamt jetzt nur eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Derzeit gibt es damit in Stadt und Landkreis 28 aktive Fälle. Im InnKlinikum Mühldorf werden aktuell zwei Covid-positiv getestete Personen stationär behandelt. Einer der beiden Patienten liegt auf der Intensivstation und muss beatmet werden.

Update, 11.17 Uhr - Spahn zu Streit um Schutzmasken: „Schwieriger Umgang“ unter Partnern

Im Streit um die Verteilung von angeblich weniger geprüften Corona-Schutzmasken zwischen Union und SPD hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Koalitionspartner erneut kritisiert. „Das ist unter Partnern jedenfalls - und das sind ja Koalitionspartner - schon ein schwieriger Umgang“, sagte Spahn am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“. „Wir haben das sachlich, fachlich miteinander aufgeklärt vor sechs Monaten.“ Nun stelle sich die Frage, warum das, was vor Monaten „geräuschlos“ ging, nun kurz vor einer Wahl hochkomme.

Hintergrund der Debatte, die die schwarz-rote Koalition belastet, ist ein „Spiegel“-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken. Demnach sollten nach Plänen des Gesundheitsministeriums Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose gehen. Nach einer Intervention des SPD-geführten Arbeitsministeriums sei davon Abstand genommen worden. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, von der SPD-Spitze kamen Rücktrittsforderungen.

Spahn zeigte sich vom Koalitionspartner enttäuscht. „Da, wo ich herkomme, unter Partnern, sagt man Entschuldigung, wenn man sich verrannt hat. Und das ist wohl nicht zu erwarten in diesem Fall.“

Update, 10.23 Uhr - Unbekannte klauen 300 Blanko-Impfpässe und Praxisstempel

Unbekannte haben in einer Arztpraxis in Königswinter (Nordrhein-Westfalen) 300 Blanko-Impfausweise und einen Praxisstempel gestohlen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten die Täter zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ein Fenster zu den Praxisräumen aufgehebelt.

Nach ersten Ermittlungen könne eine Vorbereitungstat für Impfpassfälschungen nicht ausgeschlossen werden. Auch Bargeld ließen die Einbrecher mitgehen.

Update, 9.38 Uhr - Zwei neue Corona-Fälle im Kreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet zwei Neuinfektionen. Die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt damit bei 56.

Landkreisweiter „Spitzenreiter“ ist weiterhin die Gemeinde Garching mit 13 aktiven Fällen, gefolgt von Burgkirchen und Neuötting mit jeweils sechs Fällen.

Im InnKlinikum Altötting werden aktuell acht Patienten mit bestätigter Corona-Infektion stationär behandelt, zwei davon werden intensivmedizinisch betreut und zudem beatmet.

Update, 8.51 Uhr - EM in München mit Fans: „Ein ganz wichtiges Signal“

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hofft auf positive Effekte durch die auch in München ausgerichtete Fußball-EM, die am Freitag (11. Juni) beginnt: „Ich glaube schon, dass es ein ganz wichtiges Signal ist.“ Bei den vier EM-Partien in München, darunter die drei Gruppenspiele der DFB-Auswahl, vor jeweils 14.000 Zuschauern werde es zwar strenge Corona-Auflagen geben, „dass man mit gutem Gewissen ins Stadion gehen kann“, so Söder.

Die Zulassung der Fans werden aber zwei Dinge auslösen: Zum einen könne der Rückhalt der Mannschaft helfen, „umgekehrt gibt es ein neues Lebensgefühl, eine neue Lebensfreude“, sagte Söder mit Blick auf die Corona-Krise. Die EM komme daher zu einem guten Zeitpunkt.

Update, 7.45 Uhr - Sechs weitere Todesfälle in Region registriert

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 8. Juni 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Lediglich aus der Stadt Rosenheim wurde eine leichte Steigerung gemeldet (von 29,9 auf 31,5). In den Landkreisen Rosenheim (von 28,7 auf 27,6), Traunstein (von 22,0 auf 20,9), Berchtesgadener Land (von 20,8 auf 19,8) und Mühldorf (von 16,4 auf 12,9) sanken die Inzidenzen dagegen. Unverändert blieb der Wert laut neuesten RKI-Daten im Landkreis Altötting (23,3).

Allerdings wurden gleich sechs neue Todesfälle aus der Region gemeldet - zwei aus der Stadt und vier aus dem Landkreis Rosenheim. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer gab es seitens der Behörden bislang nicht. Insgesamt wurden am Montag in ganz Bayern 20 neue Todesfälle registriert.

RKI meldet über 1200 neue Fälle und 140 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 1204 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1785 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 22,6 an (Vortag: 24,3; Vorwoche: 35,2). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 140 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 153 Tote gewesen (News-Ticker Montag, 7. Juni).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.702.688 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.549.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.384 angegeben. In Bayern kamen 20 neue Todesfälle hinzu (gesamt nun 15.036).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,76 (Stand: 7. Juni; Vortag: 0,81). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/aic/dpa

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