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+++ Eilmeldung +++

Großeinsatz am Mittwochabend

Polizei zerschlägt illegales Prostitutions-Netzwerk im Landkreis Traunstein

Polizei zerschlägt illegales Prostitutions-Netzwerk im Landkreis Traunstein

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Niederlande planen Veranstaltungen ohne Maske mit 25.000 Besuchern

A State of Trance Festival in De Jaarbeurs in Utrecht
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Festival (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (11. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 31,5, Landkreis Rosenheim 18,4, Landkreis Traunstein 22,0, Landkreis Berchtesgadener Land 37,8, Landkreis Mühldorf 16,4, Landkreis Altötting 8,1 (Quelle/Stand: RKI, 11. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3928, Landkreis Rosenheim 13.853, Traunstein 11.001, Berchtesgadener Land 5975, Mühldorf 6949, Altötting 6049 (Quelle/Stand: RKI, 11. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 62, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 215, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 11. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.687 Todesfälle in Deutschland (15.079 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.34 Uhr - Ab Ende Juni wieder Massenveranstaltungen ohne Maske in den Niederlanden?

Ab Ende Juni wollen die Niederlande wieder Massenveranstaltungen ohne Schutzmasken zulassen. Dazu brauchen die Teilnehmer lediglich einen Impfbeweis oder ein negatives Testergebnis vorweisen. Das teilte die Regierung am Freitag in Den Haag mit. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern müssten dann die Besucher nicht mehr einhalten. Ab Ende Juni könnten dann auch wieder volle Stadien für Konzerte oder Fußballspiele möglich sein .

Zunächst sollen Veranstaltungen mit bis zu 25.000 Besuchern erlaubt werden, die höchstens 24 Stunden dauern. Ab Ende Juli sollen dann auch mehrtägige Veranstaltungen ohne eine maximale Besucherzahl möglich sein. Dann wären auch wieder Festivals möglich.

Die Regierung stützt ihre Entscheidung auf die Ergebnisse von einer Reihe von Feldversuchen in den vergangenen Monaten. Danach sind Veranstaltungen sicher, wenn Besucher vorher getestet werden und der Besucher-Zustrom kontrolliert wird.

Update, 18.31 Uhr - Berichte: Länder schickten Millionen Masken wegen Mängeln zurück

Mehrere Bundesländer haben Medienberichten zufolge Millionen Corona-Masken aus dem Verkehr gezogen, die ihnen der Bund im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt hatte. Der NDR berichtete am Freitag nach einer eigenen Umfrage unter den Ländern, dass etwa Schleswig-Holstein vier Millionen Schutzmasken zurückgeschickt habe, die der Bund von Mai bis August 2020 geliefert habe. Sie hätten die FFP2-Norm nicht erfüllt, habe das Sozialministerium in Kiel auf Anfrage des Senders mitgeteilt.

Niedersachsen will dem Bericht zufolge jetzt ebenfalls vier Millionen Masken an den Bund zurückgeben. Im Rahmen einer Überprüfung hätten Zweifel an deren Verkehrsfähigkeit nicht abschließend ausgeräumt werden können, habe das dortige Gesundheitsministerium erklärt. In Rheinland-Pfalz lagerten laut dem zuständigen Landesamt „mehr als eine Million nicht verkehrsfähige FFP2 und FFP2-analoge Masken des Bundes“, wie der NDR berichtete. Das Magazin „Der Spiegel“ berichtete am Freitag nach einer Umfrage in den Ländern ebenfalls von Millionen zurückgeschickter Masken. So habe nach Tests Baden-Württemberg 4,6 Millionen aus dem Verkehr gezogen und Bayern 72.000 gesperrt.

Das Bundesgesundheitsministerium verwies am Freitag erneut darauf, dass wegen damals nicht vorhandener EU-zertifizierter Masken auf dem Markt andere Masken beschafft worden seien - deswegen könnten sie auch nicht EU-zertifiziert sein. Sie seien aber nach einem für die Pandemie entwickelten Verfahren für Infektionsschutz-Zwecke geprüft worden. Insgesamt seien 230 Millionen Masken dieses Typs ausgeliefert worden, sagte ein Sprecher. Bei Reklamationen, die es gegeben habe, habe der Bund Nachprüfungen angeboten, dabei seien aber bisher keine Qualitätsmängel festgestellt worden. Länder hätten teils selbst nicht EU-zertifizierte Masken gekauft und Zweifeln direkt nachgehen können.

Update, 18.02 Uhr - Keine Neuinfektionen im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag, 10. Juni keinen neuen bestätigten Corona-Fall (Stand: 11. Juni, 0 Uhr).

