News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bund plant 2,5 Milliarden Euro für Corona-Kulturfonds

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Karfreitag, 2. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 121,2, Landkreis Rosenheim 99,9, Landkreis Traunstein 188,9, Landkreis Berchtesgadener Land 94,4, Landkreis Mühldorf 161,4, Landkreis Altötting 145,3 (Quelle/Stand: RKI, 2. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3290, Landkreis Rosenheim 11.821, Traunstein 8594, Berchtesgadener Land 4904, Mühldorf 5266, Altötting 4588 (Quelle/Stand: RKI, 2. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 55, Landkreis Rosenheim 434, Traunstein 197, Berchtesgadener Land 98, Mühldorf 134, Altötting 193 (Quelle/Stand: RKI, 2. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 76.775 Todesfälle in Deutschland (13.291 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.34 Uhr - Bund plant 2,5 Milliarden für Corona-Kulturfonds - Kritik von FDP

Der von Bundesfinanzminister Olaf Scholz angekündigte Sicherungsfonds für Kulturveranstaltungen soll mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Dürr hervor. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Ziel der Bundesregierung sei es, Kulturveranstaltungen „möglichst bald“ wieder planbar zu machen. Scholz hatte dafür im Januar den Fonds angekündigt. „Wir wollen kleinere Kulturveranstaltungen finanziell fördern, die aufgrund von Hygienevorgaben mit deutlich weniger Publikum stattfinden müssen und sich sonst nicht rechnen würden“, sagte der SPD-Politiker.

Zudem solle der Fonds als Absicherung für größere Kulturveranstaltungen dienen, etwa wenn eine Veranstaltung geplant werde, wegen Corona aber wieder abgesagt werden müsse. „So sollen Kulturschaffende ermuntert werden, früh genug zu planen, damit nach Ende der Pandemie Konzerte, Lesungen und Theater bald wieder stattfinden können.“

Update, 17.15 Uhr - Virologe Drosten hält erneuten Lockdown für unausweichlich

Der Berliner Virologe Christian Drosten hält in der Corona-Pandemie einen erneuten Lockdown für unausweichlich. „Wir werden um einen ernsthaften Lockdown nicht herumkommen“, sagt Drosten dem „Spiegel“. Man habe in Paris und London gesehen, dass ein Teillockdown gegen die aggressivere Virusvariante nicht durchgreife. „Die Inzidenz ist dort immer weiter gestiegen wie auch die Zahl der schweren und oft auch tödlichen Krankheitsverläufe.“

Noch bestehe die Chance, eine solche Entwicklung in deutschen Großstädten abzuwenden. „Dazu ist jetzt aber politisches Handeln und auch die Unterstützung möglichst vieler Menschen notwendig“, sagte Drosten.

Update, 16.30 Uhr - 43 Neuinfektionen und ein Todesfall im Raum Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 937 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 188,9. Seit der letzten Pressemitteilung am 1. April sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 43 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 8632 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden .Als genesen gelten mindestens 7498 Personen (17 Personen mehr seit der Meldung vom 1. April).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich dabei um eine Frau im Alter von 87 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 197 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 25 COVID-19-Patienten behandelt, davon 15 auf der Normalstation und zehn auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 20.704 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 8.840 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16 Uhr - BRK eröffnet weiteres Testzentrum in Aschau/Chiemgau

Am Gründonnerstag, 1. April, hat der BRK-Kreisverband Rosenheim in Aschau im Chiemgau ein weiteres Corona-Schnelltestzentrum eröffnet. Dieses befindet sich in der Bahnhofstraße 14a im dortigen BRK-Haus. Auch in Aschau werden nun täglich von 11 Uhr bis 15 Uhr und von 16 Uhr bis 19 Uhr die kostenlosen Bürgertests angeboten.

Auch über die Osterfeiertage sind alle Teststellen besetzt. Um Wartezeiten zu vermeiden und einen reibungslosen Ablauf zu gestalten, wird um eine Online-Terminreservierung gebeten. Über die Internetadresse www.coronatest-rosenheim.de gibt es weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung. Zum Termin selbst sind lediglich die Gesundheitskarte sowie ein Ausweisdokument mitzubringen.

