News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Betriebsimpfungen starten als Modellprojekt: Zwei Unternehmen aus Region - Zahlen aus Kreis Traunstein

Impfung Symbolbild
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COVID-19-Impfung (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag, 27. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 163,6, Landkreis Rosenheim 128,2, Landkreis Traunstein 223,9, Landkreis Berchtesgadener Land 135,0, Landkreis Mühldorf 314,1, Landkreis Altötting 208,0 (Quelle/Stand: RKI, 27. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3610, Landkreis Rosenheim 12.849, Traunstein 10.017, Berchtesgadener Land 5416, Mühldorf 6407, Altötting 5423 (Quelle/Stand: RKI, 27. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 57, Landkreis Rosenheim 445, Traunstein 204, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 139, Altötting 202 (Quelle/Stand: RKI, 27. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 81.968 Todesfälle in Deutschland (14.028 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.28 Uhr - 88 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Das zuständige Landratsamt Traunstein meldet 88 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der aktuell aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 1536.In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit 33 COVID-19-Patienten behandelt 25 davon auf der Normalstation und acht auf der Intensivstation.In der Kalenderwoche 16 (19. bis 25. April) wurden unter insgesamt 392 positiven COVID-19-Nachweisen im Landkreis Traunstein 269 Fälle der britischen und keinen Fall der südafrikanischen Mutation gemeldet. Nachweise anderer Varianten erfolgten nicht.Landkreisweit wurden bislang 40.769 Personen mit der Erstimpfung versorgt, 10.976 davon haben bereits die Zweitimpfung erhalten.

Update, 19.30 Uhr - Über 100 Verfahren wegen Bundes-Notbremse beim Verfassungsgericht

Die Zahl der Verfahren beim Bundesverfassungsgericht wegen der sogenannten Corona-Notbremse des Bundes ist inzwischen dreistellig. Am Dienstagnachmittag teilte ein Sprecher in Karlsruhe mit, dass bis dahin 111 Verfahren eingegangen seien. Am Vortag waren es etwa um die gleiche Zeit noch um die 65 gewesen. “Ein konkreter Entscheidungstermin in den Verfahren ist derzeit noch nicht absehbar”, teilte der Sprecher weiter mit.

Umstritten an der vergangene Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes sind vor allem die Ausgangsbeschränkungen von 22 Uhr bis 5 Uhr in Städten oder Kreisen, in denen binnen einer Woche 100 oder mehr Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgestellt werden. Die Verfechter wollen mit bundeseinheitlichen Regeln einen Flickenteppich verhindern. Doch gerade an der Pauschalität gibt es viel Kritik.

Unter den Klägern sind unter anderem Anwälte und die Gesellschaft für Freiheitsrechte, aber auch Politiker verschiedener Parteien. Die FDP beispielsweise erklärte just am Dienstag, 80 Mitglieder der Bundestagsfraktion hätten sich mit einer gemeinsamen Verfassungsbeschwerde gegen die Gesetzesänderungen gewandt.

Update, 18.34 Uhr - Corona-Betriebsimpfungen starten als Modellprojekt: Zwei Unternehmen aus der Region dabei

Bei zehn Unternehmen in Bayern soll noch in dieser Woche in Modellprojekten eine Corona-Betriebsimpfung für die Mitarbeiter erprobt werden. „Gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) haben wir eine ausgewogene Auswahl getroffen mit unterschiedlich großen Betrieben aus Hochinzidenzgebieten und aus allen Regierungsbezirken sowie unterschiedlichen Branchen“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag in München. Der Bund plant, die Betriebsärzte erst ab Juni in das Impfgeschehen einzubeziehen.

Bei den zehn Unternehmen handele es sich um: Arvena Hotel in Nürnberg, BayWa Münchberg, Brückner Maschinenbau in Siegsdorf, die Fränkischen Rohrwerke in Königsberg, Jopp Automotive in Bad Neustadt, Magnet-Schultz in Memmingen, Mann + Hummel in Marklkofen, Novartis Pharma in Nürnberg, Siemens-Werk in Cham sowie Wacker Chemie in Burghausen. Für das Modellprojekt werden rund 50.000 Impfdosen unterschiedlicher Hersteller bereitgestellt.

