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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Holetschek kritisiert Masken-Ignoranz im Münchner Stadion - Weniger als 1000 Corona-Patienten auf Intensivstation

Fußball EM - Portugal - Deutschland
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat kurz nach Abpfiff des EM-Spiels Portugal-Deutschland kritisiert, dass wieder Tausende Fans die Maskenpflicht im Münchner Stadion ignoriert haben.
  • Benjamin Schneider
    VonBenjamin Schneider
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  • Christina Eisenberger
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (19. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 4,7, Landkreis Rosenheim 15,7, Landkreis Traunstein 19,2, Landkreis Berchtesgadener Land 14,2, Landkreis Mühldorf 7,8, Landkreis Altötting 2,7 (Quelle/Stand: RKI, 19. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3932, Landkreis Rosenheim 13.900, Traunstein 11.041, Berchtesgadener Land 5996, Mühldorf 6960, Altötting 6056(Quelle/Stand: RKI, 19. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 64, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 19. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.369 Todesfälle in Deutschland (15.185 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.58 Uhr - Gesundheitsminister kritisiert Masken-Ignoranz im Münchner Stadion

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat kurz nach Abpfiff des EM-Spiels Portugal-Deutschland kritisiert, dass wieder Tausende Fans die Maskenpflicht im Münchner Stadion ignoriert haben.

„Ich finde es fahrlässig, dass sich schon wieder viele Fans im Fußballstadion nicht an die Spielregeln gehalten haben“, sagte der CSU-Politiker am Samstagabend laut Mitteilung. „Der DFB ist nun endgültig aufgefordert, plausibel darzulegen, wie er beim nächsten Spiel am Mittwoch die Masken-Regeln um- und durchzusetzen will.“

Obwohl die EM-Organisatoren in München angekündigt hatten, die Zuschauer auf den Rängen zum Tragen von Masken zu bewegen, haben nur wenige Fans die vorgeschriebenen FFP2-Masken aufgehabt. Wie schon beim ersten Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verfolgten Tausende Zuschauer die Partie gegen Portugal am Samstag ohne Maske, wie auf Fernsehbildern erkennbar war.

Im Kampf gegen das Coronavirus müssen Besucher während der ganzen Zeit im Münchner Stadion eine FFP2-Maske tragen. Die Polizei hatte schon beim ersten Spiel nach Angaben eines Sprechers festgestellt, „dass die überwiegende Mehrheit (etwa zwei Drittel) der anwesenden Zuschauer auf den Sitzplätzen keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz trug“.

Update, 19.38 Uhr - Mertens kritisiert Drängen auf umfangreiche Kinderimpfung

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die politische Debatte um eine Massenimpfung von Kindern und Jugendlichen vor dem neuen Schuljahr kritisiert.

Grundsätzlich sei bedauerlich, dass dies zu einem politischen Thema geworden sei, noch bevor es eine Zulassung für einen Impfstoff gegeben habe, sagte Mertens am Samstag auf dem Online-Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin. „Von diesen ganzen Aussagen war ja praktisch nichts wirklich evidenzbasiert, muss man fairerweise sagen. Und leider Gottes ist in dieser Phase die entscheidende Problematik, nämlich brauchen Kinder und Jugendliche diese Impfung, überhaupt nicht angesprochen worden.“

Die Stiko hatte keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen gegen das Coronavirus nur für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. Laut Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung der Bundesrepublik Deutschland betrifft das etwa elf Prozent der Heranwachsenden dieser Altersgruppe - insgesamt rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche.

Update, 18.42 Uhr - Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag hervor (Stand: 9.45 Uhr). Demnach wurden am Freitag 904.231 Impfdosen verabreicht. Etwas mehr als 42 Millionen Menschen (50,6 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 25,3 Millionen (30,4 Prozent) sind vollständig geimpft.

Update, 17.25 Uhr - Weniger als 1000 Corona-Patienten auf Intensivstation

Erstmals seit acht Monaten ist die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstation unter 1000 gefallen. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldete am Samstag 960 Erwachsene in Behandlung.

Ähnlich niedrig war die Zahl zuletzt in der zweiten Oktoberhälfte. Am Höhepunkt der dritten Welle Ende April waren es laut DIVI mehr als 5000 Patienten. Die Zahl aller Corona-Intensivpatienten, also einschließlich Kinder, gab die DIVI in ihrem Tagesbericht am Samstag mit 964 an.

Wieviele Menschen intensivmedizinische Versorgung brauchen, hängt auch von der Zahl der Neuinfektionen ab. Die ist seit Ende April drastisch zurückgegangen. So sank die vom Robert Koch-Institut gemeldete 7-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche - von knapp 170 auf unter 10 am Samstag.