Die Mehrheit der Fälle in den letzten 7 Tagen (0. Juni-10.Juni.) lag mit 8 Fällen oder 40 Prozent in der Altersgruppe 35-59 (Vorwoche: 40 Prozent) sowie mit sechs Fällen oder 30 Prozent in der Altersgruppe 5-14 Jahre (Vorwoche: 7 Prozent). Drei Fälle entsprechend 15 Prozent entfallen auf die Altersgruppe 15-34 (Vorwoche: 33 Prozent), zwei Fälle auf die Altersgruppe von 60-79 und 1 Fall auf die Altersgruppe von 0-4. 

Im Landkreis Mühldorf liegen insgesamt 6.941 bestätigte Fälle vor. 6.755 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 32 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 154. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 11. Juni  2021, 3:11 Uhr) bei 16,4.

Update, 17.30 Uhr - Bayerischer Fußball-Verband mit harscher Kritik an Zuschauer-Regeln: „Allmählich wird es absurd“

Der Bayerische Fußball-Verband hat „mit völligem Unverständnis und deutlicher Kritik“auf die aktuellen Corona-Regeln der Staatsregierung zu Zuschauern reagiert. In dem in der Nacht auf Freitag veröffentlichten „Rahmenkonzept Sport“ des zuständigen Innenministeriums steht, dass bei Events im Freien weiterhin nur maximal 500 Zuschauer auf festen Sitzplätzen zugelassen sind. Dagegen dürfen bei Veranstaltungen in Hallen bis zu 1000 Personen dabei sein. „Allmählich wird es absurd“, schimpfte BFV-Präsident Rainer Koch.

„Es kann niemandem mehr ernsthaft vermittelt werden, warum bei einem Fußballspiel im Freien keine Besucher einzeln um weiträumige Plätze stehen dürfen, dagegen aber bei wissenschaftlich belegtem ungleich höheren Infektionsrisiko in Gebäuden bis zu 1000 Zuschauer zugelassen werden“, ergänzte Koch in einer Verbandsmitteilung vom Freitag.

Der für den Spielbetrieb im BFV zuständige Jürgen Faltenbacher sprach von einem „Schlag ins Gesicht für alle Fußballvereine in Bayern“. Die Amateurvereine hätten bewiesen, verantwortungsbewusst umzugehen.

Update, 16.49 Uhr - Söder: “Brauchen immer wieder Rückfall- und Notfall-Optionen”

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) befürwortet eine Fortführung der Impfzentren im Freistaat über den 30. September hinaus. Die Impfzentren sollten nicht einfach beendet werden, sondern klug und vorsichtig verfahren, sagte Söder: “Wir brauchen immer wieder Rückfall- und Notfall-Optionen und immer wieder auch Infrastrukturen, die uns in Ergänzung zu unserer Ärzteschaft auch helfen können, in größeren Mengen solche für Impfungen vorzunehmen.”

Bund und Länder seien allesamt aufgefordert, sich dahinter zu klemmen müssen, “dass die zugesagten Bestellungen” der Impfstoffe auch wirklich geliefert würden. “Das muss unsere Hauptaufgabe sein”, sagte Söder abschließend.

Update, 16.18 Uhr - Neun Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 251 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 22,0. Seit der letzten Pressemitteilung am 10. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt neun Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 11.006 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.539 Personen (7 Personen mehr seit der Meldung vom 10.06.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine 79 Jahre alte Frau. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 11 COVID-19-Patienten behandelt, davon 6 auf der Normalstation und 5 auf der Intensivstation.

Update, 15.35 Uhr - Bundestag verlängert Pandemie-Notlage

Der Bundestag hat die“ epidemische Lage von nationaler Tragweite“ wegen der Corona-Pandemie verlängert. Sie dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten. Dafür hatten Redner von Union und SPD geworben. Die Grünen hatten trotz Kritik Zustimmung angekündigt. Abgeordnete von FDP und AfD sowie der Linke wandten sich gegen eine Verlängerung. Abgestimmt wurde namentlich, es gab 375 Ja-Stimmen, 218 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen.

Die festgestellte Lage gibt dem Bund das Recht, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests, Impfungen, zum Arbeitsschutz oder zur Einreise. Der Bundestag hatte die „epidemische Lage“ erstmals am 25. März 2020 festgestellt. Ohne Verlängerung würde die epidemische Lage Ende Juni auslaufen. Nun wird sie maximal für drei Monate verlängert.