Das zusammen mit der vbw entwickelte Stufenkonzept sehe vor, dass anschließend sukzessive weitere Unternehmen in den Impfbetrieb eingebunden werden sollen. „Die Planungen für Modellprojekte für Impfungen sind bei den bayerischen Unternehmen auf eine breite und sehr positive Resonanz gestoßen. Denn viele Unternehmen haben bereits mit großem Engagement individuelle Impfkonzepte für ihre Betriebe entwickelt“, betonte Holetschek. Bei der Auswahl sei es vor allem wichtig gewesen, solchen Firmen und Unternehmen ein erstes Impfangebot zu machen, die auf eine Tätigkeit in Präsenz angewiesen seien und Homeoffice nicht oder nur eingeschränkt umsetzen könnten.

Update, 17.43 Uhr - Bayerns Sport-Verbände begrüßen Anpassungen beim Sport für Kinder

Der Bayerische Landes-Sportverband und der Bayerische Fußball-Verband haben die angepassten Regeln für den Sport für Kinder unter 14 Jahren begrüßt. „Das Festhalten an den strengeren Regelungen für den Sport in Bayern trotz einer Erleichterung im Bundesgesetz war für uns nicht nachzuvollziehen“, sagte BLSV-Präsident Jörg Ammon. „Das haben wir sehr deutlich gemacht. Die Politik ist unserer Forderung, wenigstens die zarten und maßvollen Erleichterungen aus dem Bundesgesetz auch in Bayern umzusetzen, nun nachgekommen. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“

Training im Freien für unter 14-Jährige in Fünfergruppen ist nun auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 erlaubt. Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettssitzung an diesem Dienstag Anpassungen bei den Regeln für das kontaktlose Training von Kindern unter 14 Jahren beschlossen und die im Vergleich zur sogenannten Bundesnotbremse strengeren Vorgaben im Freistaat aufgegeben.

„Grundsätzlich ist alles zu begrüßen, was das Leben für unsere Kinder in diesen Zeiten verbessert. Von daher sind wir erst einmal froh, dass es auch bei der Staatsregierung eine Einsicht gibt. Das ist aber allenfalls ein Schrittchen in die richtige Richtung“, sagte der Geschäftsführer des Bayerischen Fußball-Verbands, Jürgen Igelspacher.

Update, 16.14 Uhr - Journalisten werden ebenfalls mit Priorität geimpft

In Bayern sollen im Mai auch Journalisten mit erhöhter Priorität die Corona-Schutzimpfung erhalten. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Mitarbeiter der Medien könnten sich voraussichtlich ab diesen Donnerstag entsprechend für eine Impfung anmelden.

Der Freistaat ordnete die Journalisten der Gruppe der Vertreter einer sogenannten kritischen Infrastruktur zu. Mitarbeiter solcher Einrichtungen seien von grundlegender Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Die Priorisierung betrifft alle Beschäftigten von Radio- und Fernsehanstalten sowie von Printmedien und Onlinemedien.

Der Bayerische Journalisten-Verband hatte gefordert, dass Pressevertreter wie die Mitarbeiter anderer Branchen vorrangig geimpft werden, weil Medienmitarbeiter bei der Arbeit viel Kontakt zu anderen Menschen hätten. Derzeit wird darüber diskutiert, im Juni die bisherige Impf-Priorisierung komplett aufzuheben und dann allen Interessierten Impftermine anzubieten.

Update, 15.15 Uhr - Keine neuen Fälle im Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land meldet keinen einzigen neuen Corona-Fall im Landkreis. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreis bleibt damit bei 5416 Fällen (RKI, Stand: 27. April, 0 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 135,0 (RKI, Stand: 27. April, 0 Uhr).  Die aktiven Fälle belaufen sich derzeit auf 173 Personen. Davon befinden sich 45 in Einrichtungen des Landkreises, etwa in Pflegeheimen, Kindergärten oder Schulen. Zusätzlich befinden sich 339 direkte Kontaktpersonen derzeit in Quarantäne. In den Kliniken im Landkreis werden zurzeit acht Patienten mit einer bestätigten Corona-Infektion behandelt, zwei Patienten davon werden intensivmedizinisch betreut. 

Das Landratsamt informiert zusätzlich, dass die Corona-Teststraßen im Landkreis am Samstag den 1. Mai geschlossen sind. Dies betrifft sowohl Bayerisch Gmain, als auch Freilassing. 