Update, 15.32 Uhr - Holetschek kann sich Testpflicht für Schüler und Lehrer „sehr gut vorstellen“

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält eine Testpflicht für Schüler und Lehrer zur Gewährleistung des Präsenzunterricht an den Schulen für denkbar. Die Inzidenzzahlen stiegen, auch sehr viele Jüngere seien betroffen. „Diese Situation muss man natürlich auch nochmal neu beurteilen“, so Holetschek. Auf die Frage, ob er für eine Testpflicht sei, sagte Holetschek: „Ich kann mir das sehr gut vorstellen, wenn es möglich ist.“

Bisher sei die Bereitschaft zum Testen von Schulkindern in Deutschland nicht sehr stark ausprägt. Es gelte jetzt, den rechtlichen Rahmen abzuklopfen. „Wir haben in Bayern sehr viele dieser Selbsttests und Antigen-Schnelltests bestellt, gekauft und an alle ausgeliefert - und wir werden ein sehr engmaschiges Testregime dort fahren“, sagte Holetschek. In der Woche nach Ostern solle im Kabinett die Situation an den Schulen nochmals beleuchtet werden.

Update, 15.02 Uhr - 304 aktive Fälle in Stadt und Landkreis Mühldorf

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 24 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand: 2. April, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt hierzu derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Damit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf derzeit insgesamt 304 aktive Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 161,4.

Update, 13.50 Uhr - 400 Personen feiern: Polizei räumt Gärtnerplatz

Am Donnerstagabend, 1. April, gab es in München (mal wieder) mehrere Beschwerden über feiernde Personen am Gärtnerplatz in der Isarvorstadt. Gegen 20.15 Uhr konnte vor Ort festgestellt werden, dass sich rund 100 Personen am dort aufhielten, wobei die Abstände und der Infektionsschutz weitestgehend eingehalten wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren keine weiteren polizeilichen Maßnahmen notwendig.

Dies änderte sich jedoch im weiteren Verlauf des Abends: Der Platz füllte sich nämlich weiter, so dass sich in der Spitze über 400 Personen dort aufhielten. Vereinzelt wurden nach Polizeiangaben sogar Tische aufgebaut und vermehrt Alkohol konsumiert. Folglich konnten die Mindestabstände und der Infektionsschutz nicht mehr eingehalten werden. Außerdem gab es Ruhestörungen durch Lärm und laute Musik. Wegen dieser Verstöße wurde der Gärtnerplatz gegen 22 Uhr von der Polizei schließlich geräumt und abgesperrt. Vereinzelt mussten die Beamten gezielte Platzverweise aussprechen.

Update, 12.52 Uhr - Blutüberströmte Polizisten bei Corona-Krawallen in Brüssel

Übler Corona-Eklat in Belgien: Zahlreiche Polizisten sind am Gründonnerstag bei der Auflösung eines illegalen Massentreffens in der Hauptstadt Brüssel verletzt worden, an dem trotz Corona-Beschränkungen mehr als tausend Menschen teilgenommen hatten. Laut einem Polizeisprecher erlitten dabei 26 Polizeibeamte zum Teil erhebliche Blessuren. Wasserwerfer, berittene Polizisten und Polizeihunde kamen zum Einsatz. Bilder vom Ort des Geschehens zeigten blutüberströmte Polizisten, mindestens eine brennende Barrikade und offensichtlich betrunkene Jugendliche und junge Erwachsene.

Illegales Massentreffen in Brüssel von Polizei aufgelöst

Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt.
Bei einem Großeinsatz gegen ein illegales Corona-Massentreffen in Brüssel wurden zahlreiche Polizisten verletzt. © Hatim Kaghat/dpa

Vor dem Massenauflauf war laut einer belgischen Nachrichtenagentur über das Internet zu einer kostenlosen Musikveranstaltung aufgerufen worden. Schätzungen der Sicherheitskräfte zufolge versammelten sich rund 1500 bis 2000 Menschen im Bois de la Cambre, wo sie gegen Abstands- und Hygieneregeln verstießen. Die Sicherheitskräfte wurden dabei aus der teils aggressiven Menschenmenge heraus mit Flaschen beworfen und von zahlenmäßig überlegenen Randalierern in die Enge getrieben.

Update, 12.10 Uhr - Baby und Jugendliche im Kreis Altötting infiziert

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Altötting gibt es seit der letzten Meldung 28 neue Corona-Fälle (Stand: 2. April, 0 Uhr). Unter den Neu-Infizierten befinden sich unter anderem auch ein Baby (1) aus Pleiskirchen sowie Jugendliche im Alter zwischen 14 und 15 Jahren aus Burghausen, Kastl, Töging bzw. Neuötting. Die Gesamtzahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Altötting stieg seit Pandemie-Ausbruch damit auf 4587.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut zum o.g. Zeitpunkt bei 145,3. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 302 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (39), Burgkirchen (33) und Altötting (30).