Update, 15.09 Uhr - Neun neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern neun weitere bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich sechs Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land erhöht sich damit auf 5.975 (Stand RKI: 11. Juni 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 37,8 (Stand RKI: 11. Juni, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.975 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.817 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 56 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon drei Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 40 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwei COVID-19-Patient stationär behandelt. Davon wird kein Patient intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Update, 14.40 Uhr - Bundesregierung hebt Reisewarnung für Corona-Risikogebiete auf

Nach mehr als einem Jahr hebt die Bundesregierung die Reisewarnung für touristische Reisen in Corona-Risikogebiete am 1. Juli auf. Das betrifft fast 100 Länder weltweit. „Nach langen Monaten des Lockdowns dürfen wir uns auf mehr Normalität freuen, das gilt auch für das Reisen“, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag diesen Schritt.

Die Bundesregierung rät ab 1. Juli auch nicht mehr generell von touristischen Reisen ins Ausland ab. Für Länder der EU sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz, die nicht mehr als Risikogebiet eingestuft sind, wird künftig in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts nur noch „um besondere Vorsicht gebeten“. Das betrifft zum Beispiel Italien, große Teile Spaniens und ab kommenden Sonntag auch ganz Österreich.

Derzeit gilt die Corona-Reisewarnung für alle Weltregionen, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 50 übersteigt. An dem 1. Juli wird sie erst ab einer Inzidenz von 200 gelten und für Gebiete, in denen sich gefährliche Virusvarianten stark verbreitet haben. Das sind weltweit aber nur etwa 40 der insgesamt rund 200 Länder.

Update, 13.52 Uhr - Medien: Mitarbeiter von italienischer Hotel-Anlage in Bayern geimpft

Mehr als 100 Mitarbeiter einer italienischen Ferienanlage sind nach Medienberichten für eine Corona-Impfung nach Bayern gereist. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag berichtete, hatten sich die Teilnehmer der Reisegruppe im Mai während eines Tagestrips am Münchner Flughafen die Impfspritzen geben lassen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) prüft ein mögliches Fehlverhalten.

Ein Manager des Hotels sagte Italiens öffentlich-rechtlichem TV-Sender Rai 3, es sei wichtig gewesen, dass die Ferienanlage bereit sei, damit Gäste dort sicher Urlaub machen könnten. Man habe die erste „Etappe“ genommen, da in Italien Impfungen für Mitarbeiter in Firmen noch nicht möglich gewesen seien. Das Hotel habe für diesen Service auch bezahlt.

Der Vorgang wird mittlerweile von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) überprüft. Denn ein an der Aktion beteiligter Arzt soll eine Kassenzulassung haben. Es werde daher nun ein mögliches Fehlverhalten geprüft, sagte KVB-Sprecher Axel Heise. „Wir wissen auch nicht, was da gelaufen ist.“ Er bezeichnete das Geschehen als „eigenartig“. Insbesondere ist bislang nicht geklärt, woher der bei der Aktion verwendete Impfstoff stammt.

Update, 13.07 Uhr - Elf Fälle von Betrugsverdacht bei Corona-Teststationen in Bayern

Die bayerischen Ermittler prüfen mittlerweile in elf Fällen möglichen Betrug in Zusammenhang mit Corona-Teststationen. In diesen Fällen liefen Ermittlungen oder Vorermittlungsverfahren, sagte Oberstaatsanwalt Matthias Held am Freitag in Nürnberg. Im Fall einer Teststation im niederbayerischen Hauzenberg (Landkreis Passau) habe es auch bereits eine Durchsuchung gegeben. Allein in Bayern gibt es mehrere tausend Teststationen, bei denen Bürger Schnelltests vornehmen lassen können. Bundesweit prüfen die Behörden derzeit, ob durch die Betreiber vielleicht mehr Tests abgerechnet als tatsächlich durchgeführt wurden.

Das bayerische Justizministerium hatte Anfang Juni entschieden, dass die Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) bei der Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft alle Fälle bündeln soll. Die ZGK war bislang nur für Betrugs- und Korruptionsermittlungen gegen Angehörige der Heilberufe wie Ärzte und Apotheker zuständig. Da viele Teststationen aber auch von Personen betrieben werden, die keine klassische medizinische Ausbildung haben, wurde die Zuständigkeit erweitert.

Update, 12.20 Uhr - Österreich ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Österreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

Update, 11.21 Uhr - Söder über Großevents: „Wir sollten nicht kopflos sein!“

Trotz der positiven Entwicklungen bei den Corona-Infektionszahlen hält Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Lockerungen für Großveranstaltungen noch für verfrüht. Die Lage sei zwar sehr positiv, es wachse jedoch jeden Tag die Sorge über die Entwicklung in Großbritannien, wo sich die sogenannte Delta-Variante des Virus stark ausbreite, sagte der CSU-Chef. Aus diesem Grund könne jetzt nicht alles ohne Regeln freigegeben werden.