Auf den Rückgang bei den Intensivpatienten dürfte aber auch die zunehmende Impfquote Auswirkung haben. Die Impfstoffe verhindern sehr wirksam schwere Verläufe von Covid-19. Insbesondere anfällige Bevölkerungsgruppen wie Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen sind schon zu großen Teilen geschützt.

Update, 16.42 Uhr - Spahn: Corona-Maßnahmen in Schulen noch länger

Corona-Maßnahmen in Schulen müssen nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch eine längere Zeit aufrechterhalten werden.

„Wir werden nicht völlig ohne Schutzmaßnahmen wieder in den Schulbetrieb gehen können“, sagte er am Samstag bei einer Online-Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing über die Zeit nach den Sommerferien.

Im Herbst und Winter würden trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder auch Wechselunterricht notwendig sein. „Da setzen sich Millionen Menschen in Bewegung, die sich sonst nicht in Bewegungen setzen würden und begegnen sich“, betonte Spahn. Das könne dann zu einer „Drehscheibe in die Haushalte hinein“ werden. „Wir sollten dieses Mal die Sommerzeit besser nutzen“.

Update, 15.40 Uhr - Söder warnt vor Delta-Variante - in vier Wochen dominierend

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat vehement vor der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. Die zuerst in Indien bekannt gewordene und inzwischen etwa in Großbritannien vorherrschende Virusvariante werde in drei bis vier Wochen in Deutschland dominierend sein, sagte Söder am Samstag auf der Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Unterhaching. Sie sei acht Mal ansteckender als die Ausgangsvariante.

„Wer zu früh aufsteht in einem Krankheitsfall, der riskiert einen schweren Rückschlag“, sagte Söder. Die Wissenschaftler hätten in früheren Wellen fast punktgenau vorhergesagt, wann es wieder zu größerem Infektionsgeschehen kommen wird.

„Ich lasse nicht zu, dass wegen kleiner Interessen am Ende das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen wird“, sagte der Regierungschef und verteidigte seine vorsichtige Corona-Linie. Wichtig sei es jetzt, das Impftempo - vor allem bei den Zweitimpfungen - zu erhöhen. „Es kommt jetzt auf jeden Tag an.“

Update, 15.11 Uhr - Ein neuer Covid-19-Fall im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern einen weiteren bestätigten Covid-19-Fall im Landkreis gibt. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 14,2 (Stand RKI: 19.06.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.996 Covid-19-Fällen sind mittlerweile 5.856 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 38 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 15 neue Covid-19-Fälle.

Aktuell befinden sich 50 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwei Covid-19-Patienten stationär behandelt. Von diesen wird kein Patient intensivmedizinisch betreut

Update, 14.38 Uhr - Keine neuen Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am Samstag keine neuen Corona-Fälle. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt im Landkreis bei 2,7.

Update, 13.55 Uhr - RKI: Zwei Landkreise und eine Stadt mit Inzidenz null

In zwei bayerischen Landkreisen und einer Stadt ist die Corona-Inzidenz auf null gesunken. Sowohl in Straubing als auch in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Wunsiedel gab es in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Infektionen, wie das Robert Koch-Institut am Samstag meldete.

Die bayernweite Inzidenz lag mit 11,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner etwas über dem Bundesdurchschnitt von 9,6. Doch gibt es derzeit unter den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten des Freistaats nur noch eine Kommune mit einer Inzidenz von über 50: Schweinfurt in Unterfranken mit 58,0.

Update, 13.10 Uhr - Lauterbach: „Historisches Versagen“ reicher Länder in Corona-Krise

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht in der Corona-Krise ein „historisches Versagen“ reicher Staaten. „Wir haben Impfkapazität aufgebaut, die genau zugeschnitten war, auf das, was wir selbst brauchen“, so Lauterbach. „Wir haben keine zusätzliche Impfstoff-Produktionskapazität für die ärmeren Länder.“

Das habe nun zur Folge, dass die Menschen in Südostasien, Afrika oder Lateinamerika weitgehend ungeschützt einem immer gefährlicher werdenden Virus ausgesetzt seien. Denn je mehr Menschen geimpft seien, desto aggressiver müsse das Virus werden, um sich weiter ausbreiten zu können. „Das ist ein historisches Versagen der wohlhabenden Länder.“

Für Deutschland rechnet Lauterbach „bis Mitte September“ mit einer Herdenimmunität. „80 Prozent der Erwachsenen sind dann doppelt geimpft“, sagte er. „Meine große Sorge ist aber, dass unsere Kinder nicht geschützt sind.“ Die Delta-Variante werde sich auch in Deutschland durchsetzen, diese sei deutlich gefährlicher als alle bisherigen Corona-Varianten. „Ein Prozent der infizierten Kinder wird im Krankenhaus behandelt werden müssen“ - und auch langfristige Folgen einer Covid-Erkrankung könnten Kinder treffen.