Update, 14.52 Uhr - Über Tausend Fälle mit Virusmutation in Alötting

Das Landratsamt Altötting meldet 5456 Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie im März 2020 (Stand: 27. April, 11 Uhr). 427 Menschen sind derzeit aktiv Corona-infiziert. Insgesamt 207 Personen sind im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Bislang wurde in 1053 Fällen eine Erkrankung mit der britischen Variante des Coronavirus entdeckt. 

Update, 14.22 Uhr - 16 neue Corona-Fälle im Landkreis Mühldorf

Das Landratsamt Mühldorf meldet für seinen Zuständigkeitsbereich 16 neue Corona-Fälle (Stand: 27. April, 0 Uhr). Sieben der gemeldeten Neuinfektionen fallen auf die Stadt Waldkraiburg. Wegen eines positiven Falls in einem Kindergarten in Au a. Inn befindet sich eine Kindergartengruppe in Quarantäne.

Landkreiskarte für Mühldorf nach aktiven Fällen (Stand: 27. April, 0 Uhr).

Im gesamten Landkreis gibt es derzeit 710 aktive Fälle bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 314,1 (RKI, Stand: 27. April, 3.10 Uhr). 

Update, 13.45 Uhr - Geimpfte bekommen ab Mittwoch mehr Freiheiten

Parallel dazu geht es mit dem Impfen in Bayern inzwischen gut voran. Vor allem die Impfungen durch Hausärzte seien gut angelaufen und hätten die Impfkampagne im Freistaat deutlich beschleunigt. Bei den ersten beiden Prioritätsgruppen sei man gut vorangekommen, deswegen sagte Söder: „Unser Ziel wäre, bis Mitte/Ende Mai in Bayern die Impfpriorisierung aufheben zu können!“

Die Impfzentren sollen allerdings auch in Zukunft aufrechterhalten werden - auch wenn bald im Freistaat die Betriebsärzte impfen sollen. So sollen die Kapazitäten möglichst optimal genutzt werden. Ab Juni soll dann auch den jungen Menschen ganz konkret ein Impfangebot gemacht werden. Zudem stellte Söder klar: „Für mich ist ganz klar: Wer zweimal geimpft ist, muss seine zentralen Grundrechte zurückbekommen!“ Das sei kein „Luxus“, sondern die Rückkehr würde jedem Menschen einfach zustehen. Das sei auch ein Anreiz sich impfen zu lassen, so der Ministerpräsident. Außerdem gibt es eine entscheidende Änderung: Wer zweimal geimpft ist, muss ab Mittwoch, 0 Uhr, keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen! Zudem müssen Zweifach-Geimpfte auch nicht mehr in Einreise- und/oder Kontakt-Quarantäne.

Update, 13.38 Uhr - Erleichterungen für Ladengeschäfte und Handwerk geplant

Anschließend ging Söder auf die Umsetzung der Bundes-Notbremse in Bayern ein. Die Ausgangssperre bleibt wie bisher bestehen - von 22 Uhr bis 5 Uhr. Ausnahmen für Joggen oder Spaziergänge sind nicht vorgesehen. Auch beim Thema Schule bleibt alles beim Alten: Ab einer Inzidenz von 100 bleibt es im Freistaat weiterhin beim Distanzunterricht. Ausgenommen davon sind weiterhin nur Abschlussklassen. Erleichterungen, die bereits ab Mittwoch (28. April), 0 Uhr, gelten, soll es dagegen für Ladengeschäfte, Handwerk, Gartencenter, Buchhandlungen, Zoos und botanische Gärten geben. Auch Sport für Kinder unter 14 Jahren soll - unter strengen Auflagen - wieder möglich sein. Näheres dazu folgt in Kürze!

Update, 13.35 Uhr - „Wollen einen Mix aus Notbremse und Impfen schaffen“

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach zu Beginn der Pressekonferenz von einer „leicht abfallenden Tendenz“ bei der 7-Tage-Inzidenz in Bayern. Inzwischen belege Bayern mit einer durchschnittlichen Inzidenz von 173 Platz sieben in Deutschland. Vor einer Woche sei der Freistaat noch deutlich näher an der 200er-Marke gewesen, so Söder, der jedoch klarstellte: „Es gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Die Zahlen sind nach wie vor zu hoch!“ Denn die Patientenzahlen in den Krankenhäusern seien nach wie vor zu hoch. Vor allem die Intensivstationen seien immer noch nahe der Belastungsgrenze. „Ich glaube, wir befinden uns auf einer langen Zielgeraden. Es gibt jedoch keinen Anlass, schwächer zu werden. Wir wollen einen Mix aus Notbremse und Impfen schaffen“, so Söder.