Update, 11.05 Uhr - München muss „Corona-Notbremse“ ziehen

Jetzt hat es auch die Stadt München - ausgerechnet zu Ostern - mit der Corona-Notbremse erwischt. Die 7-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt lag am Freitag zum dritten Mal in Folge über der kritischen 100er-Marke (Mittwoch: 100,2, Donnerstag: 102,7, Freitag: 104,3). Damit sind laut Stufenplan weitere Corona-Beschränkungen unausweichlich. Darunter zählen unter anderem nochmals verschärfte Kontaktregeln und eine nächtliche Ausgangssperre (22 Uhr bis 5 Uhr). Ob die neue Verordnung bereits am Karsamstag, 3. April (0 Uhr), oder erst am Ostersonntag, 4. April (0 Uhr), in Kraft treten wird, ist derzeit nicht bekannt. Noch liegt keine offizielle Stellungnahme seitens der Stadt vor.

Update, 9.49 Uhr - Inzidenz im Kreis Rosenheim sinkt unter 100er-Grenze

Corona-Ampel in Südostbayern (Stand: 2. April 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tages-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Erfreulich dabei: Erstmals seit acht Tagen sank der Wert im Landkreis Rosenheim unter die kritische 100er-Grenze (von 114,4 auf 99,9). Bleibt dies nun zwei weitere Tage in Folge so, wären im Landkreis laut Stufenplan sogar Lockerungen möglich. Minimal ist der Wert auch im Kreis Mühldorf (von 162,2 auf 161,4) gesunken.

Steigende Zahlen meldeten dagegen die Stadt Rosenheim (von 107,0 auf 121,2) sowie die Kreise Berchtesgadener Land (von 91,6 auf 94,4), Altötting (von 141,7 auf 145,3) und Traunstein (von 184,4 auf 188,9), wobei sich der Wert in letzterem seit Tagen langsam, aber stetig der 200er-Marke nähert. Zudem wurden in der Region vier weitere Todesfälle gemeldet - je zwei in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer gab es bislang nicht.

Update, 8.50 Uhr - Söder ruft in Osteransprache zu Verzicht auf

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ruft die Menschen in Bayern zum Osterfest angesichts der Corona-Situation zum Verzicht auf. „Normalerweise ist Ostern das Fest, an dem man sich mit der Familie trifft, Freunde besucht, Reisen macht“, wird Söder laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur (dpa) in seiner Osteransprache sagen, die am Gründonnerstag an der Nürnberger Kaiserburg aufgezeichnet wurde und am Karsamstag ausgestrahlt werden soll. Wegen Corona sehe die Lage jedoch völlig anders aus: „Also: Nicht reisen, weniger Treffen und achtsam sein und auf einander Acht geben.

Die Langzeitfolgen von Corona könnten schwerwiegend sein. Wer aufpasse, könne schwere Folgen verhindern. Die Situation werde besser, weil täglich mengenmäßig eine Gruppe in der Größe einer Kleinstadt allein in Bayern geimpft werde .Söder betont, es gebe nach Bewältigung der Corona-Krise auch viele andere wichtige Themen - etwa die Klimakrise. „Wir müssen darauf achten, dass wir genügend und sauberes Wasser haben. Wir müssen die erneuerbaren Energien voranbringen. Das werden wir in Bayern tun mit einer Pflicht von Fotovoltaik auf den Dächern – oder mit der Erneuerung der Windräder“, heißt es in Auszügen eines vorab verbreiteten Redemanuskripts. Es gelte Wirtschaft und Nachhaltigkeit auf Dauer zu verbinden.

RKI meldet fast 22.000 neue Fälle und 232 weitere Tote

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 21.888 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 232 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor (Stand: 2. April, 0 Uhr). Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 21.573 Neuinfektionen und 183 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen (News-Ticker Donnerstag, 1. April) bundesweit bei 134,0 - und damit etwa so hoch wie am Vortag (134,2).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.855.061 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.548.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 76.775.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,99 (Stand: 1. April; Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt dieser jedoch anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/fgr/dpa

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