„Wir sollten nicht kopflos sein“, betonte Söder. Dies gelte gerade auch für den Umgang mit Großveranstaltungen, wo etwa die jeweilige Form der Veranstaltung - also etwa ob es sich um ein Rockkonzert oder um ein Fußballspiel handle, sehr unterschiedlich zu bewerten seien. Entscheidend seien zudem sowohl die Inzidenzzahlen als auch eine hohe Impfgeschwindigkeit. Für die Spiele der Fußball-EM in München sind in der Allianz Arena jeweils 14.000 Fans pro Partie zugelassen.

Update, 10.38 Uhr - Kreis Altötting meldet zwei neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6049 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 39 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (7), Burgkirchen (5). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 8,1.

Update, 9.40 Uhr - Spahn plant weitere Impfkampagne ohne Curevac

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant laut Medienberichten den weiteren Fortgang der Impfkampagne in Deutschland ohne den Corona-Impfstoff des Tübinger Herstellers Curevac. Laut einem Bericht des „Mannheimer Morgen“ fiel eine entsprechende Aussage während der letzten Ministerpräsidenten-Konferenz. Zugleich habe Spahn von „größeren Enttäuschungen“ gesprochen, hieß es weiter.

Zuletzt hatte es wiederholt Berichte über Verzögerungen bei der Zulassung des Impfstoffes gegeben. Die Rede war von „Komplikationen“ und dass man wohl nicht vor August mit einer entsprechenden Erlaubnis rechnen könne. Dies scheint nun komplett vom Tisch. Noch Ende Mai hatte es in internen Lieferprognosen der Bundesregierung geheißen, dass bis Ende Juni 1,4 Millionen Dosen von Curevac kommen, bis Ende September 9,4 Millionen und im letzten Quartal 28,9 Millionen. Curevac hat genau wie Konkurrent Biontech einen modernen mRNA-Impfstoff entwickelt. Das Mittel der Tübinger galt lange als höchst vielversprechend.

Update, 8.55 Uhr - Inzidenz im Kreis Altötting sinkt unter 10

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 11. Juni 2021).

Die 7-Tage-Inzidenzen haben sich im Gegensatz zum bundesweit sinkenden Trend in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Sinkende Zahlen wurden laut RKI aus den Landkreisen Rosenheim (von 24,5 auf 18,4) und Mühldorf (von 17,3 auf 16,4) gemeldet. Besonders erfreulich: Im Landkreis Altötting fiel der Wert sogar unter die Marke von 10 (von 13,5 auf 8,1) - erstmals seit Monaten liegt ein Kreis aus der Region nun unter dieser Marke.

Steigende Inzidenzen meldeten hingegen die Stadt Rosenheim (von 29,9 auf 31,5) sowie die Landkreise Berchtesgadener Land (von 29,3 auf 37,8) und Traunstein (von 20,9 auf 22,0). In letzterem Kreis überstieg die Anzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch nun die 11.000er-Grenze. Mit den sechs neuen Fällen vom Vortag wurden in Stadt und Landkreis Traunstein nun bislang exakt 11.001 Fälle registriert. Weitere Todesfälle gab es in der Region unterdessen nicht.

Update, 7.30 Uhr - Merkel: „Corona ist damit nicht verschwunden...“

Erstmals seit acht Monaten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland unter die Marke von 20 gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstag (10. Juni) mit bundesweit 19,3 an, am Freitag (11. Juni) mit 18,6 - zuletzt war ein so niedriger Wert Anfang Oktober verzeichnet worden. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei gut 34 gelegen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nannte die Entwicklung „extrem erfreulich zurzeit, was die Fallzahlen anbelangt“. Sie warnte jedoch zugleich: „Corona ist damit nicht verschwunden.“ Insbesondere die Delta-Variante, die zuerst in Indien aufgetreten ist, mache Sorgen. Merkel betonte nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten in Berlin: „Wir haben einen Sommer, der uns viele Möglichkeiten gibt, die wir lange Monate nicht hatten, aber wir sollten nicht sorglos sein, sondern die Lage immer wieder sehr, sehr genau beobachten.“ Das RKI wies trotz des Rückgangs bei den Corona-Zahlen auf weiter bestehende Risiken hin. „Das Virus ergreift jede noch so kleine Chance – die sollten wir ihm nicht geben“, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin.

RKI meldet knapp 2500 neue Fälle und 102 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 2440 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor (Stand: 11. Juni, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3165 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 18,6 an (Vortag: 19,3; Vorwoche: 29,7). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 102 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Tote gewesen (News-Ticker Donnerstag, 10. Juni).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.711.569 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.569.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, beträgt nun 89.687. In Bayern kamen neun weitere Todesfälle hinzu (gesamt 15.079).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,79 (Stand: 10. Juni; Vortag: 0,74). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 79 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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