Update, 13.30 Uhr - Söder-Pressekonferenz jetzt live

Update, 13.01 Uhr - Söder-Pressekonferenz in Kürze live

Am Vormittag hat die bayerische Staatsregierung wieder über das weitere Vorgehen gegen die Corona-Pandemie beraten. Vor allem ging es um die Umsetzung der Bundes-Notbremse im Freistaat sowie die Ergebnisse des Impfgipfels am Montag (26. April) in Berlin. Die Freien Wähler hatten zuletzt wiederholt gefordert, die Regeln in Bayern etwas moderater auszulegen. Im Anschluss werden Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vor die Presse treten, um die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Beratungen informieren.

rosenheim24.de berichtet von der Pressekonferenz natürlich live!

Update, 12.36 Uhr - Zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln in München

Nach einem ereignisreichen Wochenende (rosenheim24.de berichtete) gab es auch am Montag (26. April) wieder zahlreiche Einsätze für das Polizeipräsidium München im Kontext mit der Corona-Pandemie. Bereits am Samstag prügelten sich rund 50 Personen mit Flaschen und Fäusten im Englischen Garten.

Sowohl in Stadt und Landkreis München wurde bei über 1.500 Kontrollen die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen überprüft. Dabei zeigte die Polizei 51 Verstöße an. 

Update, 11.59 Uhr - 49 Corona-Patienten am InnKlinikum

Derzeit werden 49 Corona-positiv getestete Patienten stationär am InnKlinikum Altötting und Mühldorf behandelt (Stand: 27. April, 8.15 Uhr). Das sind acht Personen mehr als noch am Vortag. (innsalzach24.de berichtete). 23 Patienten werden am Standort Mühldorf behandelt, 16 in Altötting und zehn in Burghausen. Am Standort Haag befinden sich derzeit laut InnKlinikum keine Covid-Patienten.

Insgesamt zehn Personen müssen mit einer Corona-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt werden, acht werden außerdem beatmet. 33 der Corona-Patienten sind im Landkreis Mühldorf wohnhaft, 13 weitere im Landkreis Altötting und drei Patienten kommen aus anderen Landkreisen. Außerdem werden gerade vier Personen mit einem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung behandelt. 

Update, 11.27 Uhr - Landtagsabgeordnete in Bayern können ab Mai geimpft werden

Abgeordnete und Beschäftigte des Bayerischen Landtags können sich ab 3. Mai gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Impf-Angebot sei laut dem Bayerischen Gesundheitsministerium altersunabhängig. „Es ist ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Normalität - auch für unser Parlament“, sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Dienstag in München dazu. Die Impfungen seien wegen der Fortschritte der bayerischen Impfkampagne möglich, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Inzwischen seien im Freistaat schon mehr als vier Millionen Dosen verabreicht worden. 

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte beim Impfgipfel des Bundes und der Länder am Montag (26. April) klar, dass die allgemeine Impf-Priorisierung spätestens im Juni fallen solle. Außerdem sei die Prioritätengruppe III bereits für die Corona-Impfungen geöffnet. 

Update, 10.38 Uhr - Landratsamt Altötting meldet zwölf neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich zwölf neue PCR-bestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand: 26. April, 16 Uhr). Damit stieg laut dem Landratsamt die Gesamtzahl der Covid-19-Infizierten in Stadt und Landkreis auf 5420 Personen. 438 Menschen sind zurzeit aktiv und bestätigt mit Corona infiziert. Die meisten aktiven Fälle verzeichnen die beiden Städte Altötting, Burghausen und Burgkirchen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Altötting lag laut RKI zuletzt bei 208,0 (Stand: 27. April, 0 Uhr).

Update, 9.55 Uhr - Gäubodenvolksfest für 2021 offiziell abgesagt

Das Gäubodenvolksfest in Straubing fällt auch im Jahr 2021 wegen der Corona-Pandemie aus. Der Stadtrat hat am Montagabend (26. April) die erneute Absage des zweitgrößten Volksfestes in Bayern offiziell beschlossen. Der Rat folgte damit einstimmig einer entsprechenden Empfehlung des Festausschusses. Begründet wurde die Absage für 2021 mit der nach wie vor „unsicheren pandemischen Lage“, dem „holprigen Start der Impfkampagne“ und damit zu wenig Planungssicherheit für eine Großveranstaltung dieser Art. Im Jahr 2022 soll das Fest jedoch auf alle Fälle wieder stattfinden.