Update, 10.52 Uhr - Drosten: Delta-Variante wirklich ernst nehmen

„Ich bin mittlerweile so weit, dass ich sage, wir sind hier jetzt im Rennen in Deutschland mit der Delta-Variante“, so Drosten am Freitagabend, „Wir müssen das ab jetzt wirklich ernst nehmen.

In der ersten Juniwoche hat sich nach einer Analyse des RKI der Anteil der Delta-Variante in Deutschland innerhalb von nur einer Woche auf sechs Prozent fast verdoppelt. „Vom Gefühl her kann ich sagen, uns rufen immer mehr Leute an, die Ausbrüche beschreiben, immer mehr Labore“, sagte Drosten, „Das erinnert mich an den Beginn der B.1.1.7-Epidemie in Deutschland, wo es genauso war“, sagte Drosten. Die ansteckendere Variante, die 2020 in Großbritannien bekannt wurde, hatte Deutschland im Winter in die dritte Pandemiewelle getrieben. Eindämmungsmaßnahmen kamen zu spät oder waren zu inkonsequent. 

Die Situation jetzt in Deutschland sei mit der in England im Mai durchaus ein wenig vergleichbar, analysierte Drosten. In Großbritannien hatte die ansteckende Delta-Variante innerhalb weniger Wochen trotz fortgeschrittener Impfquoten die Vorherrschaft übernommen. Die Inzidenzen stiegen wieder von 20 auf 70. Lockerungen wurden deshalb gestoppt. Angesteckt hätten sich dabei vor allem junge Erwachsene - zum Beispiel beim Feiern oder auch in der Gastronomie, sagte Drosten. Die Infektionen hätten sich in England vorwiegend in den Impflücken abgespielt.

„Wenn wir jetzt so rechnen würden, wie sich das in England entwickelt hat, also mit einer ungefähren Verdoppelung pro Woche, dann hätten wir dieses spekulative Szenario: Dann lägen wir in dieser Woche schon bei 20 Prozent“, sagte Drosten. Anfang Juli wäre die Delta-Variante dann auch in Deutschland im Bereich der Dominanz. „Und wir müssten damit rechnen, dass Anfang Juli in Deutschland auch die Meldezahlen wieder hochgehen“, sagte der Wissenschaftler. Das sei aber noch reine Spekulation und eine Hypothese. Deutschland habe noch Chancen, wenn es die Inzidenz in den nächsten Wochen weiter senken könne. „Was auch helfen könnte, sind die Schulferien. In England ging es in den Schulen los. Das ist ein deutlicher Unterschied.“

Update, 9.34 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 19. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region befinden sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Lediglich aus dem Kreis Rosenheim (von 15,3 auf 15,7) meldet das RKI eine steigende Inzidenz - den dritten Tag in Folge. Gesunken sind die Inzidenzen in den übrigen Städten und Kreisen: Kreis Altötting (von 4,5 auf 2,7), Kreis Berchtesgadener Land (von 16,0 auf 14,2), Kreis Mühldorf (von 8,6 auf 7,8), Kreis Traunstein (von 22,6 auf 19,2) und in der Stadt Rosenheim (von 7,9 auf 4,7).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 8.27 Uhr - Hohe Nachfrage nach Trauungen in Bayern

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen machen sich auch in den Standesämtern im Freistaat bemerkbar. In den vergangenen Wochen hätten die Menschen verstärkt Termine für Trauungen vereinbart, sagten die Sprecher vieler bayerischer Städte. „Alle holen nach“, hieß es mit Blick auf abgesagte Termine im Herbst und Winter. Schließlich könnten die Brautpaare aufgrund der Lockerungen wieder mit mehr Freunden feiern.

Vor allem in Passau oder Augsburg stellten die Verantwortlichen zuletzt eine große Nachfrage fest. Aus Nürnberg heißt es: „Viele Paare wollen noch direkt im Juni, Juli heiraten.“ In Bayreuth, München oder Regensburg sichern sich ebenfalls viele Paare einen Termin. „Die Samstagstermine bis September sind ausgebucht“, sagte eine Sprecherin aus Regensburg. In München erreiche die Zahl der Eheanmeldungen wieder das Niveau vor der Corona-Krise im Jahr 2019.

RKI registriert 1108 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 9,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1108 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.12 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 99 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 102 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.369 angegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 9,3 an (Vortag: 10,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.721.139 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.598.100 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagnachmittag bei 0,70 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 70 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

ce/bcs/dpa

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