Auch das Oktoberfest 2021 in München steht kurz vor der Absage (Ticker-Update 7.25 Uhr).

Update, 9.14 Uhr - Streit um die Bundesnotbremse geht weiter

Am Vormittag gegen 11 Uhr berät wieder der Bayerische Ministerrat. Dabei soll es vor allem um die Ergebnisse des Impfgipfels von Bund und Ländern vom Montag (26. April) und um die nächsten Schritte in der Corona-Politik in Bayern gehen. 

Schon seit Tagen streiten die Freien Wähler und die CSU um das weitere Vorgehen mit der Bundes-Notbremse. Die Freien Wähler fordern demnach eine Abkehr von den verschärften Maßnahmen der bayerischen Infektionsschutzverordnung und stattdessen auch für Bayern die Umsetzung der lockereren Regelungen der Bundes-Notbremse. Um 13.30 Uhr sprechen dann Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Rosenheim24.de berichtet wieder Live hier im Corona-Ticker über die Ergebnisse.

Update, 8.25 Uhr - Vier weitere Todesfälle in Region gemeldet

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 27. April 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. Sieben-Tage-Inzidenzen haben sich in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Leicht steigende Werte wurden laut den neuesten RKI-Daten in der Stadt Rosenheim (von 162,1 auf 163,6) und im Landkreis Traunstein (von 221,6 auf 223,9) registiert.

Gesunken sind die Zahlen dagegen in den Landkreisen Rosenheim (von 129,7 auf 128,2), Berchtesgadener Land (von 136,9 auf 135,0), Altötting (von 217,0 auf 208,0) und Mühldorf (von 340,9 auf 314,1), wobei Letzterer mit einem Wert von deutlich über 300 weiterhin das „Sorgenkind“ der Region bleibt. Zudem wurden vier weitere Todesfälle aus der Region gemeldet - zwei aus dem Landkreis Altötting sowie je einer aus den Kreisen Mühldorf und Traunstein. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer gab es bislang nicht.

Update, 7.25 Uhr - Oktoberfest auch 2021 vor der Absage

Auch im Jahr 2021 wird es wohl kein Oktoberfest geben. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich nun in einem Interview mit der Bild-Zeitung dazu geäußert: „Ich ging letztes Jahr fest davon aus, dass es die Wiesn 2021 geben wird. Die Hoffnung wird von Woche zu Woche schwächer, wenn man ehrlich ist.“ Stand heute könne jedoch die Wiesn nach den geltenden Regelungen nicht stattfinden. Die Corona-Zahlen weltweit seien einfach noch viel zu hoch, hieß es.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass solche Feste aus infektiologischen Gründen nicht zu verantworten sind“, so Reiter weiter. Es müssten schon „erdrutschartige Impfbewegungen stattfinden“, um an der aktuellen Lage etwas zu ändern. Zwar würde es noch rund fünf Monate dauern, bis es auf der Theresienwiese „O‘zapft is“ heißen würde - allerdings braucht das Oktoberfest immer mehrere Monate Vorlauf für Planung, Anmeldung der Schausteller und Aufbau. Eine endgültige Entscheidung soll im Mai fallen - in Absprache mit der bayerischen Staatsregierung.

RKI meldet knapp 11.000 neue Fälle und 344 Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 344 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen von Dienstagmorgen hervor (Stand: 27. April, 0 Uhr). Am Dienstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9609 Neuinfektionen und 297 neue Todesfälle verzeichnet (News-Ticker Montag, 26. April).

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 167,6. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 169,3 an, vor eine Woche lag sie bei 162,4. „Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über Ostern hat sich der starke Anstieg der Fallzahlen zunächst fortgesetzt, seit Mitte April hat sich die Zunahme etwas abgeschwächt“, schrieb das RKI in seinem Lagebericht von Montagabend.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.310.301 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.931.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 81.968. In Bayern kamen 55 weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 14.028).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 1,01 (Stand: 26. April; Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/ce/aic/dpa

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